Samstag, 18. November 2017

Kirchberger Facharzt resigniert: „KV zerstört meine Existenz“

Dresden/Kirchberg.- Im Fall des Kirchberger Facharztes Ingolf Kusch, von dem die  Kassenärztliche Vereinigung (KV) rund 130.000 Euro Regress fordert (WSZ berichtete) spitzt sich die Lage zu. Jetzt hat die KV Dresden ihm ein Schreiben zugesandt, wonach man sein Einkommen der letzten Jahre einfach schätzt. Demnach soll der Chirurg, Lymphologe und Phlebologe ohne weitere Anhörung zur Kasse gebeten werden. Zur Begründung heißt es: „Der Indizienbeweis der Zeitprofilüberschreitung kann nicht durch Praxisbesonderheiten erschüttert werden … bei der Schätzung müssen keine Praxisbesonderheiten berücksichtigt werden.“Kusch
Aber gerade diese Besonderheiten sind es, die Dr. Kusch und seine Arbeit auszeichnen. Patienten kommen aufgrund seiner einzigartigen Qualifikation extra von weit her, um sich von ihm behandeln zu lassen. Doch die KV lässt dies nicht gelten. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Klaus Heckemann sagt: „Wenn wir Herrn Kusch gestatten, wesentlich aufwändiger die gleichen Krankheiten zu diagnostizieren wie andere Ärzte, dann müssten wir ihm dafür mehr Geld geben und das ist aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt.“
Unterdessen denkt Ingolf Kusch ernsthaft darüber nach, seine Praxis aufzugeben: „Das Schreiben der KV ist demütigend und bösartig. Es zeigt, wie ehrliche ärztliche Arbeit in diesem Land bewertet wird. Unter diesen Umständen kann ich meine Patienten nicht mehr optimal versorgen.“
Dies ist leider kein Einzelfall. In Hainewalde nahe Görlitz schmiss erst kürzlich ein Landarzt die Brocken hin. Mit den Worten des Sachsenkönigs „Macht doch euer’n Dreck alleene!“ verbrannte er seine Kassenarztzulassung vor der Kassenärzlichen Vereinigung in einem eigens dafür mitgebrachten Öfchen. Dr. Günter Krause zog damit die Konsequenzen aus jahrelangen Honorarbeschneidungen, Regressen und Rabattverträgen. „Mir reicht’s. Wir verschwenden unsere Zeit mit Bürokratie und kommen kaum noch zu unserer eigentlichen Arbeit“, so seine Begründung.
Für Dr. Kusch gibt es vielleicht noch eine kleine Chance. Allerdings müsste da ganz schnell ein positives Signal aus Dresden kommen.

