Montag, 24. April 2017

EC-Karte gestohlen und Bargeld abgehoben

EC-KartenbetrugZwickau/Erfurt.- Die Zwickauer Kriminalpolizei ermittelt derzeit in einem Fall von Diebstahl und Computerbetrug aus dem Jahr 2016 und bittet um die Mithilfe der Bevölkerung bei der Identifizierung des mutmaßlichen Täters.
Der Geschädigten war am 27. Januar 2016 in der S-Bahn oder auf dem Zwickauer Hauptbahnhof ihre EC-Karte gestohlen worden. Noch am gleichen Tag wurde gegen 17 Uhr mittels dieser Karte an einem Zwickauer Geldautomat ein vierstelliger Bargeldbetrag vom Konto der Geschädigten abgehoben. Eine nochmalige Abhebung gegen 21:45 Uhr in Erfurt scheiterte, da der EC-Kartendiebstahl mittlerweile bemerkt und das Konto gesperrt worden war.
Bei der Abhebung in Zwickau entstanden Fotos des mutmaßlichen Täters. Wer erkennt die abgebildete männliche Person? Hinweise erbittet die Kriminalpolizeiinspektion Zwickau.
Telefon (0375) 428 448 0

Quelle und Foto: PD Zwickau

Freitag, 21. April 2017

StadtRadTour 2017 fällt ins Wasser

Die Werdauer StadtRadTour 2017 ist aufgrund der ungünstigen Wetterprognosen kurzfristig abgesagt worden. „Zwar durften wir uns heute noch einmal über Sonnenschein freuen, die Prognosen mehrerer Wetterdienste für Samstag sind jedoch sehr ungünstig. Bis zu 90 Prozent Niederschlagsrisiko, kühle Temperaturen und Wind werden erwartet“, teilte das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft in Werdau mit.

Dienstag, 18. April 2017

Literaturfrühling zeigt einzigartige Programme jenseits des Mainstreams

KV Freunde Aktueller Kunst - Hölderlinstraße 4 in ZwickauZwickau.- Vom 26. bis zum 30. April 2017 wird zum dritten Mal der Zwickauer Literaturfrühling stattfinden – vier Nachmittage und Abende mit Lesungen von Autoren unabhängiger Verlage, mit Gesprächen, Musik und einer begleitenden Kunstausstellung im Haus des Kunstvereins Freunde Aktueller Kunst e. V. in der Hölderlinstraße 4.
Kleinere unabhängige Verlage haben oft sehr besondere, einzigartige Programme jenseits des Mainstreams, Bücher, die aufwendig und mit Leidenschaft gestaltet werden, Autoren, die auch ungewöhnliche Wege gehen. Solchen Verlagen und Literaturzeitschriften, auch junger Lyrik möchte der Zwickauer Literaturfrühling die Gelegenheit geben, sich einem aufgeschlossenen und interessierten Publikum vorzustellen. Nach dem großen Erfolg des Literaturfrühlings 2015 und 2016 wird das Programm 2017 ähnlich wie in den letzten Jahren gestaltet werden. Es geht zum einen darum, neben ganz klassischen auch junge Formate anzubieten: Lesungen, Filme, Vorträge, Gespräche mit Autoren, Bloggern, Verlegern und Literaturkritikern, Lyrikperformance, Diskussionsrunden, Poetry Movies, Poetry Slam.
Am Mittwoch (26.4.) gibt es einen Leserundgang durch die Zwickauer Innenstadt – die Schauspielerin Anja Schreiber rezitiert Gedichte an verschiedenen Orten. Am Donnerstagnachmittag liest ein prominenter Autor, der mit Sachsen verbunden ist – in diesem Jahr Guntram Vesper – und am Abend stellen sich mehrere Literaturzeitschriften vor. Am Freitag- und Samstagnachmittag und an den Abenden folgen die Lesungen der unabhängigen Verlage – zeitgenössische Literatur und Lyrik -, Vorträge sowie eine Gesprächsrunde (diesmal zum Thema „Unabhängige Verlage – Freude und Schmerz“). Zwischendurch erwarten Verleger, Autoren und Gäste interessante Gespräche beim Zusammensitzen in Haus und Garten. Mit einer Matinee am Sonntagvormittag wird der dritte Zwickauer Literaturfrühling ausklingen: Das neue Netzwerk unabhängiger Kulturinitiativen in Zwickau, die Off.Zone, präsentiert sich, im Anschluss daran findet ein Poetry Slam statt.
Die Galerie The Grass ist Greener / Leipzig präsentiert Arbeiten von vier ihrer Künstlerinnen und Künstler, die sich mit Lesen, Schrift und Text beschäftigen. Eine weitere Ausstellung stellt die Off.Zone.Zwickau mit ihrem breiten Spektrum vor.
Die Organisatoren der Veranstaltung sind, wie in den letzten Jahren, Klaus Fischer vom Kunstverein Freunde Aktueller Kunst e. V. in Zwickau und Barbara Miklaw vom Mirabilis Verlag aus Miltitz bei Meißen. Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre wurden für 2017 15 unabhängige Verlage eingeladen, mit Lesungen und/oder Büchertischen das Programm zu gestalten. Darüber hinaus werden weitere Autoren, Diskussionsteilnehmer und Vortragende das diesjährige Programm bereichern.

Quelle und Foto: Freunde Aktueller Kunst e. V.

Legendäres IFA-Oldtimertreffen geht in die 20. Runde

Pünktlich zum Ende des Industriellen Fahrzeugbaus vor 50 Jahren gibt es ein Highlight für alle Technikfans.
IFA-Oldtimertreffen 002Werdau.- Vom 28. bis 30. April findet dieses Jahr bereits zum 20. Mal das legendäre IFA- Oldtimertreffen in Werdau statt. Zu Deutschlands größtem Treffen von historischen Nutzfahrzeugen reisen alljährlich rund 500 Fahrzeuge, vorwiegend der Typen G5, H6, S 4000-1, H3A, W50 und H6 Bus an. Bereits jetzt zeichnet sich ein Teilnehmerrekord ab. Besucher können sich mit einem Kran in luftige 80 m Höhe ziehen lassen und genießen so den Ausblick über die Staatsstraße 289 mit der wahrhaft gigantischen Menge an historischen LKW- Oldtimerfahrzeugen. Im Festzelt ist auch diesmal für gute Stimmung gesorgt. Ein unterhaltsames Programm von der Rasselbande, den lustigen Schwestern, den Cheerleadern, bis zu Livemusik von der HEINZ-BAND bietet Abwechslung. Im Mittelpunkt steht natürlich das Fachsimpeln, Staunen und Genießen der historischen Technik mit allen Sinnen.IFA-Oldtimertreffen 012
Freitag, 28.04.2017
ab 12.00 Uhr Anreise der Teilnehmer
ab 13.00 – 22.00 Uhr Öffnung des Geländes für Besucher
ab 14.00 Uhr gastronomische Versorgung und Teilemarkt
ab 18.00 Uhr Discomusik im Festzelt
Samstag, 29.04.2017
08.00 – 24.00 Uhr Öffnung des Geländes für Besucher
Ab 10.00 Uhr beste Musik mit der „Andythek“ aus Crimmitschau
14.00 – 14.30 Uhr Guggemusik mit der „Meeraner Rasselbande“
15.00 – 15.30 Uhr Guggemusik mit der „Meeraner Rasselbande“
15.45 – 17.15 Uhr beste Stimmung mit den „lustigen Schwestern“
17.30 – 18.00 Uhr Cheerleader SV Sachsen 90 Werdau e.V.
18.00 Uhr Prämierung im Festzelt, danach gibt es bis 24.00 Uhr Musik und Tanz mit der „Heinz-Band“
Sonntag, 30.04.2017
ab 10.00 Uhr beste Musik mit der „Andythek“ aus Crimmitschau
ab 12.00 Uhr beginnt die Korsoaufstellung der Fahrzeuge
pünktlich 13.00 Uhr Abschlusskorso
Korso eiter Richtung Werdau-Teilnehmer und die traditionelle Übergabe der Urkunden.
Kontakt: Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau, Telefon (03761) 75031, museumwerdau@t-online.de

Quelle und Archivfotos: Stadtverwaltung Werdau

Schlossführung für jedermann auf dem Oberen Schloss in Greiz

schlossfuehrungGreiz.- Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Sonntag, 23. April 2017, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind u.a. Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung.
Termin: Sonntag, 23. April 2017 um 14.00 Uhr, Greiz, Oberes Schloss, Torhaus, Schloss-Information
Preise: Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 1,50 Euro
Dauer: ca. 1 ½ Stunden