Mehr dazu im Westsächsischen Fernsehen

Donnerstag, 16. November 2017

„Kinder – ab an die Luft!“ Zum Unterricht außerhalb der Klassenzimmer

Dresden.- Wie riecht es im Wald? Wie fühlt sich ein Baumstamm an? Wie sieht ein Fink aus? Statt Frösche zu fangen, Baumhäuser zu bauen oder mit beiden Händen im Matsch zu wühlen, sitzen Kinder häufig vor dem Fernseher oder Computer. Eine Katastrophe für die Gesellschaft, sagt Andreas Weber. Der Philosoph und Biologe ist Gast der Sächsischen Schulfahrtenkonferenz, die am Samstag in Dresden unter dem Motto „Mehr Matsch. Kinder brauchen Natur!“ stattfindet. Wie die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) am Donnerstag in Dresden mitteilte, folgen diesem Aufruf über 100 Lehrer, Erzieher und Elternvertreter. Absender sind die Unfallkasse Sachsen, die sächsischen Landesverbände der Kinder- und Jugenderholungszentren, des Deutschen Jugendherbergswerkes, der Schullandheime und Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser, das Sächsische Staatsministerium für Kultus und die TMGS unterstützen die Aktion.Kinder-ab-an-die-Luft_Foto_LV Kieze_Danny Otto
Ziel ist es, Ideen und Wege zu finden, Schülern außerhalb der Klassenzimmer Wissen zu vermitteln – bei Wanderungen, Exkursionen, Reisen. Das Plädoyer für die Rettung der Kindheit von Andreas Weber sowie der Vortrag von Matthias D. Witte, Professor für Erziehungswissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, zu pädagogischen Konsequenzen aus den Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sollen dazu aufmuntern, Kinder für mehr Unterricht an der frischen Luft zu begeistern. Die Schulfahrtenkonferenz will in Workshops, bei Teamspielen und mit Ausflugs- und Übernachtungsmöglichkeiten wertvolle Tipps liefern, wie man mit viel Bewegung und guten Ideen zum Beispiel das verstaubte Image vom Wandertag aufpolieren kann.
In Sachsen kann dabei auf 112 Jugendherbergen, Kinder- und Jugenderholungszentren (KiEZe), Schullandheimen und Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser gebaut werden. In schöner Umgebung bieten sie aktive wie kulturelle Abwechslung, sehr guten Service und sie sind herzliche Gastgeber. Neben zusätzlichem Wissen fördern sie mit ihren Programmen den gegenseitigen Austausch und Teamfähigkeit, schulen projektorientiertes, fächerübergreifendes Lernen, erproben Konfliktfähigkeit und erweitern den Horizont zu Heimatgeschichte, Natur und Umwelt. Damit erfüllen die Anbieter von Schul- und Klassenfahrten die anspruchsvollen Anforderungen von Lehrern und Erziehern an pädagogische Programme und die sehr spezifischen Ansprüche von Eltern an sportliche Aktivitäten in der Natur gleichermaßen.
Laut der 2015 durchgeführten Sonderstudie zum Kinder- und Jugendtourismus in Sachsen des Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) und der dwif-Consulting GmbH führten 2013 rund 1,7 Millionen Übernachtungsreisen von Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 26 Jahren nach Sachsen. Das sind 2,8 Prozent aller Reisen in dieser Altersgruppe. Zirka 600.000 davon wurden von Personen aus Sachsen selbst unternommen. Der Anteil derjenigen, die im eigenen Bundesland verreisen, ist damit im Freistaat Sachsen vergleichsweise hoch. Insgesamt 43 Prozent der Sachsen-Reisen führten in gemeinnützige Unterkünfte, darunter in die der sächsischen Landesverbände. Die Reisedauer liegt im Schnitt bei drei Tagen. Besonders beliebt sind die Sächsische Schweiz, das Erzgebirge, die Region „Dresden Elbland“ und die Region Leipzig. Der erwirtschaftete Bruttoumsatz betrug 1,2 Milliarden Euro.

Quelle und Foto: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Dienstag, 14. November 2017

Tipp der Woche: AFTERSHOW-„BECK“-STAGE in Bad Elster

Nasch-Image©DannyOttoBad Elster.- Das Königliche Kurhaus Bad Elster lädt am Sonnabend, den 25. November ab 21.00 Uhr wieder zur beliebten Nachtschwärmerei ein. Die neunte Ausgabe der beliebten Partyreihe im schönsten Ambiente des Vogtlands präsentiert auch dieses Mal einen besonderen Live-Act, der mit modernen Sounds die einzigartige Lounge-Atmosphäre des Königlichen Kurhauses musikalisch inszeniert. So eröffnet der gebürtige Vogtländer Maximilian Worms alias Harey diese Novembernacht auf einem schmalen Grat zwischen romantisch-verspielten Klavierläufen und dunklen elektronischen Kaskaden. Dabei kreiert er imaginäre Bilderwelten in einem energetischen Klangkosmos und nimmt die Zuhörer mit auf sein musikalisches Roadmovie durch dunkle Wälder, schroffe Gebirgsketten, weite Felder und tiefe Schluchten. Auf diesem atmosphärisch-dichten Soundteppich können die Nachtschwärmer dann inspiriert und klangerfüllt in Richtung Discolicht schlendern… Nach dieser einzigartigen Liveshow wird ein DJ-Set von DJ Tellerwäscher die Nachtschwärmer zum Tanzen einladen: Ob als Teil der DJ-Combo Soulpetrol oder rechte Hand seines rappenden Weggefährten Lars vom Dorf - er besticht mit bodenständiger Art, präziser Technik und großer Leidenschaft. Ein Mann, der sein Handwerk versteht und mit Talent unterstreicht. Also am besten die guten Tanzschuhe im Vorfeld noch einmal frisch besohlen lassen. Inspirierende Sounds und coole Drinks im angesagten Ausgeh-Hotspot des Vogtlandes: Lasst uns tanzen, denn diese Nacht gehört den Nachtschwärmern!

Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH

Großartiges Werk als musikalisches Herzblut für Werdau

Collegium Musicum 2016-11-19 039Werdau.- Seit das Collegium Musicum Werdau im Herbst 2014 gemeinsam mit einem Projektchor fünf Orchesterlieder des britischen Komponisten John Rutter musiziert hatte, gab es den Wunsch, eines der großen chorsinfonischen Werke Rutters einzustudieren. Dieses Anliegen wird nun umgesetzt: Seit den Sommerferien proben Orchester und ein Projektchor von rund 60 Sängern aus der näheren und weiteren Umgebung das „Requiem“ – am letzten Samstag im November wird nun dieses großartige Werk in der Stadthalle „Pleissental“ in Werdau zu hören sein. Ergänzt wird das Konzert durch die Sinfonie h-moll von Franz Schubert, der sogenannten „Unvollendeten“; beide Werke verbindet das Zusammentreffen von Melancholie und Zuversicht: Wehmut um die Vergänglichkeit, aber auch Trost mit dem Blick auf die Ewigkeit.
Das Konzert am 25. November beginnt um 17.00 Uhr, Einlass ist ab 16.30 Uhr. Die künstlerische Gesamtleitung wie auch die Moderation des Konzertes übernimmt Prof. Georg Christoph Sandmann; Karten zum Preis von 18 € für Erwachsene gibt es in der Stadtinformation im Rathaus Werdau und in der Stadthalle „Pleissental“ für Schüler ist der Eintritt frei.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