Quelle und Foto: Tourist-Information Greiz

Freitag, 14. April 2017

DRK-Kreisverband Zwickauer Land richtet Wettbewerbe aus

Zwickau/Werdau/Crimmitschau.- Die Ausrichtung unterschiedlicher Veranstal-tungen ist im DRK-Kreisverband Zwickauer Land e.V. keine Seltenheit. Doch in diesem Frühjahr treffen gleich zwei große Wettbewerbe aufeinander. Mitte Mai, um genau zu sein am 13.05., findet im Crimmitschauer Sahnpark zum 20. Mal der Juniorcup – der Kreisausscheid des Jugendrotkreuzes – statt. Erwartet werden gut zwei Dutzend Teams mit Kindern und Jugendlichen, die in Themen wie Sport, Spiel, Rot-Kreuz-Wissen, Kreativität und Erste Hilfe ihre Kenntnisse unter Beweis stellen.
Nur eine Woche später, am 20. Mai, finden in Werdau die Jugend-Sachsen-Meisterschaften im Rettungsschwimmen statt. Unter dem Motto „Eine Welt – Eine Familie“ starten Mannschaften mit jungen Wasserwacht-Mitgliedern zwischen 8 und 16 Jahren aus ganz Sachsen. Ihre Schwimmfähigkeiten stellen sie im WEBALU Hallen- und Freibad unter Beweis, rund ums Alexander-von-Humboldt-Gymnasium gibt es 10 Stationen rund um Knotenkunde, theoretische und praktische Wasserrettungskenntnisse und Notfallmedizin.
Das alles stellt die haupt- und ehrenamtlichen Organisatoren der Veranstaltungen vor so manche Herausforderung. Doch auch Bürger und Unternehmen können einen wichtigen Beitrag leisten. Denn für die gestellten Notfallsituationen wird auch jede Menge Verbandmaterial benötigt. Dafür greifen die erfahrenen Rettungsschwimmer und Sanitäter besonders gern auf verfallene Verbandkästen, etwa aus Autos oder aus Betriebs-Sanitaschen, zurück. Wer also in der Firma, zu Hause oder im PKW einen „Alten“ rumliegen hat, kann diesen gern bei den Sozialmärkten des DRK in Crimmitschau und Werdau oder an der Stadtinformation im Werdauer Rathaus abgeben – und damit indirekt sogar Leben retten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Werdauer radeln zur vierten StadtRadTour in den Frühling

StadtRadTour 2015-04-18 006Werdau.- Am Samstag, dem 22. April startet bereits zum viertem Mal die Werdauer StadtRadTour unter dem Motto „Fit in den Frühling“. Die Veranstalter, ein Netzwerk bestehend aus dem Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft (bsw), der Stadt Werdau, der Verkehrswacht Zwickau Land und verschiedenen anderen Partnern, hat in den letzten Tagen die letzten Eckpunkte für das jährliche Event festgelegt. Die Tour startet um 9:00 Uhr im Bildungswerk in der Greizer Straße 12 in Werdau und führt durch Leubnitz in den Werdauer Wald. Ziel ist zunächst an der Erdbeerschänke in Leubnitz. Dort können, genau wie beim bsw, Fahrräder ausgeliehen werden. Es stehend ausreichend Fahrräder aller Arten zu moderaten Preisen bereit, die vorher durch die Schrauberwerkstatt des Bildungswerkes aufgearbeitet worden sind.
An der Erdbeerschänke findet um 10:00 Uhr auch der 2. Start für alle, die sich dort treffen wollen, statt. Die gemütliche Runde führt dann weiter über Weidmannsruh zum Waldsportplatz Hasenheide, wo eine Rast mit Getränkeangeboten eingelegt wird. Wem die große Runde (ca. 20 km) zu lang wird, hat die Möglichkeit unterwegs eine Abkürzung (ca. 13 km) zu wählen.
Im Ziel an der Erdbeerschänke werden sich dann die Netzwerkpartner nicht nur den Teilnehmern präsentieren. Die Betreiber der Erdbeerschänke halten einen Imbiss bereit. Wenn sich das Wetter am 22. April gnädiger erweist als im vergangenen Jahr, rechnen die Veranstalter durchaus wieder mit mehr als 100 Teilnehmern.
Streckenverlauf: Start I bsw, Greizer Str. 12, 9 Uhr – Greizer Straße stadteinwärts – links auf Umleitung Fußweg auf Karl-Marx-Str. - links auf Leubnitzer Hauptstraße - weiter auf Wettinerstraße - bis zum Freibad – nach dem Bad rechts abbiegen auf Straße der Freundschaft – Start II Erdbeerschänke 10:00 Uhr – Werdauer Wald – über 3 Lärchen zur Weidmannsruh (kurze Pause) – weiter über Tischberg zum Bahnhof Langenbernsdorf –Waldsportplatz Hasenheide – 30 min Pause – weiter über Bahnhof Langenbernsdorf – Holzplatz zurück zur Erdbeerschänke – Ziel ca. 13 Uhr. Unterwegs ist eine Abkürzung vom Roten Berg / Seerosenteich direkt zur Erdbeerschänke möglich – kleine Runde ca. 13 km.

Quelle und Archivfoto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 12. April 2017

IFA-Oldtimer begeistern nach wie vor - Buchpräsentation über S 4000

Werdau.- Vor 50 Jahren ist der letzte S 4000 in Werdau vom Band gerollt. Doch was ist aus dem Auto geworden? Und wo findet man die robusten LKW heute?
Diese und viele andere Fragen hat Günther Wappler aus Zwickau beantwortet. Der rüstige Senior hat vor wenigen Tagen sein Buch „Der S 4000 und seine Modelle“ veröffentlicht. Seither ist es unter anderem im Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum erhältlich. Und auch zum 20. IFA-Oldtimertreffen vom 28.-30- April wird es einen festen Platz haben.
Dort ist auch Günther Wappler zuverlässiger Gast seit der ersten Stunde. Schon 2002 publizierte er sein erstes Buch, damals um die Geschichte des Zwickauer und Werdauer Nutzfahrzeugbaus. Zum großen Jubiläum kommt sein Buch, das für 14,50 Euro erhältlich ist, genau zur richtigen Zeit.
Im Juli 1967 lief der letzte S 4000- 1 in Werdau vom Band, also genau vor 50 Jahren. Nun könnte man denken, das der LKW mit der politischen Wende verschwunden ist, weit gefehlt! Die Oldtimertreffen zeigen das ganze Gegenteil, es werden immer mehr LKW S 4000- 1. Auch als Modell gibt es den S 4000- 1 schon seit 1965. Nach der Wende brachte die Modellautofirma BREKINA 1991 mit dem Modell des Werdauer LKW H 6 und ab 1999 das Modell des S 4000- 1 auf den Markt. Beide Modelle werden auch nach diesen langen Produktionszeitraum noch in großen Mengen hergestellt und sind bei den Sammlern immer noch beliebt. Also der LKW S 4000- 1 ist 50 Jahre nach Produktionseinstellung noch nicht verschwunden. Das Buch zeigt die Entwicklung, Produktion und den LKW heute. Eine Hommage an den LKW Bau in Werdau. Es ist ein Stück Technikgeschichte ob als Vorbild oder im Modell.
Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (Foto links) gehörte zu den Ersten, die sich über ein Exemplar des neuen Buches „Der S 4000 und seine Modelle“ freuen durfte. Günther Wappler (Foto rechts) übergab es im Werdauer Rathaus.
Im Vorfeld des legendären Treffens, am Donnerstag, den 20. April, wird Günther Wappler um 19 Uhr sein Buch in der Werdauer Stadtbibliothek dem interessierten Publikum präsentieren. Um vorherige Anmeldungen unter Telefon (03761) 75262 wird gebeten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Montag, 10. April 2017