WSZ-Gewinnspiel in Kooperation mit Radio XY

Weihnachtsgewinnspiel

Montag, 13. November 2017

BARMER: Zunehmende Digitalisierung im Beruf belastet Familienleben

Bild im-stressWestsachsen/Zwickau.- Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt und ständige Erreichbarkeit im Beruf belasten das Familienleben und wirken sich negativ auf die Gesundheit aus. Das geht aus einer Studie der Universität St. Gallen für die BARMER und die Deutsche Telekom hervor. Mehr als 8.000 deutsche Arbeitnehmer wurden 2016 für die Studie mit dem Titel „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“ befragt.
„Die Digitalisierung der Arbeitswelt geht mit einer Reihe von Herausforderungen einher, darunter Einschlafschwierigkeiten, Kopf- und Rückenschmerzen sowie emotionaler Erschöpfung. Auch viele Konflikte zwischen Arbeit und Familie hängen mit der Digitalisierung zusammen“, beschreibt Ingeborg Geyer, Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Zwickau, ausgewählte Ergebnisse der Studie. Insgesamt 23 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich durch ihre Arbeit ausgebrannt fühlten.
Zeit- und Termindruck, Informationsflut, ständige Erreichbarkeit
Der berufliche Alltag ist voll von belastenden Situationen. Immer öfter werden Menschen dadurch aus der Bahn geworfen, leiden, werden krank. Es gibt jedoch auch Menschen, die offenbar eine besondere Eigenschaft besitzen: Sie bleiben stabil und gelassen und gehen sogar gestärkt aus Krisen hervor. Resilienz, die psychische Widerstandskraft und Flexibilität eines Menschen im Umgang mit belastenden Situationen – vergleichbar mit einem Stehaufmännchen, ermöglicht es sich aus jeder beliebigen Lage wieder aufzurichten, um in eine gute, gesunde Balance zurückzukehren. Resilienz ist gewissermaßen das Immunsystem der Seele.
depressiver-mannResilienz lässt sich trainieren
Gelingt es Stress mit mentaler Stärke und Gelassenheit zu begegnen, können so negative Belastungsfolgen wie Gefühle von Überlastung, Angst, Hilflosigkeit, ständige Müdigkeit bis hin zu totaler Erschöpfung vermieden werden. Ingeborg Geyer gibt folgende Tipps:
· Pflegen Sie Ihr soziales Netz im beruflichen und privaten Bereich. Suchen Sie in schwierigen Situationen das Gespräch mit Freunden, Kollegen oder mit dem Vorgesetzten.
· Suchen Sie nicht nach Schuldigen oder nach Fehlern, sondern nach Lösungen.
· Nutzen Sie Möglichkeiten der Delegation und fordern Sie bei Bedarf Unterstützung ein.
· Formulieren Sie Ziele konkret, realistisch und mit Termin. Wer das Ziel kennt, kann die Fülle der täglichen Aufgaben sortieren, Prioritäten setzen und so seine Zeit und Energie auf das Wesentliche lenken.
· Arbeiten Sie nach dem Prinzip „eins nach dem anderen“ und schließen Sie angefangene Aufgaben ab – das vermeidet zumindest die „selbstgemachten“ Ablenkungen.
· Sagen Sie auch mal „nein“ zu vermeintlich dringlichen Anfragen von Kollegen.
· Achten Sie auf Ihre Bedürfnisse. Sorgen Sie für ausreichend Entspannung und Pausen. Schon kleine Auszeiten bewirken neue Energie!
Kommen Menschen nach Stresssituationen nicht mehr aus einem Tief heraus, könnte sich auch eine Depression dahinter verbergen. „Für Menschen mit Depressionen kann es sehr schwierig sein, sich an einen Arzt oder Psychotherapeuten zu wenden. Daher sind auch hier niedrigschwellige Angebote wichtig“, betont Geyer. Die BARMER bietet Betroffenen das Online-Training Pro Mind zur Stärkung der Psychischen Gesundheit. Bei diesem Training beschäftigen sich die Teilnehmer in sechs Lektionen mit dem Thema depressive Stimmung. Dabei bekommen sie Kompetenzen vermittelt wie den Aufbau positiver Aktivitäten und Problemlösestrategien in Abhängigkeit von Stimmung und Verhalten. „Diese Angebote können den Arzt oder Therapeuten nicht ersetzen, wohl aber dazu beitragen, dass sich eine Depression nicht verschlimmert oder im besten Fall erst gar nicht entsteht“, so Geyer.Sadowsky_high k

Studie: „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“: www.barmer.de/p004789
Onlinekurs Resilienz: www.barmer.de/g100052
Online-Kurs Achtsamkeit: www.barmer.de/g100048
Online-Training Psychische Gesundheit - PRO MIND: www.barmer.de/g100069

Gemeinsam mit der BARMER bieten wir unseren Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, während unserer Telefonaktionen mit Fachleuten zu sprechen. Am kommenden Donnerstag, den 16. November, erreichen Sie unseren Experten, Nikolai Sadowsky, unter der Hotline: 089 48059 584. In der Zeit von 17 bis 19 Uhr können Sie alle Fragen zum Thema „Umgang mit Stress und Depression“ stellen.