Das ubineum in Zwickau: Eine kühne Vision wird Realität

Zwickau.- Heute wird nach nur einjähriger Umbauzeit das ubineum eröffnet. Am Freitag gab es einen ersten Eindruck für geladene Gäste. Darunter zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft wie CDU Innenminister Markus Ulbig und der CDU Bundestagsabgeordnete Carsten Körber (kleine Fotos von links), die SPD Oberbürgermeisterin Pia Findeiß, die CDU Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus sowie Volker Schneider von der Zwickauer Energieversorgung und weitere.
Das ehemalige Erlenbad in Zwickau wird als Kompetenzzentrum die kommenden Veränderungen der Gesellschaft durch die Digitalisierung entscheidend mitgestalten. Das Leben und Wohnen der Menschen heute und in Zukunft sind die wegweisenden Themen der Wohnungs-, Gesundheits- und Energiewirtschaft, die durch die demografischen Entwicklungen immer mehr in den Vordergrund rücken. Das Besondere am ubineum ist, dass es alle Partner aus diesen Bereichen vereint und damit zur zentralen Anlaufstelle für die Bevölkerung und weitere Kooperationspartner wird. Durch das ubineum werden Lösungen zum intelligenten Wohnen und Leben aus einer Hand möglich.
GruppeHintergrund
Die Vision zum Kompetenzzentrum und eine erste Idee zum Firmensitz wurden im Jahr 2012 formuliert. Im Juni 2015 wurde per Stadtratsbeschluss grünes Licht für das Projekt gegeben und noch im gleichen Jahr im Oktober folgte der Bauantrag. Nach Planungen, Fördermittelanträgen und dem Aufbau des Netzwerkes wurde am 4. Februar 2016 die Baugenehmigung erteilt und am 4. April 2016 konnte mit der Grundsteinlegung der Umbau begonnen werden. Nach nur einjähriger Bauzeit erfolgt nun am 7. April 2017 die Einweihung mit geladenen Gästen. Im Mai werden die Restarbeiten an der äußeren Hülle des Gebäudes und im Umfeld abgeschlossen. Das Besondere am ubineum ist die Zusammenarbeit von Wohnungs- und Gesundheitswirtschaft, regionalem Energieversorger, Fachfirmen sowie Forschung und Entwicklung unter einem Dach. Die Partner leben den Gedanken des Netzwerkes und stimmen sich im Interesse des Kunden untereinander ab. Die Gesellschaft für Intelligente Infrastruktur Zwickau mbH, Zwickauer Energieversorgung GmbH, Westsächsische Wohn- und Baugenossenschaft eG Zwickau, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Alippi GmbH, smart facility GmbH, SEF-Energietechnik GmbH, smart facility systems GmbH, CelCos GmbH, Brunata Metrona, Elektroplanung Heidemann und Westsächsische Hochschule Zwickau sind Ansprechpartner im ubineum.
Ulbig„Als wissenschaftlicher Partner wird die Westsächsische Hochschule Zwickau gemeinsam mit den im ubineum ansässigen Partnern die Entwicklung neuartiger Produkte und Dienstleistungen auf den Gebieten der Energieversorgung, des intelligenten Wohnens, der Pflege, der Elektromobilität sowie deren informationstechnische Integration vorantreiben“, so Professor Tobias Teich von der Gesellschaft für Intelligente Infrastruktur Zwickau mbH.
Informationen zum Bau
„Bedenkt man den Umfang des Projektes, die Umstände der Sanierung, die mit einem alten Gebäude einhergehen, und die Qualität der Umsetzung, können die minimalen Abweichungen bei einem geplanten Volumen an Investitionen in Höhe von 3,2 Mio € brutto als Erfolg gewertet werden“, erklärt Michael Bartsch von der Gesellschaft für Intelligente Infrastruktur Zwickau mbH. Entstanden sind auf 1180 qm Gesamtfläche: 380 qm Büroräume der Kooperationspartner, 800 qm Ausstellungsflächen inklusive einer 200 qm großen Musterwohnung, ein teilbarer Konferenzraum mit 100 Plätzen im ehemaligen Schwimmbecken sowie Sozialräume. Dabei wurde auf eine barrierefreie Gestaltung geachtet und ein behindertengerechter Zugang geschaffen.
Musterwohnung und Besonderheiten
Eine Musterwohnung veranschaulicht den Besuchern, was sich hinter dem Ganzen verbirgt. Als Highlights in dem 200 qm großen Bereich können zum Beispiel die Sprachsteuerung der Wohnung und elektrisch bedienbare Möbel live erlebt werden. Besonderes Augenmerk verdienen dabei die verknüpften Pflege- und Hilfsleistungen, die im ganzheitlichen Ansatz den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Neben der Musterwohnung wurde auch das gesamte Gebäude mit modernsten Methoden und intelligenter Technik realisiert. Multivalenter Wärmeknoten, schwarmintelligente Regelungen und energieeffiziente effektive Komplettlösungen werden von den Mitarbeitern gern bei Führungen erläutert und gezeigt. Zusätzlich werden auf mehreren Ausstellungsflächen unter anderem digitale Messtechnik, Angebote zur Elektromobilität und verschiedenste Bausteine wie Photovoltaik, Strom- und Wärmespeicher mit intelligenter Steuerung gezeigt. Es gibt noch so viel mehr zu entdecken und deshalb werden alle Interessierten zum Besuch eingeladen. Die Partner stehen für Fragen zur Verfügung und freuen sich darauf, das ubineum mit Leben zu füllen.
KörberWas bedeutet ubineum?
ubineum wurde von „ubiquitär“ abgeleitet und steht für die künftige Allverfügbarkeit, die allumfassenden Dienste, die in Zukunft für jedermann erschwinglich und verfügbar sein werden. Ziel ist es, Intelligent vernetzte Lebensumgebungen zu schaffen, die die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt rücken, immer mehr Aufgaben übernehmen, den Komfort und die Sicherheit erhöhen und dabei helfen, Energie zu sparen. Dies soll die ganzheitlichen Lösungen für junge Menschen und insbesondere auch für Menschen im fortgeschrittenen Alter nutzbar machen.
Das Ergebnis
ubineum als Vision, als Gebäude, als Form der Zusammenarbeit wird für die Region Impulse setzen und zur positiven Entwicklung beitragen. Besonderen Dank verdient deshalb die Stadt Zwickau, die den Verantwortlichen des Projektes das Vertrauen aussprach und damit den Weg bereitete. Herzlichen Dank allen Unterstützern, Geldgebern, den am Bau beteiligten Unternehmen und Planern, allen Partnern, den Mitarbeitern und Gesellschaftern, durch die eine Realisierung des ubineums erst möglich wurde.