Quelle und Fotos: BARMER

Dienstag, 7. November 2017

TIPP DER WOCHE: La Traviata im König Albert Theater Bad Elster

La Traviata1©Hagen KönigBad Elster.- Am Freitag, den 17. November öffnet sich der Vorhang für Verdis ergreifendste Liebesgeschichte »La Traviata« um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster! Es musiziert das Ensemble der Landesbühnen Sachsen gemeinsam mit der Elbland Philharmonie Sachsen unter der Leitung von GMD Florian Merz in einer Inszenierung von Hinrich Horstkotte. Eine der ergreifendsten Liebesgeschichten der Opernliteratur: Verdi schuf unsterbliche Musik zum Roman »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas. Das »La Traviata«-Schicksal der Edel-Kurtisane war 1850 ein Skandal, heute ist es Dank Verdis subtiler und betörender Musik unsterblich geworden. Violetta Valéry ist die umworbene Schönheit der Pariser Salons. Für den jungen Alfredo gibt sie das Leben als Luxus-Prostituierte auf. Alfredos Vater ringt ihr das Versprechen ab, sich von seinem Sohn zu lösen. Unwissend glaubt Alfredo, dass Violetta ihr altes Dasein wieder aufgenommen habe und beleidigt sie öffentlich. Erst als Violetta im Sterben liegt, erkennt der Vater Alfredos ihre tiefe Liebe zu seinem Sohn und bittet sie um Verzeihung.

Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH

Reger Zuspruch zum Tag der offenen Tür und ein neues Projekt

SAW_GruppenfotoZwickau.- Am 2. November öffnete das SAW Bildungszentrum seine Türen für die breite Öffentlichkeit. Viele geladene Gäste und Geschäftspartner aber auch interessierte Besucher konnten sich ein Bild von der Vielfalt der Angebote in der Galileistraße 11 machen. Neben Vertretern der Zwickauer Arbeitsagentur waren auch Kollegen aus Niederlassungen anderer Bundesländer angereist, wie Michael Knies aus Nürnberg in Franken/Bayern. Er verwies auf ein neues Projekt, das vom SAW Bildungszentrum kürzlich gestartet wurde. Der Name: „Projekt 49er“. Dabei können sich Interessenten für einen Beitrag von monatlich 49,95 Euro weiterbilden oder ihre bereits vorhandenen Kompetenzen erweitern. „SAW – das steht ursprünglich für Sicherheit, Ausbildung, Weiterbildung“, so der Nürnberger Niederlassungsleiter. „Doch die Kombination Spannend – Außergewöhnlich – Wertvoll trifft den Nagel richtig auf den Kopf. In insgesamt 26 Modulen (Tendenz steigend) wird den Teilnehmern alles geboten, was sie für einen erfolgreichen Einsatz in der Sicherheitsbranche benötigen“. Dabei spielt es keine Rolle, wo sich ein Teilnehmer gerade aufhält. Jemand, der sich zum Beispiel in Zwickau angemeldet hat, aus beruflichen Gründen aber zeitweise in Frankfurt oder Nürnberg stationiert ist, kann seine Ausbildung nahtlos dort weiterführen. Die Ausbildungsmethodik ist überall gleich.
Wer sich für das Projekt 49er beim SAW Bildungszentrum interessiert, kann sich hier genauer informieren: www.49.biz

Auf dem Foto von links: Stephan Ruppe, Laureen Lippold, Martin Milon, Vanessa Scheer, Michael Knies
(ZPA/Olaf Thalwitzer)

Montag, 6. November 2017

Deutsche Hausmannskost trifft auf internationale Küche

Landgasthof Königswalde 2017-11-02 001Werdau.- Es kann als gelungenes Experiment bezeichnet werden: Ende Oktober startete Yousef Dakroub (Foto links) ein Praktikum im Landgasthof Königswalde. Ein Novum für den Koch, der bereits über 20 Jahre Berufserfahrung in verschiedenen Ländern dieser Welt verfügt. Seit Anfang 2017 ist er als Flüchtling in Werdau - und hat nun im Restaurant des Werdauer Ortsteils eine neue Perspektive gefunden. „Ich bin überglücklich hier angekommen zu sein. Es ist wie eine zweite Familie für mich“, schwärmt der Libanese in gebrochenem Deutsch.
Auch das Team des Landgasthofes ist froh über die getroffene Entscheidung. „Nach dem Praktikum haben wir Yousef gleich einen Arbeitsvertrag angeboten. Obgleich die Deutsche Küche für ihn komplett neu ist, überzeugt die Qualität sofort“, freut sich Inhaberin Kathleen Waldenburger (Foto rechts). Für sie ist damit das Team komplett, nachdem mit Ingrid Kuhle bereits eine Köchin des ehemaligen Seehauses in Langenhessen angeheuert hat.
Das Resultat schmeckt den Kunden sichtlich. So zum Beispiel Familie Pietzsch aus Königswalde: „Dieser Koch ist eine echte Bereicherung. Zwar stehen wir auf bodenständige Küche, das hier ist aber wirklich etwas Besonderes.“ Für Kathleen Waldenburger steht aber fest, dass auch künftig der Schwerpunkt des Landgasthofes auf traditionellen deutschen Gerichten liegt. „Diese sind und bleiben unser Markenzeichen. Aber auch experimentierfreudige Gäste sind herzlich willkommen.“
Möglich wurde die Anstellung vor allem aufgrund der Initiative der Stadtverwaltung Werdau. Diese hat sich Anfang 2015 zum Ziel gesetzt, die Integration von Migranten aktiv mitzugestalten und vor allem geeignete Kandidaten als Fachkräfte in die regionale Wirtschaft zu vermitteln - mit Erfolg.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Ladies Preview am Mittwoch im Filmpalast Astoria: „BAD MOMS 2“

Eventbanner- VP - BadMoms2Zwickau.- Am Mittwoch, dem 08.11.2017 um 19.45 Uhr präsentiert der Filmpalast Astoria Zwickau  in der Ladies Preview die Komödie „BAD MOMS 2“. Die Ladies erhalten zur Begrüßung 1 Glas Sekt und genießen zusammen mit Ihren Freundinnen einen gemütlichen Abend im Filmpalast Kino.
Die dauergestressten BAD MOMS Amy, Kiki und Carla (Mila Kunis, Kristen Bell, Kathryn Hahn) pfeifen auf traditionelle Perfektion und wollen sich dieses Jahr dem alljährlichen Weihnachts Vorbereitungswahnsinn samt aller hochgesteckten Erwartungen entziehen, indem sie für ihre Familien eine ganz besondere Bescherung planen, in ihrem eigenen BAD MOMS Style versteht sich. Die Hoffnungen der drei scheinen jedoch schneller als erwartet zu platzen, als sie plötzlich mit ihrem wohl schlimmstem Weihnachtsalptraum konfrontiert werden: ihren eigenen Müttern! Die tauchen nicht nur unverhofft (und ungeladen!) auf, sondern treiben alle mit ihren Schrullen und Macken an den Rand des Wahnsinns. Es kommt zum ultimativen Duell zwischen Müttern und Töchtern. Und trotz ungewissem Ausgang ist eins bereits jetzt sicher: Dieses Weihnachten wird niemand so schnell vergessen...
Sie sind zurück und verrückter denn je: die BAD MOMS in einem bissigen und herrlich unanständigen Clash der Generationen, bei dem garantiert die komödiantischen Funken nur so sprühen werden! Neben den drei Heldinnen des ersten Teils, Mila Kunis, Kristen Bell und Kathryn Hahn, sind nun bei BAD MOMS 2 die grandiosen Susan Sarandon, Christine Baranski und Cheryl Hines als deren verrückte und vor allem übergriffige Mütter mit von der Partie. Mehr als 1,5 Millionen Kinozuschauer im deutschsprachigen Raum sahen 2016 den ersten Teil der wortwitzigen und unkonventionellen Erfolgskomödie von den HANGOVER-Machern Jon Lucas und Scott Moore. Nun verspricht BAD MOMS 2 noch mehr Spaß und die ultimative Comedy-Auszeit im Vorweihnachtsstress - und das nicht nur für geplagte Mütter.

Komödie  – USA/China – 2017 – FSK ab 12 Jahren – Verleih © Tobis 2017
Karten sind ab sofort an den  Kinokassen oder online unter  www.filmpalast-kino.de  erhältlich.