Quelle: Gesellschaft für Intelligente Infrastruktur Zwickau mbH
Fotos: ZPA/Olaf Thalwitzer

Donnerstag, 6. April 2017

Das Umweltbüro informiert: so sparen Sie Energie und Geld

Hinweisblatt mit Raumklimakarte Zwickau.- Seit heute liegen sie aus – die Hinweisblätter zum Energiesparen mit kleiner Raumklimakarte für die eigenen vier Wände! Viele nützliche Tipps rund ums Heizen, Strom- und Wasserverbrauch helfen, den privaten Geldbeutel zu entlasten und gleichzeitig auch etwas für die Umwelt und den Klimaschutz zu tun. Eine Raumklimakarte im handlichen Ausweisformat ermöglicht zudem die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit in den eigenen Wohnräumen zu bestimmen. An einem beliebigen Platz abgelegt zeigt sie in kurzer Zeit anhand zweier Testfelder, ob gelüftet werden muss und wie hoch die Raumtemperatur ist.
Der entscheidende Impuls kam aus der Partnerstadt Dortmund. Dort gibt’s die Raumklimakarte mit Energiespar-Tipps schon seit längerem. Lukas Gregori, Klimaschutzmanager im Umweltbüro der Stadt Zwickau, griff die Idee und guten Erfahrungen in Gesprächen mit Dortmunder Kollegen auf und setzte sie für Zwickau um. Grundlage bildete nicht nur die Teilnahme der Stadt am European Energy Award® und das 2013 entwickelte Klimaschutzkonzept der Stadt Zwickau, sondern auch der Wunsch und Bedarf in Wohnprojekten, dem Jobcenter und bei verschiedenen Großvermietern, für einen sparsameren Umgang mit Energie und Wasser zu sensibilisieren.
Die Informationsblätter, die neben Deutsch auch in englischer, arabischer und persischer Sprache ausgefertigt sind, sind ab heute auch im Bürgerservice im Rathaus, Hauptmarkt 1, im Büro der Gleichstellungs- Ausländer- und Integrationsbeauftragten, Rathaus, 1. OG, Zimmer 01.24 und in der Integrationsberatungsstelle in der Hauptstraße 56 erhältlich.
Das Hinweisblatt ist ebenso auf den Internetseiten der Stadt Zwickau www.zwickau.de unter Umweltbüro und auf der Seite der Gleichstellungs-, Ausländer- und Integrationsbeauftragten zu finden. Die Printversion wird außerdem auch anderen Einrichtungen, Behörden usw. zur Verfügung gestellt.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau