Donnerstag, 18. Dezember 2014

Weihnachtsgeschenk: WEISSER RING hilft traumatisierten Flüchtlingen

Asmara/München/Chemnitz/Zwickau.- Sie hat eine abenteuerliche Flucht hinter sich. Yordanos Abdulahi aus Asmara in Eritrea (Afrika) musste wegen der Bürgerrechtsverletzungen dort aus ihrer Heimat fliehen. Jetzt ist sie endlich  in Sicherheit.
Die heute 23-jährige wurde zunächst für ein Jahr in die Armee gezwungen. Damals hat man ihr in Aussicht gestellt, dass sie danach studieren dürfe. Daraus wurde allerdings nichts. Sie musste weiter dienen, wurde während ihrer Dienstzeit sogar mehrfach misshandelt. Nach weiteren sechs Monaten Martyrium beim Militär gelang ihr endlich die Flucht nach Europa. Zunächst mit dem Bus bis nach Tunesien, dann mit einem Flüchtlingsboot über Lampedusa später nach München. Im Rahmen der Zuweisung von Flüchtlingen führte sie ihr Schicksal zunächst nach Chemnitz und später in das Asylbewerberheim Kopernikusstraße nach Zwickau. Doch selbst hier fand Yordanos keinen Frieden. Einer der Heimbewohner  hatte es auf sie abgesehen. Er ging auf sie los, misshandelte und verletzte sie so stark, dass die junge Frau im Krankenhaus behandelt werden musste.  Ein Mitbewohner, der ihr zu Hilfe kam, hat vermutlich schlimmeres verhindert.
Yordanos_Ursula_WRAufgrund dieser Ereignisse ist Yordanos Abdulahi sehr froh und dankbar, dass sie jetzt in eine der neu eingerichteten Wohneinheiten für Flüchtlinge in Neuplanitz einziehen konnte, auch wenn ihr Zimmer nach unseren deutschen Verhältnissen eher spartanisch eingerichtet ist. Ein Tisch mit drei Stühlen, ein kleiner Kühlschrank, eine Kochnische und zwei einfache Betten. Ihr neues Heim teilt sich Yordanos mit einer Landsmännin, die sie bei ihrem Aufenthalt in Chemnitz kennen gelernt hat.
Als die Mitglieder der Zwickauer Außenstelle des WEISSEN RINGS vom Schicksal der jungen Afrikanerin erfuhren, starteten sie sofort eine Hilfsaktion. Sie spendeten Dinge des täglichen Bedarfs und Kleidung sowie einen kleinen Fernseher, den die Mädchen gemeinsam nutzen können. Ursula Wolf (Foto rechts) übergab die Geschenke stellvertretend an Yordanos Abdulahi. Damit machte sie den Neuankömmlingen, die nach wie vor von den Erlebnissen ihrer Flucht traumatisiert sind, eine große Vorweihnachtsfreude.
Yordanos Abdulahi möchte so schnell wie möglich Deutsch lernen. Der WEISSE RING unterstützt sie dabei, indem er die Kosten für einen Deutschkurs übernimmt, der bereits im Februar 2015 beginnt. Über ihren Asylantrag muss noch entschieden werden. Bei einer Anhörung in Chemnitz muss sie die Gründe für ihre Flucht darlegen. Das Verfahren kann bis zu acht Monaten oder länger dauern. Laut Aussage von „European Homecare“ gibt es keine Einflussmöglichkeit, um diesen Vorgang zu beschleunigen.
In Neuplanitz sind  derzeit 48 Wohnungen für Flüchtlinge und Asylbewerber angemietet. Mit Stand von heute leben genau 151 Menschen aus Afghanistan, Indien, Eritrea, der Russischen Föderation und Syrien dort. Dabei handelt es sich um Ehepaare mit und ohne Kinder sowie Alleinerziehende, die zum Teil vorher in den Asylbewerberheimen des Kreises untergebracht waren, wo im Gegenzug nun Alleinstehende einziehen.

Text und Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

Sonntag, 14. Dezember 2014

Für den Erhalt des Vierspartentheaters Plauen-Zwickau

Plauen/Zwickau.- Die Westsächsische Zeitung unterstützt die Bemühungen der Belegschaft, des Fördervereins und der Menschen in den Städten Plauen und Zwickau, die sich für den Erhalt des Vierspartentheaters einsetzen. Gesammelte Informationen zu den Hintergründen sind hier nachzulesen: Theater Debatte
Eine Möglichkeit das Theater zu unterstützen besteht darin, verstärkt Vorstellungen zu besuchen. Deshalb gibt es ab heute an dieser Stelle regelmäßig unseren Tipp der Woche.

„Was ihr wollt“ – Komödie von William Shakespeare
Was_ihr_wollt Geschlechtertausch und Liebeswirren:
Die junge Viola landet nach einem Schiffsunglück im unbekannten Landstrich Illyrien. Als junger Mann verkleidet tritt sie in die Dienste des Herzogs Orsino, an dem sie rasch Gefallen findet. Orsino jedoch ist in die Gräfin Olivia verliebt, zu der die verkleidete Viola als Liebesbote gesandt wird. Olivia wiederum findet Gefallen an dem vermeintlichen jungen Mann.
Derweil verbringen ihr Onkel Sir Toby und dessen Freund Sir Andrew die Tage mit Saufgelagen. Gestört werden sie dabei immer wieder von Olivias Verwalter Malvolio, der ebenfalls ein Auge auf seine Herrin geworfen hat. Zusammen mit der Zofe Maria fingieren die beiden Zechbrüder einen an Malvolio gerichteten Brief Olivias, in dem sie ihm ihre Liebe gesteht. Der Aufforderung im Brief folgend macht sich Malvolio vollkommen lächerlich, wird für verrückt erklärt und eingesperrt. Doch dann taucht Violas totgeglaubter Zwillingsbruder Sebastian in Illyrien auf und das Chaos nimmt eine unerwartete Wendung.
Shakespeare übernimmt den Handlungsstrang für seine Verwechslungskomödie um einen Schiffbruch und ein Zwillingspärchen der Prosaromanze Apolonius und Silla aus dem Jahr 1581.Seinen Status als eine der meistgespielten Komödien Shakespeares erlangt Was ihr wollt erst im Laufe der Romantik, als die Sympathien für das Werk zu steigen begannen.
Karten für diese und weitere Vorstellungen im Dezember gibt es hier im Vorverkauf: Ticket buchen

Quelle und Foto: Theater Plauen-Zwickau

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Mitarbeiter von Arbeitsagentur und Jobcenter sammeln Geschenke

Zwickauer_TafelZwickau.- Ralf Hutschenreuter ist die Rührung ins Gesicht geschrieben: Der Projektleiter der „Zwickauer Tafel“ schaut auf die 128 liebevoll verpackten bunten Pakete, Päckchen und Säckchen, die die Mitarbeiter der Zwickauer Arbeitsagentur und des Jobcenters Zwickau sowie einige Unternehmer für die 400 von der „Zwickauer Tafel“ betreuten Kinder zusammengepackt haben und sagt „Danke“. Und wiederholt es noch mehrmals, während er mit Judith Wüllerich, die in der Agentur für den operativen Bereich zuständig ist, im eisigen Wind die Geschenke behutsam in den weißen Transporter lädt.
Seit fünf Jahren beteiligen sich Arbeitsagentur und Jobcenter an der Weihnachtspäckchen-Aktion der Zwickauer Tafel. Damit sich auch Familien auf das Weihnachtsfest freuen können, denen der Geschenkekauf finanziell schwer fällt - dies ist der Ansporn, der die Mitarbeiter alle Jahre wieder antreibt. „Wir haben für jede Altersgruppe Geschenke gesammelt“, blickt Judith Wüllerich auf die vergangenen Wochen zurück und zählt Spiele, Plüschtiere, Kleidung, Bücher, Schmuck, Schminkutensilien und verschiedenste Gutscheine auf, die den Weg ins Geschenkpapier gefunden haben. „Schön, dass wir dazu beitragen, dass viele Steppkes am Weihnachtsabend strahlen“, freut sich Judith Wüllerich und setzt eine Puppe auf den Geschenkeberg im Auto.
Ralf Hutschenreuter bedankt sich herzlich im Namen der „Tafel-Kinder“, die dann am 22., 23. und 24. Dezember ein oder auch zwei Geschenke im Wostokweg abholen können.

Text und Foto: Agentur für Arbeit

Montag, 8. Dezember 2014

Bambi-Gewinner Patrick Lindner kommt in Zwickaus „Neue Welt“

02 Patrick Lindner klZwickau.- Am kommenden Freitag präsentiert Moderator Hansy Vogt um 19:30 Uhr seine weihnachtliche Show „Die klingende Bergweihnacht 2014“ im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“. Mit dabei sind Patrick Lindner, Frau Wäber, die Feldberger, Liane sowie Belsy & Florian Fesl.
Patrick Lindner nahm vor 25 Jahren seine erste Schallplatte auf. „Der Traum von ewiger Liebe“ hieß der erste Titel, mit dem die Hoffnung von der großen Karriere erfüllt werden sollte. Ein Jahr später gelang ihm dies mit seinem ersten großen Hit „Die kloane Tür zum Paradies“. Ab diesem Moment war Patrick Lindner aus dem deutschsprachigen Showgeschäft nicht mehr wegzudenken.
Dieses Jahr feiert der beliebte Münchner Schlagersänger sein 25. Bühnenjubiläum. Doch der Erfolg kommt nicht von irgendwo: Der Sänger und Schauspieler schaffte es mit harter Arbeit, zum Entertainer aufzusteigen. So hat Patrick Lindner bisher nicht weniger als 34 eigene Fernsehshows im ZDF und in der ARD präsentiert. Er hat seine Ziele erreicht, das belegen auch seine zahlreichen Auszeichnungen: mehrere Goldene und Platine Schallplatten, Goldene Stimmgabeln und der begehrte Medienpreis Bambi. Patrick Lindner ist bislang der einzige Künstler seines Faches, der den Bambi entgegennehmen durfte.
Künstler Bergweihnacht 2014Erleben Sie den Strahlemann bei „Die klingende Bergweihnacht“ mit der Gute-Laune-Band Die Feldberger, Deutschlands berühmteste TV-Landfrau Frau Wäber, dem charismatischen Duo Belsy & Florian Fesl und der NDR Hitparaden Gewinnerin Liane. Der sympathische Moderator Hansy Vogt darf dabei natürlich nicht fehlen.
Gemeinsam kriegen die Künstler den Weihnachtszauber in den Saal. Die Zuschauer dürfen sich auf viele aktuelle Songs der Stars freuen. Die Bandbreite ist groß, von der volkstümlichen Musik, über die Ballade aus den Bergen bis hin zum populären Schlager und natürlich einem weihnachtlichen Teil wird alles dabei sein.
Karten im Vorverkauf gibt es in der Neuen Welt (0375) 2713263, bei der Freien Presse (0800) 8080123, der Tourist Information (0375) 27130, der bundesweiten Tickethotline (01806) 570008*, unter www.konzerte-erleben.de und an allen bekannten VVK Stellen.
(*0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk bis max. 0,60 Euro/Anruf)

Quelle und Fotos: AS EVENTS

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Helmut Schäfer ist weiter Chef im Polizeirevier Werdau

Schäffer, Helmut-1

 

Werdau.- Mit dem Eintritt in den Ruhestand von Klaus Böttrich übernimmt ab dem 1. Dezember Helmut Schäffer (Foto), seines Zeichens Erster Polizeihauptkommissar, das Ruder im Polizeirevier Werdau. Der 54-Jährige konnte am 1. November auf 35 Dienstjahre zurückblicken. Von September 1990 bis April 1997 leitete er das Polizeirevier Zwickau Ost.
Im Mai 1997 übernahm er die Führung des Polizeireviers Werdau. Diese Funktion hatte er bis Ende 2008 inne. Danach leitete er die Führungsgruppe im neuen fusionierten Polizeirevier Werdau/Wilkau-Haßlau.

Quelle und Foto: PD Zwickau

Wintereinbruch in Zwickau - Stadtverwaltung entschuldigt sich

Zwickau.- Der Wintereinbruch hat heute nicht nur zahlreiche Verkehrsteilnehmer, sondern teilweise auch den städtischen Winterdienst überrascht. Die ersten Räumfahrzeuge verließen zwar um 5.30 Uhr den kommunalen Bauhof. Dies war allerdings angesichts der Wetterverhältnisse nicht ausreichend, wie Mathias Merz, Pressesprecher der Stadt, nach Rücksprache mit den zuständigen Amtsleitern selbstkritisch einschätzt. „Auch die Kollegen des Tiefbauamtes und des Garten- und Friedhofsamtes üben Selbstkritik. Der Winterdienst hätte besser klappen können!“Wintereinbruch2014
Zwei Fakten wirkten sich erschwerend aus: Zum einen war ab den Morgenstunden eine ungewöhnlich schnelle Glatteisbildung auf den Straßen festzustellen, die den Verkehr erheblich beeinträchtigte. Zum anderen waren die Mitarbeiter des Bauhofes bis gestern beschäftigt, Straßen zu reparieren. „Die Straßen in Ordnung zu halten, ist unsere Pflicht. Zugleich entsprechen wir damit dem Wunsch vieler Bürger“, erläutert Thomas Pühn, Leiter des Tiefbauamtes, und fügt hinzu: „Aber es ist ein Gradwanderung, da wir dann die Fahrzeuge erst für den Winterdienst umrüsten müssen.“ Diese Umrüstung kostete ebenfalls Zeit, wie die Verantwortlichen einräumen. Letztlich kam hinzu, dass die Winterdienstfahrzeuge – ähnlich wie viele Autofahrer – in den zahlreichen Staus feststeckten.
„Wir können die Situation nicht rückgängig machen“, betont Merz. „Wir sind allerdings selbstkritisch genug, um die Vorgehensweise in der Verwaltung entsprechend auszuwerten.“
Der Winterdienst wird im Bauhof des Tiefbauamtes von 41 Mitarbeitern wahrgenommen, denen acht LKW, acht  Multicars sowie acht Kleintransporter zur Verfügung stehen. Letztere werden für die Arbeiten auf ausgewählten Gehwegen, Kreuzungen und Plätzen eingesetzt. Insgesamt gilt es, ein Straßennetz 325 km zu betreuen, wobei die Straßen entsprechend ihrer Bedeutung in unterschiedlicher Intensität geräumt werden. Das Garten- und Friedhofsamt betreut – unterstützt von zwei Firmen – zusätzlich ein Wegenetz von rund 100 km. Für das Streuen stehen für den Winter 2014/15 unter anderem rund 2.500 t Salz zur Verfügung.

Quelle: Stadtverwaltung Zwickau
Foto: Hit-TV.eu

Montag, 1. Dezember 2014

Richtfest bei Daimler - Sachsen freut sich über 100 Millionen Investition

Deutsche ACCUmotive GmbH & Co. KG, Kamenz: Montage von Kühlschläuchen an Batteriemodulen. / Deutsche ACCUmotive GmbH & Co. KG, Kamenz: Assembly of cooling hoses on battery modules.Kamenz.- Die Daimler AG baut die Produktionskapazitäten für Lithium-Ionen-Batterien aus und investiert in den nächsten Jahren rund 100 Millionen Euro in die Tochter Deutsche ACCUmotive. Am Produktionsstandort im sächsischen Kamenz wird derzeit eine neue Fertigungshalle gebaut, die Mitte 2015 fertiggestellt sein soll. „Wir rechnen in den nächsten Jahren mit einer hohen und stetig steigenden Nachfrage nach Batterien der Deutschen ACCUmotive“, sagte Frank Blome (Foto unten), Geschäftsführer Deutsche ACCUmotive, am Montag während des Richtfests für die neue Produktionshalle, an dem neben dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich zahlreiche weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft teilnahmen. Mit der Fertigstellung der dritten Baustufe wird die Deutsche ACCUmotive in Kamenz über fast 20.000 m² Produktions- und Logistikflächen verfügen - das bedeutet eine Vervierfachung der Flächen seit dem Produktionsstart im Jahr 2011. Frank Blome, Geschäftsführer der Deutsche ACCUmotive GmbH & Co. KG, Kamenz. / Frank Blome, Managing Director of Deutsche ACCUmotive GmbH & Co. KG, Kamenz (Saxony)„Die Produktion von Batteriesystemen durch die Deutsche ACCUmotive GmbH in Kamenz trägt wesentlich dazu bei, die Kompetenzen des Autolandes Sachsen im Bereich der Elektromobilität und der Batterietechnologie auszubauen. Darum freut es mich, dass in Unternehmen wie die Deutsche ACCUmotive GmbH hier in Kamenz ein dreistelliger Millionenbetrag investiert wird“, sagte Tillich. „Der Ausbau des Unternehmens beweist einmal mehr, Sachsen hat als Innovationsstandort viel zu bieten. Mit einer exzellenten industrienahen Forschung an den Technischen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen sowie mit sehr gut ausgebildeten Fachkräften. Das sind beste Voraussetzungen für Investitionen, hier in Kamenz und im ganzen Freistaat“, so der Ministerpräsident.
Die Deutsche ACCUmotive wurde 2009 gegründet, um Lithium-Ionen-Batteriesysteme für Fahrzeuge zu entwickeln und zu produzieren. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Deutsche ACCUmotive sind in Nabern im Großraum Stuttgart, die Fertigung im sächsischen Kamenz. Die Serienfertigung startete im Jahr 2011. Die Daimler-Tochter liefert Lithium-Ionen-Batterien für den aktuellen smart fortwo electric drive sowie die Hybridvarianten der S-, E- und C-Klasse von Mercedes-Benz. Bis heute wurden mehr als 50.000 Lithium-Ionen-Batterien ausgeliefert.
„Die Deutsche ACCUmotive wird die Lithium-Ionen-Batterien für die kommenden Elektroversionen des smart fortwo und forfour ab 2016 sowie für künftige Hybrid-Modelle von Mercedes-Benz fertigen“, kündigte Blome an. „Die Entwicklung und Fertigung unserer Lithium-Ionen-Batterien ist in jeder Hinsicht wettbewerbsfähig. Wir schreiben bei der Deutschen ACCUmotive schwarze Zahlen.“ Deshalb werde Kamenz zusammen mit dem Entwicklungsstandort Nabern als High-Tech-Standort im Daimler-Konzern weiter eine wesentliche Rolle bei Hochleistungsbatterien für alternative Antriebe spielen - von Hybrid-Modellen bis zum reinen Elektrofahrzeug.

Quelle und Fotos: Daimler AG Stuttgart

Sonntag, 30. November 2014

BSV Mädels erkämpfen sich zwei wichtige Punkte gegen TV Nellingen

Zwickau.- Der BSV Sachsen Zwickau hat nach zwei Niederlagen in der 2. Handball-Bundesliga wieder einen Sieg eingefahren. Am Samstagabend gewann die Mannschaft mit 28:27 (13:15) gegen den Tabellensechsten TV Nellingen. Zur Halbzeit lag der BSV noch im Rückstand, erkämpfte sich aber nach der Pause die Führung zurück und behielt am Ende zwei wichtige Punkte. Erfolgreichste Schützin der Gastgeberinnen war Silvia Bachrata mit sechs Toren.
Die Zwickauerinnen starteten ohne die Langzeitverletzten Theresa Loll und Christina Zuber in die Partie gegen die „Schwaben Hornets“ aus Nellingen. Von Beginn an begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, in den ersten zehn Minuten wechselte mehrmals die Führung. Allerdings machten es sich die Zwickauerinnen selbst schwer. Etliche Fehlwürfe und das Umschalten von Angriff auf Abwehr bereiteten dem BSV Probleme. Dadurch kam Nellingen immer wieder zu einfachen Toren aus der zweiten Welle und konnte sich ab der 16. Spielminute einen knappen Vorsprung erarbeiten.
BSV-TV„Gegen Ende der ersten Hälfte wirkten wir plötzlich etwas nervös. Nach den letzten zwei Niederlagen wollten wir unbedingt gewinnen und dann passieren halt manchmal Fehler, die sonst vielleicht nicht passieren“, sagte Kapitänin Claudia Stein zur ersten Halbzeit. Zwar konnte Magdalena Neagoe vor dem Seitenwechsel noch zwei Nellinger Siebenmeter vereiteln, doch am knappen 13:15-Pausenrückstand konnte auch sie nichts ändern.
Jiři Tancoš‘ Team schien nach der Halbzeit wacher und erwischte den besseren Start. Bereits nach vier Minuten erzielte Claudia Stein den 15:15-Ausgleich, ehe Silvia Bachrata kurz darauf die BSV-Führung erzielte. „In der zweiten Halbzeit haben wir kämpferisch sehr überzeugt. Der unbedingte Siegeswille war zu erkennen“, fand Trainer Tancoš nach der Partie lobende Worte für sein Team. Anders als in der ersten Halbzeit gab nun der BSV das Tempo vor und auch die Abwehr agierte nun besser als im ersten Durchgang. In der 59. Spielminute sorgte dann Jenny Choinowski mit ihrem Treffer zum 28:25 für die Vorentscheidung. Zwar konnte Nellingen, vor allem durch die stark aufspielende Tamara Heinzelmann, noch einmal den Anschlusstreffer erzielen, am knappen Zwickauer 28:27-Sieg änderte das allerdings nichts mehr.
Jiři Tancoš zeigte sich nach dem spannenden Spielverlauf sichtlich erleichtert über die zwei gewonnenen Punkte: „Dieser Sieg war heute sehr wichtig für uns. Nach den letzten Niederlagen konnten wir heute wieder Selbstvertrauen tanken. Der Sieg war verdient, weil meine Mannschaft gekämpft hat und unbedingten Siegeswillen gezeigt hat.“ (jr)

Quelle: BSV Sachsen Zwickau
Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

Donnerstag, 27. November 2014

„Trilogie der Sinne“ bringt Zwickauer Publikum zum Staunen

Barmer-1Zwickau.- Der Veranstaltungssaal in der Barmer GEK am Kornmarkt war gestern Abend gut gefüllt, als Clara Schumann-Darstellerin Christine Adler ihre Kurzfassung von „Clara in Nöten“ vorzutragen begann. Zuvor sprach Renate Lang von der Galerie FL einige einleitende Worte zum Thema. Es sollte eine „literarisch-musikalisch-malerische Veranstaltung“ werden, die da auf die Gäste zukam - und die waren alle gespannt.
„Trilogie der Sinne“ bedeutete in diesem Fall, dass der literarische Teil über das Leben und Schaffen von Clara Schumann durch musikalische Begleitung der Musiker Matthias Schmidt und Jens Theilig in die Gegenwart übersetzt wurde. Von dieser künstlerischen Darbietung inspiriert erschuf die Chemnitzer Malerin Anja Elze noch während der Veranstaltung ein Bild. Barmer-2Es zeigt im Wesentlichen ein Portrait von Clara Schumann und deren Ehemann Robert, der andeutungsweise im Hintergrund steht.
Dieses Bild wurde im Anschluss versteigert. Höchstbietende war die Autorin Christine Adler selbst, die nun das Kunstwerk auf ihre für nächstes Jahr angedachte Tournee mitnehmen will: „Das Gemälde könnte man auf den Bühnen der Welt präsentieren“, so Adler. „Clara Schumann spielte in vielen Städten Europas wie Leipzig, Düsseldorf, Paris, Sankt Petersburg und London mit großem Erfolg“, meint sie schmunzelnd. Und wer weiß - vielleicht kommt das Stück „Clara in Nöten“ auch dort ähnlich gut an. Bleibt zu wünschen, dass ihr Publikum auf den anvisierten Stationen genauso begeistert ist, wie am gestrigen Abend in Zwickau.

Text+Fotos: ZPA/Olaf Thalwitzer

Dienstag, 25. November 2014

Teenager mit Sprengstoff gefasst - es drohen bis zu drei Jahren Haft

sichergestelltepyrotechnik2Olbernhau/Chemnitz.- Zwei 16-Jährige wurden bei einer Polizeikontrolle in Olbernhau mit in Deutschland nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern erwischt. Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz stellten die beiden Teenager auf frischer Tat. Die Feuerwerkskörper wurden sichergestellt und der Vernichtung zugeführt. Die Bundespolizei ermittelt wegen einer Straftat nach dem Sprengstoffgesetz.
Diese aktuellen Sachverhalte möchte die Bundespolizeiinspektion Chemnitz nutzen, um über die Strafbarkeit des Verbringens von nicht zugelassener Pyrotechnik zu informieren: Alljährlich zum Jahresende registriert die Bundespolizei ein zunehmendes Verbringen von nicht zugelassenen Feuerwerks- und Knallkörpern aus Tschechien in die Bundesrepublik Deutschland. Diese Pyrotechnik ist gefährlich und mit extremen Risiken verbunden. Mangelhafte Verarbeitung und die Verwendung von Industriesprengstoff können selbst bei korrekter Anwendung zu schwersten Verletzungen führen. Der Gesetzgeber hat aus diesem Grund das Verbringen nicht zugelassener Feuerwerkskörper unter Strafe gestellt. Personen, die diese Feuerwerkskörper nach Deutschland einführen, erfüllen den Straftatbestand nach § 40 Sprengstoffgesetz, der Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen als Sanktionen vorsieht. Die Bundespolizei wird bei entsprechenden Feststellungen ein Strafverfahren einleiten.

Quelle und Foto: Bundespolizeidirektion Chemnitz

Freitag, 21. November 2014

Roman Kunze ist Franchisepartner des Jahres bei Freddy Fresh

FF_Roman-Kunze

 


Dresden/Zwickau.-
Traditionell wird bei Freddy Fresh im Rahmen der alljährlichen Franchisetagung, die am vergangenen Dienstag in Dresden stattfand, der Franchisepartner des Jahres gekürt.

In diesem Jahr hat mit Roman Kunze (Foto rechts) der Inhaber des Stores in Zwickau (Freddy Fresh Zwickau) diese Auszeichnung verdientermaßen eingeheimst. Der Vorstandsvorsitzende Michael Welde (Foto links), der die entsprechende Ehrung vornahm, bedankte sich im Namen der Freddy Fresh AG bei Herrn Kunze für die hervorragend geleistete Arbeit im Laufe dieses Jahres und überreichte ihm die Urkunde, die sicher einen gut sichtbaren Platz im Store in der Antonstraße 14 finden wird.

Die Crew meint:
„Herzlichen Glückwunsch und weiter so!“

Quelle und Foto: Freddy Fresh AG

Donnerstag, 20. November 2014

Märchenhafte Winterträume - Winterkulturfestival lockt nach Bad Elster

KATWinterCWBad Elster.- Pünktlich zum ersten Advents-wochenende werden in Bad Elster die 14. Chursächsischen Winterträume als ein wahrliches „Fest für alle Sinne“ eröffnet. Bis zum 25. Januar werden dann rund 70 Veranstaltungen in den Sächsischen Staatsbädern zu einem erlebnisreichen Kulturaufenthalt inmitten der vogtländischen Winterlandschaft einladen.
„Zur Eröffnung des hochkarätigen Festivals wird am 28. November Tschaikowskys weltberühmtes Ballett »Schwanensee« die Zuschauer im König Albert Theater begeistern. Die Chursächsischen Streichersolisten widmen sich einen Abend später voll »Festlicher Adventsmusik«,  bevor dann am 1. Advent Publikumsliebling Maxi Arland seinen »Adventszauber« mit illustren Gästen in Bad Elster präsentiert“ freut sich Generalmusikdirektor Florian Merz. Am darauf folgenden Wochenende kann das Publikum mit einer swingenden 20er-Jahre–Weihnachtsrevue, einem Weihnachtskonzert mit Weltstar Deborah Sasson und einer großen irischen Stepdance-Weihnachtsshow erleben. Weiterhin versüßen den Adventsaufenthalt Highlights wie ein Mozartprogramm des Kammermusikensembles Concilium Musicum Wien am 12. Dezember, tags darauf die USA-Gospelshow der Golden Voices of Gospel und einen Tag später die Märchenoper „Hänsel und Gretel“.
Das komplette Winterprogramm ist online abrufbar.
„Ich denke diese Vielfalt an besonderen Erlebnisangeboten setzt inmitten der ganzen Wintertourismusregion des Oberen Vogtlandes wichtige Aufenthaltsimpulse“ resümiert Merz und ergänzt verschmitzt: „Die kulturelle Strahlkraft der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster bleibt somit weithin sichtbar und bietet damit beste Orientierung!“
Abgerundet wird das kulturelle Winterangebot in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster und dem benachbarten Bad Brambach mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie, verschiedenen Kunstausstellungen und Folklore-Konzerten mit Orchestern der Musikregion Vogtland und einem Adventsfest am zweiten Adventswochenende.
Alle Infos zum Aufenthalt, den gesamten Spielplan und Tickets sind täglich in der Touristinformation Bad Elster im Königlichen Kurhaus, unter 037437/ 53 900 oder touristinfo@badelster.de bzw. unter www.badelster.de erhältlich.

Foto: © Danny Otto

Donnerstag, 13. November 2014

Clara Schumanns Großnichte 95-jährig verstorben

Zwickau.- Tief betroffen hat die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau soeben erfahren, dass ihr Ehrenmitglied, die Diplomingenieurin und Architektin Elisabeth Schmiedel, am 30. Oktober in Nürnberg im Alter von 95 Jahren verstorben ist.
Elisabeth Schmiedel war die Enkelin von Claras Schumanns Halbbruder Woldemar Bargiel und somit Clara Schumanns Großnichte. Sie war Patenkind von Eugenie Schumann. Bis ins hohe Alter setzte sie sich für die Pflege und Bewahrung des Schumannschen Erbes ein. Wenn sie es gesundheitlich ermöglichen konnte, kam sie immer wieder nach Zwickau und nahm an den hiesigen Schumanntagen und anderen Veranstaltungen teil. Als Zeitzeugin berichtete sie sehr emotional und bildhaft von den Erzählungen ihrer beiden Tanten Marie und Eugenie Schumann über deren Eltern Robert und Clara.Schmiedel-Nauhaus
Hochbetagt gab sie 2007 gemeinsam mit dem Zwickauer Robert-Schumann-Preisträger Joachim Draheim ein zweibändiges Werk über die Musikerfamilie Bargiel heraus. Ein Jahr später beschenkte sie das Robert-Schumann-Haus reich mit Dokumenten und persönlichen Gegenständen aus dem Nachlass dieser Musikfamilie – darunter vor allem Briefe, Programmzettel, Bilder und andere Dokumente. Auf Anregung aus Zwickau edierte sie (wiederum gemeinsam mit Joachim Draheim) als Sonderband der Schumann-Studien eine der inzwischen im Robert-Schumann-Haus befindlichen Kostbarkeiten – das Düsseldorfer Reisetagebuch ihres Großvaters Woldemar Bargiel von 1852.
Für ihre Verdienste um die Bewahrung und die Pflege des Schumannschen Erbes erhielt Elisabeth Schmiedel 2008 die Ehrenmitgliedschaft der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau.
Die Robert-Schumann-Gesellschaft trauert um Elisabeth Schmiedel und wird ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Elisabeth Schmiedel mit dem heutigen Ehrenvorsitzenden der Robert-Schumann-Gesellschaft, Dr. Gerd Nauhaus, im Foyer des Robert-Schumann-Hauses (2006).

Quelle: Stadt Zwickau

Sonntag, 9. November 2014

Das ORIGINAL kommt nach Zwickau: der DON KOSAKEN CHOR

ChorZwickau.- Als legitimer Nachfolger von SERGE JAROFF gastiert WANJA HLIBKA mit der „neuen Generation“ der DON KOSAKEN am 18. November im Klubhaus Sachsenring.
Der Original Don Kosaken Chor Serge Jaroff war wohl der berühmteste Chor weltweit und das über fast sechs Jahrzehnte von 1921 bis 1979. Nach einer rund zwölfjährigen Pause ist der Chor nun wieder unter der Leitung von Wanja Hlibka, dem ehemals jüngsten Solisten Serge Jaroffs  mit unverminderter Popularität  in den großen Konzerthallen und Kathedralen in Europa und seit 2007 auch im fernen Osten zu hören. Weitere große Tourneen durch Amerika und Australien sind in Vorbereitung.
Bemerkenswert  ist, dass der Chor in allen Ländern und fremden Kulturen mit derselben  Euphorie  und Begeisterung aufgenommen wird, was auch wieder bestätigt, dass Musik Menschen und Völker verbinden kann, auch wenn die Sprache nicht von allen verstanden wird. Die Art der Interpretation der Gesänge, sowie die stimmlichen Möglichkeiten der Sänger, die ausnahmslos auch als Solisten in Erscheinung treten, sind ebenfalls Garant dafür, dass die typischen klanglichen Besonderheiten dieses Chores erhalten bleiben. Die sechzigjährige künstlerische Arbeit Serge Jaroffs wird somit in authentischer und unnachahmlicher Weise fortgeführt.
Seit 2001 führt Wanja Hlibka den rechtlich geschützten Namen DON KOSAKEN CHOR SERGE JAROFF®
Leitung: WANJA HLIBKA.
Das Konzert beginnt am Dienstag, dem 18.11.2014 um 19:30 Uhr.Kartenvorverkauf 17,- Euro zzgl. VVG + Ticketgebühr
Ticket Online: Tel. 01805-4470000, www.ticketonline.com
CTS Eventim: Tel. 01805-570070, www.eventim.de
und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie Restkarten an der Konzertkasse zu 20,- Euro
Eine kostenlose Hörprobe gibt es im Westsächsischen Fernsehen

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Erste barrierefreie Ladesäule für Elektroautos in Zwickau eingeweiht

Zwickau Neumarkt ZEV Ladeaeule E Mobility 29.10.2014Zwickau.- Heute nahm die Zwickauer Energieversorgung GmbH (ZEV) offiziell die erste barrierefreie Elektroladesäule Zwickaus in Betrieb. Standort der Ladesäule ist der Parkplatz am Neumarkt, der von Oberbürgermeisterin Frau Dr. Pia Findeiß eingeweiht wurde.
Nach der Solartankstelle in der Audistraße und den Ladesäulen auf dem WHZ Gelände, stellt der neue Ladepunkt in zentraler Lage ein weiteres Puzzle auf dem Weg zu umweltschonendem Autofahren in Zwickau dar. André Hentschel, technischer Geschäftsführer der ZEV, über die Rolle der ZEV in Sachen Elektromobilität: „Beim Thema elektrisches Fahren kommt es, neben der großen Politik, vor allem auf die Akzeptanz der Bevölkerung und Umsetzung im lokalen Bereich an. Genau an diesem Punkt sehen wir uns als verantwortungsvolles Unternehmen in der Pflicht.“
Enthüllt wurde die Ladesäule im Beisein zahlreicher Anbieter von Elektro-Fahrzeugen und Mobilitätslösungen. Hier zeigte sich die Vielfalt, die mittlerweile auf dem Markt existiert. André Hentschel: „Mit welchem Fahrzeug man bei uns tankt, ist unabhängig vom Hersteller und Model. Dank der europäischen Normierung der Ladestecker sowie der Barrierefreiheit der Säule, steht diese allen Zwickauern aber auch Durchreisenden uneingeschränkt zur Verfügung.“
Ganz bequem können diese beispielsweise für 3,95 Euro pro Stunde die Aufladefunktion per SMS nutzen, die André Hentschel als wesentliche Komponente zur Erreichung der Barrierefreiheit im Rahmen der Einweihung präsentierte. Für ZEV-Kunden gibt es mit Abschluss eines „ZEV Ladestrom“ Vertrages eine weitere Möglichkeit, ihr Fahrzeug aufzuladen. Dieser bietet einerseits deutschlandweit an über 600 Ladesäulen einen günstigeren Strompreis als über die SMS-Funktion, andererseits läuft die Tankabwicklung bequem per App auf dem Mobiltelefon.
Am Neumarkt können bis zu zwei Fahrzeuge zeitgleich geladen werden. Der benötigte Strom dazu stammt aus Wasserkraft. Somit wird an der neuen Ladesäule zu 100 Prozent Grüner Strom aus regenerativen Energien gezapft.

Quelle und Foto: Zwickauer Energieversorgung

Mittwoch, 15. Oktober 2014

August Horch Vereinsfreunde besuchen Museum in Eisenach

EisenachZwickau/Eisenach.- An der diesjährigen Exkursion des August Horch Museums nahmen am 10. Oktober 38 Mitglieder und Freunde des Fördervereins teil. Diesmal ging es nach Eisenach. Nach erfolgtem Aufstieg zur Wartburg gab es die Gelegenheit zur Besichtigung mit einer anschaulichen Erklärung der Geschichte dieser symbolträchtigen Anlage in Mitteldeutschland. Die Besucher erhielten Einblicke in das gesellschaftliche Leben im Mittelalter auf der Wartburg, erfuhren Einzelheiten zum legendären Sängerwettstreit und über das Wirken Martin Luthers, der in Verkleidung des Junkers Jörg die Bibel in die deutsche Sprache übersetzte. Erwähnung fand die Zeit der nationalen Bürgerbewegung im 19. Jahrhundert bis zur bürgerlichen Revolution 1948/49. Bis zum heutigen Tag zieht die Wartburg viele in- und ausländische Gäste, darunter Prominente und Politiker an. Trotz derzeit umfangreicher Bau- und Restaurierungsmaßnahmen und den damit verbundenen Einschränkungen bei der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten wird der Besuch der Anlage in nachhaltiger Erinnerung bleiben.
Eisenach-2Ein weiterer Programmpunkt war das Museum „Automobile Welt“ im Gelände des ehemaligen Automobilwerkes Eisenach. Der Sohn des Firmengründers Heinrich Ehrhardt, Gustav Ehrhardt, begann im Jahr 1904 mit dem Automobilbau, nachdem vorher Fahrräder, Motorräder und andere Produkte der metallverarbeitenden Industrie hergestellt wurden. Der Automobilbau erfolgte am Standort ohne Unterbrechung über 90 Jahre. Unter der Automobilmarke „Dixi“ folgte die Produktion bis 1921. Danach stieg BMW in das Geschäft ein und produzierte in Eisenach bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Danach unterstand die Firma der Hoheit der Sowjetischen Militär-Administration unter dem Namen von „Awtowelo“. Noch in den 1940iger Jahren nahm der Automobilbau in Eisenach wieder „Fahrt auf“. Mit der Übernahme der Nachkriegsproduktion und weiterer neuer Produkte (z.B. den IFA F9) im VEB Automobilwerk Eisenach entwickelte sich das Werk zu einem erstrangigen Finalproduzenten der Fertigung von Personenkraftwagen im Industrieverband Fahrzeugbau der DDR (IFA). Unter der Typbezeichnung „Wartburg“ errang das Produkt Ansehen im In- und Ausland. Die eigenständigen Entwicklungen der Baureihen 311 und 312 sind in ihrem Erscheinungsbild bis heute von zeitloser Eleganz und bei Oldtimerfreunden sehr gefragt. Natürlich hat auch der Automobilbau der Gegenwart in Eisenach schon Einzug in das Museum gehalten. Seit dem 05. Oktober 1990 produziert die Fa. Opel an einem neuen Standort in Eisenach-West. Die Fertigung begann in einer Anlaufphase mit dem Opel Vectra 1600 Gl in einer Stückzahl von 15.000 Fahrzeugen in erstklassiger Qualität. Im Automobilbau in Eisenach stieg die Zahl der Industriearbeitsplätze bis heute auf rund 8.000 an.
Initiator und Organisator der Veranstaltung war Dr. Wolfram Melzer. Die nächste Jahresexkursion des August Horch Museums findet vom 10. bis 12. September 2015 statt. Sie führt die Heimat von August Horch und in seine Geburtsstadt Winningen an der Mosel. Interessenten sollten sich rechtzeitig in der Geschäftsstelle des Fördervereins voranmelden: www.foerderverein.horch-museum.de

Text und Fotos: FV August Horch Museum

Dienstag, 14. Oktober 2014

Christine Adler als Clara Schumann mit „Clara in Nöten“ auf Tournee

Clara in NötenZwickau/Dresden/Leipzig.- Im September stand die Autorin Christine Adler mit ihrem szenischen Monolog „Clara in Nöten“ im Zwickauer Robert-Schumann-Haus erstmals auf der Bühne. Die Premiere war ein voller Erfolg, das Haus ausverkauft und die Zuschauer waren begeistert. Gestern konnten sich die Dresdner erstmals über den Besuch der engagierten Clara Schumann Darstellerin freuen. Das Kulturhaus Loschwitz war bis auf den letzten Platz belegt, als die gebürtige Dresdnerin aus Zwickau das Podium betrat. In ihrem Stück erzählt sie aus dem Leben der gefeierten Komponistin, ihrer Rolle als Ehefrau von Robert Schumann und Mutter von acht Kindern. Clara Schumann schaut in den Spiegel der Zeit und erinnert sich. Dabei erblickt sie sich selbst und so manchen Lebensbegleiter. DSC_0006Während des Stückes wurden passend zum jeweiligen Thema Originalfotos und Bilder aus der Zeit der Schumanns an eine Leinwand projiziert. Die musikalische Umrahmung übernahm der Leipziger Musikprofessor und Pianist Dietmar Nawroth. Er spielte unter anderem Stücke von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Wagner, Ludwig van Beethoven und natürlich Robert Schumann.
Während des gesamten Vortrages herrschte gespannte Stille im Publikum. Dafür gab es am Ende tosenden Applaus und begeisterte Kommentare. Besonders das perfekte Zusammenspiel zwischen den Künstlern und der multimedialen Technik wurde immer wieder gelobt.
Als nächstes möchte das Ensemble mit dem Stück, das nicht nur Dokumentation, sondern vielmehr künstlerische Nachempfindung einer ganz besonderen historischen Persönlichkeit ist, die Leipziger erfreuen. Neben vielen anderen Europäischen Städten wie Düsseldorf, Wien, Moskau oder Paris war auch Leipzig eine der Stationen des künstlerischen Schaffens von Clara Schumann.

Text und Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

Donnerstag, 2. Oktober 2014

12. Tattoo, Piercing und Biker Convention fand großen Zuspruch

DSC_0008Zwickau.- Seit nunmehr 12 Jahren findet im Klubhaus Sachsenring regelmäßig die Tattoo, Piercing und Biker Convention statt. So auch am vergangenen Wochenende. Rund 1.500 Besucher aus nah und fern waren gekommen, um sich über die neuesten Trends in der Branche zu informieren. Dafür gab es bei den über 50 anwesenden Ausstellern reichlich Gelegenheit.
Mike Schäfer vom U.S. Bike Shop in Marienthal baut Motorräder der Marke Harley Davidson um und gestaltet sie individuell neu. So eine Art Tuning für Zweiräder, wie er sagt. Er ist einer von drei Ausstellern, die die Veranstaltung organisieren. „40 Prozent der Bevölkerung sind derzeit tätowiert und es werden immer mehr“, sagt Schäfer. Er selbst trägt keine sichtbaren Bilder auf der Haut weiß aber, dass die Lust sich zu verschönern mittlerweile durch alle Bevölkerungsschichten geht: „Egal ob Geschäftsleute, Rechtsanwälte, einfache Arbeiter – ob Mann oder Frau – die Kunst des Tätowierens ist Gesellschaftsfähig geworden.“
An den beiden Wochenendtagen gab es mehrere Wettbewerbe zwischen den ausstellenden Studios. Am Sonntag Abend fand die Abschluss Preisverleihung statt. Gekürt wurden unter anderem Best Color, Best Large, Best Small und Best of Sunday. Die nächste Veranstaltung dieser Art findet im September 2015 statt. Anmeldungen sind jetzt schon bei Tattoo No. Two möglich.

Text und Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

Freitag, 12. September 2014

Gefährliche Körperverletzung – Polizei sucht Zeugen

Phantombild KopiePlauen.- Die Kriminalpolizei bittet bei ihren Ermittlungen zu einer gefährlichen Körperverletzung am 14. April 2014 (MI 210/2014) am Kaufland in der Morgenbergstraße, um die Mithilfe der Bevölkerung. Ein Angestellter ist an diesem Morgen, gegen 6 Uhr, von einem Unbekannten mit einer Schaufel attackiert worden. Das Opfer (64) erlitt dabei schwere Verletzungen am Kopf. Die Schaufel konnte nicht aufgefunden werden. Der Unbekannte hatte sich nach der Tat aus dem Staub gemacht.

Zur Beschreibung des Täters ist folgendes bekannt:
- 25 bis 30 Jahre alt
- 165 bis 175 Zentimeter groß, schlank
- schwarze, kurze Haare

Zur Tatzeit trug er eine Jeans mit Seitenstreifen, ein cremefarbenes Sweatshirt mit Armstreifen, helle Schuhe mit drei Streifen und ein beiges Basecap mit Aufschrift. Mit sich führte er ein weißes Mountainbike.
Die Polizei sucht weitere Zeugen des Vorfalles. Wer kann Angaben zu der Person auf dem Phantombild geben? Wer kann Angaben zu dem Mountainbike und dem Verbleib der Schaufel machen?
Insbesondere sind die Beobachtungen einer Frau von Bedeutung, die zur Tatzeit mit ihrem blauen Ford Fiesta mit Greizer Kennzeichen Zeugin des Vorfalls geworden ist.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Zwickau, Telefon 0375/ 428 4480.

Quelle: PD Zwickau

Donnerstag, 11. September 2014

BSV erwartet Halle-Neustadt zum Start der Zweitligasaison

Zwickau.- Am Samstag startet der BSV Sachsen Zwickau in die neue Saison der 2. Handball-Bundesliga. Gleich zum Auftakt dürfen sich die Fans auf ein traditionelles Ostderby freuen. Die Mannschaft des neuen Trainers Jiři Tancoš erwartet um 17 Uhr den SV Union Halle-Neustadt. Im Vorjahr verfolgte in der Sporthalle Neuplanitz eine Rekordkulisse von 865 Zuschauern diese Begegnung. Auch am Samstag erwartet der Verein wieder ein volles Haus. Unmittelbar vor der Partie kommt es bereits zum Lokalderby zwischen dem BSV II und dem SV Chemie Zwickau am ersten Spieltag der BSV_SVUSachsenliga.
Nach dem gelungenen Saisonauftakt am vergangenen Samstag, als der BSV einen souveränen 31:21-Sieg im DHB-Pokal einfuhr, wollen die Zwickauerinnen nun auch die ersten Punkte in der Liga holen. Mit den „Wildcats“ bekommen die Gastgeberinnen einen schweren und unangenehmen Gegner. In der Vorsaison konnte man zuhause vor Rekordkulisse ein glückliches Remis erreichen, das Rückspiel im März endete gar mit einer derben 34:22-Pleite.
Auch im Vorbereitungsturnier, das am 2. August in Neuplanitz stattfand, musste der BSV den Hallensern den Siegerplatz überlassen. Seit diesem Sommer wird der SV Union vom ehemaligen dänischen Nationalspieler Jörgen Gluver trainiert, der mit der slowakischen Auswahlakteurin Dagmar Stuparicova oder den Hummel-Geschwistern auf starke Spielerinnen zurückgreifen kann. „Wir kennen die Qualität des Gegners“, sagte entsprechend auch Jiři Tancoš. „Aber auch wir werden immer besser.“ Für Tancoš ist es das Heimdebüt bei einem BSV-Punktspiel.
Auch für die Zwickauer Spielerinnen ist der Auftakt vor den heimischen Fans etwas Besonderes. „Wir haben viele Neuzugänge und wissen daher auch noch nicht hundertprozentig, wo wir stehen. Daher sind wir schon etwas aufgeregt“, sagte Kapitän Claudia Stein zur Stimmung in der Mannschaft. Unter den zahlreichen Zugängen wird am Samstag nicht zuletzt Fabienne Kracht im Blick stehen. Die 21-jährige Rechtsaußen wechselte im Sommer von den Wildcats zum BSV und trifft somit gleich im ersten Spiel auf ihre früheren Teamkameradinnen.

Text: BSV/Christian Meyer
Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

Sonntag, 7. September 2014

Ministerpräsident trifft Sächsische Hoheiten beim 23. Tag der Sachsen

Tag der Sachsen GroßenhainGlauchau/Zwönitz/Großenhain.- Über 400 Vereine, Initiativen und Gruppen sorgen an diesem Wochenende zum 23. Tag der Sachsen in Großenhain auf 19 Bühnen, in vier Themenbereichen und auf 17 Meilen für ein abwechslungsreiches Programm . Heute findet zum Abschluss der große Festumzug mit über 4000 Teilnehmern statt. Zum diesjährigen größten Vereinsfest im Freistaat werden insgesamt rund 250.000 Besucher erwartet.
Gestern Abend gab es einen ganz besonderen Höhepunkt im Programm. Ministerpräsident Stanislaw Tillich empfing im Festzelt der Sächsischen Staatsregierung Hoheiten aus ganz Sachsen. Darunter unter anderem die neu gewählte Erntekönigin sowie die Sächsische und Glauchauer Schlossprinzessin Lucie die Erste. Letztere hatte als Initiatorin die Idee für dieses „Hoheitentreffen“ mit dem Ministerpräsidenten. Der Kontakt kam über Facebook zustande. Dazu die aus Zwönitz stammende Darstellerin Lucie Büssow: „Ich hatte schon mehrfach das Vergnügen, Stanislaw Tillich bei diversen Veranstaltungen persönlich zu treffen. Der Tag der Sachsen schien mir eine gute Gelegenheit, einmal alle Hoheiten aus Sachsen gemeinsam zu präsentieren. Also habe ich Herrn Tillich über eine persönliche Nachricht bei Facebook angefragt, ob dies möglich sei. Und er hat spontan zugesagt. Das fand ich Spitze.“
Im weiteren Verlauf des Abends hatten die Hoheiten mehrfach Gelegenheit, sich mit zahlreichen weiteren Gästen zu unterhalten. Geladen waren unter anderem Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Landtagspräsident Matthias Rößler, Landwirtschaftsminister Frank Kupfer, der Oberbürgermeister von Großenhain, Burkhard Müller, sowie weitere Prominente aus Politik und Wirtschaft.

Auf dem Foto von links: Die Sächsische und Glauchauer Schlossprinzessin Lucie 1., Landwirtschaftsminister Frank Kupfer, die neu gekürte Sächsische Erntekönigin und Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

Text und Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

Montag, 1. September 2014

FIVE GENTLEMEN-Konzert in den KUNSTSAMMLUNGEN Zwickau

Zwickau.- Die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum laden am 27. September 2014, um 19.30 Uhr anlässlich der Ausstellung zur Künstlerfreundschaft zwischen Max Pechstein und Alexander Gerbig zu einem besonderen Konzert ein. Mit hoher musikalische Qualität und detailgetreuer Darbietung entführen die FIVE GENTLEMEN das Publikum in die musikalische Welt der 1920er bis 1940er Jahre. Die Karten für das Konzert sind ab dem 2. September 2014 an der Museumskasse erhältlich.
Five Gentlemen 2014Gegründet wurde das Ensemble im Jahr 1994, zunächst unter dem Namen „The Gentlemen“. Die Gründungsmitglieder Falko Thümmler, Tobias Leißner und Andreas Konrath waren ursprünglich Mitglieder des Dresdner Kreuzchores. Während ihrer Abiturzeit am Zwickauer Clara-Wieck-Gymnasium bildeten sie mit Matthias Mehnert ein Vokalquartett, ab 1995 erweiterte sich das Ensemble auf fünf Mitglieder, indem Gregor Meyer als Pianist hinzukam. Im Jahr 1998 wurde die Gruppe in „Five Gentlemen“ umbenannt. Heute zählen die FIVE GENTLEMEN zu den führenden Vokalensembles dieses Genres in Deutschland und darüber hinaus. Neben Konzerttätigkeiten im Leipziger Gewandhaus, im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt oder in der Komischen Oper Berlin traten sie beispielsweise auch in Spanien, Griechenland und Italien, aber auch in Südostasien und Neuseeland auf.
Die FIVE GENTLEMEN verfügen über ein Repertoire aus dem Schaffen der Comedian Harmonists, das in Umfang und Qualität seinesgleichen sucht. Dazu gehört selbstverständlich auch das Lied „Ein Freund, ein guter Freund“, welches dem Konzertabend im Rahmen der Ausstellung „Mein lieber Alex ... Dein alter Max“ Max Pechstein und Alexander Gerbig.“ einen überaus treffenden Titel gibt. Max Pechstein (1881-1955) war sowohl Studienkollege als auch ein guter Freund von Alexander Gerbig (1878-1948). Fast ein halbes Jahrhundert lang ließ Pechstein den Freund an seinem Leben und Schaffen teilhaben. Ihr gemeinsames Arbeiten und ihre gegenseitige Beeinflussung ist in zahlreichen Briefen und Postkarten belegt. Zusammen mit Gemälden, Zeichnungen und Grafiken beider Künstler ist Pechsteins Korrespondenz mit dem Malerfreund in der Sonderausstellung noch bis 2. November 2014 zu sehen.
Das Konzert am Samstag, dem 27. September beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Karten zum Preis von 12 Euro (ermäßigt: 8 Euro) können ab dem morgigen Dienstag an der Museumskasse der KUNSTSAMMLUNGEN erworben werden, eine telefonische Vorbestellung ist möglich (Tel.: 0375 834510). Die Platzzahl ist begrenzt.

Quelle: Stadt Zwickau

Dienstag, 26. August 2014

5-Sterne Relais & Châteaux SPA-Hotel Jagdhof


Jagdhof Spa-HotelReisegewinnspiel in Zusammenarbeit mit Radio plusam.de
Gewinnen Sie zwei Tage „First Snow“ Arrangement:
Wir laden Sie ein zu zwei Nächten inkl. Halbpension mit opulentem Frühstücksbuffet und 5-Gang-Gourmetmenü am Abend sowie Eintritt zur Wellnesswelt für 2 Personen im 5-Sterne Relais & Châteaux SPA-Hotel Jagdhof in Neustift im Stubaital.

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Sonntag, 24. August 2014

Ministerpräsident Tillich besucht die Schloßcompagnie in Glauchau

Besuch auf Schloß ForderglauchauGlauchau.- Mit Spannung warteten die Soldaten und Spielleute der Gräflich Schönburgischen Schloßcompagnie im Schlosshof Forderglauchau auf ihren Einsatz. Heute hat sich hoher Besuch aus der Landeshauptstadt angekündigt und sie sollen ihn würdig mit Salut und Trommelwirbel begrüßen. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) machte auf seiner Wahlkampftour durch Westsachsen auch Station im Schloss Forderglauchau. Hier hat der Verein „Gräflich Schönburgische Schloßcompagnie e.V.“ seinen Sitz. Neben den Soldaten hatten sich einige Damen mit Roben aus dem 18. Jahrhundert fein herausgeputzt. Auch zwei Schlosskinder von der Kindertanzgruppe warteten geduldig mit auf den ersehnten Gast.SmallTalk-2
Tillich kam mit einiger Verspätung aus der Sankt Georgenkirche, wo er zuvor einer Besichtigung beiwohnte, freudig über den Schlosshof geschritten. Im Gefolge hatte er unter anderem den Zwickauer CDU-Bundestagsabgeordneten Carsten Körber, Landrat Christoph Scheurer (ebenfalls CDU) und Glauchaus Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos). Sogleich wurde er mit ein paar einleitenden Worten von Hauptmann Bernhard Schareck mit der Gräflichen Abordnung bekannt gemacht. Spontan mischte sich der Ministerpräsident dazwischen und begann einen Small Talk mit den Damen der Höfischen Gesellschaft. Von ihnen erfuhr er unter anderem, dassBesuch auf Schloß Forderglauchau eine der Hofdamen kürzlich in der ZDF-Dokumentation „Mit Hammer und Herz“ mitgewirkt hat. Im Film ging es um die Restaurierung der Schlossmühle nebenan, die von einem engagierten „Denkmal-Doktor“ mit sehr viel Herzblut vor dem Ruin gerettet wurde.
Nach einem Besuch des Schlosses Hinterglauchau mischte sich Stanislaw Tillich unters Volk und verteilte Autogramme. Auch die beiden Schlosskinder Jeanna und Jens konnten sich eins ergattern.

Text und Fotos: ZPA/Olaf Thalwitzer

Freitag, 22. August 2014

Ein Wochenende in Brighton - Englisch, exotisch, exzentrisch

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Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit Radio plusam.de
Und das gibt es zu gewinnen:
Zwei Nächte im traditionsreichen Mercure Brighton Seafront Hotel für 2 Erwachsene im Doppelzimmer in einem „Priviledge“ Room mit Meerblick. Espresso-Maschine, Internet und Filme inkludiert! Mit Frühstück an beiden Tagen sowie einem Abendessen im Restaurant des Mercure Hotels (www.mercurebrighton.co.uk). Des Weiteren erhalten die Gewinner ein Essen im Riddle & Finn (www.riddleandfinns.co.uk) – einem der top Fisch-Restaurants in Brighton – sowie kostenlosen Eintritt in die folgenden Sehenswürdigkeiten von Brighton: dem Royal Pavilion, dem Sea Life Center, dem Brighton Wheel, dem Brighton Spielzeug Museum, dem herrschaftlichen Preston Manor sowie der Volks Railway (fährt zwischen Ostern und September), der ältesten Elektrobahn Europas.

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Dienstag, 5. August 2014

Rattenplage im Neubaublock: Nager legen Klingel lahm

Neuplanitzer33Die Mieter in der Neuplanitzer Straße 33 in Zwickau sind sauer. Seit mehreren Wochen schon funktioniert ihre Klingelanlage nicht. Ratten haben die Zuleitungen im Containerraum durchgebissen. Viele Eltern sind um die Sicherheit ihrer Kinder besorgt.

Zwickau.-  Im Haus wohnt auch Stadtrat Sven Wöhl von der Fraktion „Die Linke“. Er habe bereits mit dem Ordnungsamt gesprochen und den Vermieter, die GAGFAH GROUP, zu umgehendem Handeln aufgefordert. Von dort kamen zunächst nur vertröstende Worte. Man habe im Juni eine Fachfirma mit der Rattenbekämpfung beauftragt. Die Klingelanlage sollte ein ortsansässiger Elektrotechniker reparieren. Doch dieses Ansinnen entpuppte sich als schwierig: „Der Aufwand der Reparaturarbeiten erweist sich als kompliziert“, heißt es in einem Schreiben der GAGFAH an Stadtrat Wöhl, und weiter: „Die beauftragte Firma arbeitet bereits einen längeren Zeitraum an der Beseitigung und Lokalisierung des Schadens und ist bemüht, die Arbeiten schnellstens abzuschließen. Bis dahin bitten wir Sie um Geduld und bedanken uns für Ihr Verständnis herzlich.“
KlingelanlageUnterdessen haben die Mieter im Haus mit ganz alltäglichen Dingen zu kämpfen. Eine alleinerziehende Mutter aus dem 10. Stock kann immer nur ahnen, wann ihre Kinder nach Hause kommen. Klingel und Gegensprechanlage funktionieren nicht, genauso wenig wie der elektrische Türöffner. Also heißt es ab in den Fahrstuhl – wenn er denn funktioniert – und selbst zum Aufsperren hinunter fahren. Ansonsten hilft nur „Trimm Dich!“. Zehn Treppen runter und wieder rauf…
Eine Anfrage unserer Zeitung beim Vermieter ergab, dass die Klingelanlage seit heute früh wieder funktioniert. Auch das Problem mit dem Rattenbefall habe man jetzt im Griff. Bettina Benner von der GAGFAH GROUP Mülheim sagt: „Die Ursache für den Totalausfall der Klingel lag in einer durchgebissenen Zuleitung im Müllcontainerraum des Hauses. Sämtliche von den Ratten bisher genutzten Schlupflöcher  wurden jetzt sorgfältig verschlossen, so dass die Nager keinen Schaden mehr anrichten können“.
Die Mieter in der Neuplanitzer Straße können also erst mal aufatmen. Bleibt zu hoffen, dass dieser Zustand möglichst lange anhält.

Text+Fotos: ZPA/Olaf Thalwitzer

Montag, 4. August 2014

Geteilter BSV-Kader überzeugt beim Turnier

Zwickau.- Der BSV Sachsen Zwickau hat am Samstag bei einem Vorbereitungsturnier in der Sporthalle Neuplanitz Platz zwei und drei belegt. Trainer Jiri Tancos teilte seinen 17-köpfigen Kader auf zwei Mannschaften auf, die jeweils auf Zweitligakonkurrent SV Union Halle-Neustadt sowie den Frankfurter HC (3. Liga Nord) und den SC Markranstädt (Mitteldeutsche Oberliga) trafen. Turniersieger wurde am Ende das Hallenser Team. Zur erfolgreichsten Zwickauer Torschützin avancierte Annika List mit 23 Treffern.
BSV_SVUSchon in der zweiten Partie des Tages kam es zum vereinsinternen Duell der beiden BSV-Mannschaften, bei der sich auch gleich alle sechs Neuzugänge in die Schützenliste eintragen konnten – zur Freude von Jiri Tancos, der das Spiel auf der Tribüne beobachtete. Auch Torhüterin Nele Kurze, die mit einem Kreuzbandriss die komplette Vorsaison ausfiel, konnte erstmals wieder zwischen die Pfosten und ihre Qualitäten zeigen. Auf der Trainerbank betreuten die beiden Cos Volkmar Sesselmann und Corina Cupcea die beiden Teams. Am Ende setzte sich der „BSV 2“ mit den Neulingen Josephine Hessel, Fabienne Kracht, Theresa Loll und Hana Martinkova mit 19:16 durch. Im Spiel gegen Halle-Neustadt hatte die zweite BSV-Formation dann wenig später Pech, als zwei Sekunden vor Schluss Jacqueline Hummel noch den 19:19-Ausgleich erzielte. Gegen Frankfurt und Markranstädt fuhren beide Zwickauer Teams Siege ein. Alle Partien waren auf 30 Spielminuten angesetzt.
In der Schlussbegegnung zwischen dem „BSV 1“ und den Hallensern merkte man den Gastgeberinnen das kräftezehrende Turnierprogramm deutlich an. Früh gingen die Saalestädter in Führung und gaben diese trotz einer kämpferischen Leistung des BSV nicht mehr her. So holte sich der SV Union erstmals den Turniersieg, nachdem die Hausherrinnen in den vergangenen zwei Jahren triumphierten. Punktgleich dahinter landete der BSV 2 auf dem zweiten Rang, der BSV 1 nahm mit vier Punkten den dritten Platz ein.
„Gemessen am derzeitigen Trainingsstand haben unsere Tempogegenstöße und das Spiel durch die Mitte schon recht gut funktioniert“, zeigte sich Tancos, der im Juli Norman Rentsch als Trainer ablöste, zufrieden mit der Leistung seines Kaders. „Viele Sachen in Abwehr und Angriff haben wir auch noch gar nicht einstudiert, daher ist natürlich noch Platz nach oben, zumal viele Spielerinnen neu im Team sind.“ Volkmar Sesselmann ergänzte: „Die Mädels haben aufgrund der Aufteilung fast durchgespielt, das hat natürlich Kraft gekostet. Sie sollten heute unsere Vorgaben erfüllen und auf dem Parkett einige Dinge ausprobieren. Das Ergebnis war zweitrangig, gewinnen wollen wir am 13. September.“ Dann kommt der SV Union erneut in die Sporthalle Neuplanitz – zum Bundesligaauftakt der neuen Saison. Bis dahin stehen den Zwickauer Handballdamen noch schweißtreibende Wochen bevor. Am kommenden Mittwoch fährt das Team nach Schwerin, wo zuerst ein Trainingslager und am Wochenende eine weitere Turnierteilnahme folgen.

Ergebnisse:

SV Union Halle-Neustadt - SC Markranstädt

20:12

BSV Sachsen Zwickau I - BSV Sachsen Zwickau II

16:19

SC Markranstädt - Frankfurter HC

12:17

BSV Sachsen Zwickau II - SV Union Halle-Neustadt

19:19

Frankfurter HC - BSV Sachsen Zwickau I

14:24

SC Markranstädt - BSV Sachsen Zwickau II

14:19

Frankfurter HC - SV Union Halle-Neustadt

8:14

BSV Sachsen Zwickau I - SC Markranstädt

24:8

BSV Sachsen Zwickau II - Frankfurter HC

23:16

SV Union Halle-Neustadt - BSV Sachsen Zwickau I

18:15

Quelle: BSV/Christian Meyer
Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

Montag, 28. Juli 2014

Einbruch bei McDonald’s: Tresor zerstört und ausgeräumt

MC_Donalds-2Zwickau/Wildenfels.- Mehrere Tausend Euro Bargeld haben Unbekannte in der Nacht zum Montag mit brachialer Gewalt aus dem Tresor des McDonald’s Restaurants in Nähe der Autobahnauffahrt Zwickau-Ost zur A72 erbeutet.
Die Täter, die offensichtlich auf die Wochenendeinnahmen des Restaurants spekulierten, waren nach Einschlagen eines Fensters in den Gastraum gelangt. Von dort aus durchtrennten sie eine Trockenwand zum Büro. Mittels eines Trennschleifers öffneten sie dann einen Tresor. Von den Tätern und den Tageseinnahmen fehlt bislang jede Spur. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei Zwickau. Telefon: (0375) 428 448 0

Quelle: PD Zwickau / Foto: privat

Die Stadt Zwickau trauert um Bürgermeister Rainer Dietrich

Großes Entsetzen und tiefe Trauer. Am Wochenende ereilte die Zwickauer die bestürzende Nachricht vom tragischen Tod ihres Baubürgermeisters Rainer Dietrich. Auch Bürgermeister Bernd Meyer (Dezernat Finanzen und Ordnung), der in diesen Tagen die Oberbürgermeisterin vertritt, erhielt am Wochenende die traurige Mitteilung, dass sein Bürgermeister-Kollege Rainer Dietrich am Freitagvormittag (25. Juli 2014) beim Aufstieg zur Zwickauer Hütte in den Ötztaler Alpen in Südtirol auf tragische Weise ums Leben gekommen ist.

Rainer_DietrichWährend des Aufstiegs mit einer Wandergruppe, zu der Rainer Dietrich und seine Ehefrau gehörten, brach der 62-Jährige mit Atemproblemen zusammen. Die umgehend alarmierten Rettungskräfte konnten trotz sofortiger Hilfe nichts mehr für den bei den Bürgern, Kollegen im Rathaus sowie Partnern aus Politik und Wirtschaft gleichermaßen beliebten Bürgermeister tun.
Über 100 Zwickauer um Oberbürgermeisterin Pia Findeiß wollten nach einem Aufstieg von Pfelders (1622 m, im Naturpark Texelgruppe) in Südtirol am Gipfel das 115-jährige Bestehen der Zwickauer Hütte (2989 m) feiern. Mit viel Herzblut, großer Begeisterung und immer neuen Ideen war Rainer Dietrich federführend an den Vorbereitungen dieses Ereignisses beteiligt und hatte sich sehr auf diesen Tag gefreut.

Rainer Dietrich bei seiner diesjährigen
Eröffnungsansprache zum Neujahrsempfang 2014

Die für den Samstagabend geplante Jubiläumsfeier wandelte sich stattdessen in ein überaus bestürzendes Ereignis: Für den Verstorbenen wurde ein Gedenkgottesdienst im italienischen Pfelders veranstaltet. Rainer Dietrich (geboren am 10. Mai 1952 in Chemnitz) hinterlässt seine Frau Carole und zwei erwachsene Töchter.
Rainer Dietrich bekleidete seit dem 1. Oktober 2008 das Amt als Bürgermeister mit dem Geschäftskreis Bauen und war ebenfalls seit 2008 Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Holding Zwickau GmbH. Zuvor, seit 1991, war er Geschäftsführer der Dietrich Tankanlagenbau GmbH. Sein beruflicher Werdegang begann 1966 mit einer Ausbildung zum Betriebsschlosser im VEB Sachsenring Zwickau. Dem folgte ab 1970 ein Studium an der Ingenieurhochschule Zwickau (Technologie der metallverarbeitenden Industrie). Nach dem erfolgreichen Hochschulstudium arbeitete er von 1975 bis 1981 als Schweißingenieur bei der Hans Dietrich Tankanlagenbau Zwickau, später bis zur Wende als selbstständiger Handwerksmeister.
Im Rathaus wird im 1. Obergeschoss, Treppe links bei den Holzskulpturen, eine Kondolenzecke für Rainer Dietrich eingerichtet. Bürger, die das Bedürfnis haben, des beliebten Bürgermeisters zu gedenken und sich in ein Kondolenzbuch eintragen möchten, haben dazu ab heute Mittag die Gelegenheit.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

In einem Interview mit mdr1 Radio Sachsen spricht Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß, die zum Urlaub vor Ort weilt, mit tiefster Betroffenheit über die tragischen Ereignisse am vergangenen Freitag und würdigt ihren Kollegen und Stellvertreter mit warmen Worten: http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/audio918906.html

Freitag, 25. Juli 2014

Verleihung der Einsatzmedaille „Fluthilfe 2013“ für THW Zwickau

Verleihung_24juli_2014_07Zwickau.- „... als Dank und Anerkennung für besonders aufopferungsvolle Hilfe bei der Abwehr von Gefahren und der Beseitigung von Schäden anlässlich der Flutkatastrophe Ende Mai und im Juni 2013...“. So lauteten die Dankesworte von Bundesinnenminister Thomas de Maizière an die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes aus Zwickau. Verlesen wurden die Worte durch die THW-Landesbeauftragte für Sachsen und Thüringen Sabina Lackner, die ebenso die Urkunden überreichte. Mit Herrn Timo Wohler war auch ein Vertreter aus der Geschäftsstelle Chemnitz anwesend.
Die Fluthilfemedaille des Bundes ist nach der Sächsischen Fluthilfemedaille bereits die zweite Auszeichnung für die THW-Helfer aus Zwickau anlässlich der Fluteinsätze im Mai und Juni 2013. Die Einsätze für den Ortsverband haben sich damals über eine ganze Woche hingestreckt und waren in ganz Sachsen verteilt, unter anderem in Gersdorf, Dresden, Eilenburg, Torgau, Zeithain und Zwickau.

Quelle und Foto: THW/Daniel Friedel

Donnerstag, 24. Juli 2014

Daetz-Centrum ist wieder „familienfreundliche Einrichtung“

Lichtenstein.- Seit 2005 führt das Daetz-Centrum das Qualitätssiegel „familienfreundliche Einrichtung“. Damit ist es seit Markeneinführung Partner der Marke „Familienurlaub in Sachsen“. In der vergangenen Woche wurde das Daetz-Centrum Lichtenstein im Auftrag der Tourismusmarketinggesellschaft Sachsen GmbH erneut hinsichtlich seines Engagements für Familien geprüft. Nun erhielt das Team die Bestätigung, dass die Einrichtung für weitere drei Jahre mit dem Qualitätssiegel „familienfreundlich“ werben darf.
Familie_Daetz-ZentrumBei der Wiederholungszertifizierung konnte im Rahmen einer Vor-Ort-Begutachtung bestätigt werden, dass die Einrichtung alle Pflichtkriterien sowie mehr Kann-Kriterien als nötig erfüllt. Im Vorfeld wurde bereits mittels Mystery-Checks überprüft, inwieweit man in punkto Service fit für das Thema Familie ist.
Anspruch des Teams im Daetz-Centrum ist es, den Aufenthalt von Eltern mit ihren Kindern so angenehm wie möglich zu gestalten. Dies beginnt mit der günstigen Familienkarte für den Besuch der Ausstellungen. Um das Zertifikat zu erhalten, sind jedoch zahlreiche weitere Bedingungen zu erfüllen. So steht für die jüngsten Gäste beispielsweise ein Wickelraum zur Verfügung. Für den Notfall werden auch Reinigungstücher oder Windeln  bereitgehalten. Auch besteht die Möglichkeit, ein Babygläschen zu erwärmen. Dass alle Steckdosen Kindersicherungen aufweisen, ist im Daetz-Centrum selbstverständlich.
In der Dauerausstellung „Meisterwerke in Holz“ können junge Besucher auf eine Fotorallye gehen und anhand von Detailaufnahmen die entsprechenden Kunstwerke aus aller Welt aufspüren. Die Geschichten hinter den Skulpturen sind zudem mit einer speziellen Kinderversion des  Audioguides auch für heranwachsende Kulturinteressierte spannend erfahrbar. Nach und nach soll der Rundgang im Haus für Kinder durch auflockernde Bilderrätsel ergänzt werden.
Frisch aus der Druckerei wirbt ein Flyer zum Thema „Kindergeburtstage im Daetz-Centrum “. Dieses buchbare Angebot verbindet Wissensvermittlung in der Dauerausstellung mit einem Kreativteil und mit kulinarischer Versorgung durch die Cafeteria im Daetz-Centrum.
Bei Markeneinführung 2005 durch die TMGS wurden insgesamt 53 Freizeiteinrichtungen, Beherbergungsbetriebe und Orte im Freistaat zertifiziert. Heute sind es 91 Markenpartner. Das Daetz-Centrum Lichtenstein ist solch ein Partner. 
Zur familienfreundlichen Fernsehzeit berichtet am kommenden Samstag (26.07.) der Mitteldeutsche Rundfunk in seiner TV-Sendung „MDR vor Ort“ um 16:05 Uhr unter anderem über das Daetz-Centrum. Bei der halbstündigen Sendung mit Moderatorin Madeleine Wehle dreht sich diesmal alles um das Thema Kunst aus Holz.

Quelle und Foto: Daetz-Centrum Lichtenstein

Montag, 14. Juli 2014

Larkin Poe aus Atlanta überrascht von King-Zentrum in Sachsen

Lichtentanne.- Die beiden Lovell-Schwestern Megan und Rebekka präsentierten mit ihrer Band am Sonntagabend in der alten und voll besetzten Kirche „Sound Barbara“ unter immer wieder starkem Beifall geschmackvoll arrangierte und instrumentierte Musik mit Gesang zwischen Country und Pop, Americana und Folk. Nach ihrem Großvater, der im amerikanischen Bürgerkrieg noch für den Bestand der Sklaverei gekämpft hat, und nach dem berühmten Großonkel Edgar Allan Poe, dem Klassiker der Krimi- und Horror-Literatur, nennt sich die Gruppe „Larkin Poe“.
Larkin Poe 008Überrascht und voll Freude erfuhren die Amerikanerinnen aus der Sechs-Millionen-Hauptstadt Georgias mit dem weltberühmten „King-Center“, dass es in Werdau das „Martin Luther King Center Germany“ gibt. Sie nahmen den Gründungsinitiator und jetzigen Ehrenvorsitzenden Georg Meusel spontan in die Arme und versprachen, während ihrer nächsten Deutschland-Tournee das King-Zentrum in Werdau zu besuchen. Gestern mussten sie sofort Richtung Aschaffenburg und London, ihren nächsten Stationen, auf Achse gehen.  Die Musikerinnen hörten zum ersten Mal davon, dass Martin Luther King 1964,  vor fast genau 50 Jahren Ost-Berlin in der „Communist German Democratic Republic“ besucht hat und staunten über das Fotos, auf dem King auf der Schlüter-Kanzel der dortigen Marienkirche steht.
Als Reiselektüre haben sie Informationstexte über das King-Zentrum mit dem Leporello über dessen Wanderausstellung „Aus dem Fels der Verzweiflung einen Stein der Hoffnung hauen – Martin Luther King und die DDR“ im Gepäck. Ihre großartige „Landsmännin“ Joan Baez, die schon mit Martin Luther King zusammengearbeitet hatte, war nach ihrem Auftritt im Jahre 2009 in Zwickau spontan Mitglied des Martin-Luther-King-Zentrums Werdau geworden.

Quelle und Foto: Martin-Luther-King-Zentrum

Dienstag, 8. Juli 2014

Knapp 300 historische Altstadtleuchten mit LED-Technik umgerüstet

Hauptstraße_LaterneZwickau.- Nach nur 5-monatiger Bauzeit konnte kürzlich die energetische Sanierung der historischen Altstadtleuchten im Stadtzentrum abgeschlossen werden. Alle 296 Leuchten wurden mit LED-Modulen ausgerüstet bzw. komplett erneuert. Ausgenommen ist der Bereich Äußere Plauensche Straße mit insgesamt 13 Leuchten. Die Umrüstung dieser Anlagen musste aufgrund umfangreicher Nebenarbeiten auf einem späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Die nun vorhandene LED-Technik ermöglicht neben einer angenehmen warmen Lichttemperatur auch eine optimale Anpassung der Beleuchtungsstärke an den örtlichen Lichtbedarf.
Die gesamte Umrüstung der Leuchten einschließlich der erforderlichen Einstell- und Nebenarbeiten erfolgte durch die Mitarbeiter des Tiefbauamtes, Bereich Stadtbeleuchtung. Die Maßnahme, deren Gesamtkosten sich auf 262.607,53 Euro belaufen, wurde seitens der Sächsischen Aufbaubank mit 70 Prozent = 183.825,27 Euro gefördert. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 78.782,26 Euro.

Paradiesbrücke_LaterneBei einer Bemusterung verschiedener Leuchtmittel Ende 2011 wurden Vertretern des Bauausschusses und Mitarbeitern der Verwaltung die Vor- und Nachteile sowie die zu erwartenden Investitions- und Folgekosten der einzelnen Varianten erläutert. Nach Abwägung aller Aspekte wurde der Umbau auf LED-Leuchtmittel als beste Lösung bevorzugt, um die bis dahin eingesetzten HQL-Lampen zu ersetzen. Nach der Beschlussfassung durch den Bau- und Verkehrsausschuss im April 2013 und dem Erhalt des Fördermittelbescheides im Juli 2013 konnte die Ausschreibung der Lieferleistung erfolgen. Den Zuschlag für die Lieferung der Ausrüstungsgegenstände in Höhe von 260.633,80 Euro erhielt eine Firma aus Hessen. Mit der Aufstellung der 11 Kandelaber in Höhe von 1.973,73 Euro wurde eine regionale Tiefbaufirma beauftragt.

Quelle und Fotos: Stadt Zwickau

Freitag, 27. Juni 2014

Mit Teilqualifizierungen Schritt für Schritt zur beruflichen Kompetenz

!cid_12EA6F83780D2F47AAD36A4939176B60@mail_bainternZwickau.- „Bis 2025 wird das Erwerbspersonenpotenzial im Landkreis Zwickau voraussichtlich um rund 55.000 auf rund 155.000 Personen sinken. Zugleich steigt der Bedarf an gut ausgebildeten Menschen“, weiß Mathilde Schulze-Middig aus Prognosen. Vor diesem Hintergrund freuen sich die Chefin des Jobcenters Zwickau und ihr Team besonders über die eine Frau und die vier Männer, die jetzt als erste Teilnehmer des Modellprojektes Teilqualifizierung ihr Ziel erreicht haben. Sie absolvierten erfolgreich die Externenprüfung zum Maschinen- und Anlagenführer vor der Industrie- und Handelskammer.
Die demografische Entwicklung macht deutlich: Bis 2025 werden im Landkreis Zwickau bis zu 55.000 Erwerbspersonen weniger als heute für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Der Wettbewerb um Arbeitskräfte wird größer. Mathilde Schulze-Middig, Chefin des Jobcenters Zwickau, bringt es auf den Punkt: „Es gibt in bestimmten Branchen schon heute einen erhöhten Fachkräftebedarf, der sich durch das Älterwerden unserer Gesellschaft weiterhin fortsetzen wird.“ Wer nicht hinreichend ausgebildet sei, habe am Arbeitsmarkt schlechte Chancen. „Qualifizierung ist das Kernelement, um den Fachkräftebedarf von morgen decken zu können“, weiß Schulze-Middig aus ihrer täglichen Arbeit und den Gesprächen mit den Akteuren am Arbeitsmarkt.
Vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftebedarfs und einer anhaltend schwierigen Situation Geringqualifizierter hat die Bundesagentur für Arbeit 2010 ein Modellprojekt aufgelegt, mit dem die Beschäftigungsfähigkeit mit Hilfe von Teilqualifizierungen verbessert werden soll. Mit dieser Form der Qualifizierung erhöhen sich die Chancen bei Arbeitslosigkeit oder fehlender Berufsausbildung am Arbeitsmarkt erheblich.
„Teilqualifikationen orientieren sich an betrieblichen Arbeits- und Geschäftsprozessen sowie den bundesweit anerkannten Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrplänen“, erklärt Jens Geigner, stellvertretender Leiter der Akademie Chemnitz und Standortleiter im Ausbildungszentrum Zwickau der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, die als Bildungsträger die theoretische und praktische Ausbildung der künftigen Maschinen- und Anlagenführer übernommen haben. „Sie machen es Menschen mit einer geringen Qualifikation möglich, vielfältige und langfristig verwertbare berufliche Kompetenzen zu erwerben.“
Mit dem Projekt können ungelernte Beschäftigte ihre Entwicklungsmöglichkeiten ausbauen, schätzen Schulze-Middig und Geigner unisono ein, und Arbeitgeber haben damit gut qualifiziertes Personal, das sie im Unternehmen einsetzen können. „Unser Projekt Teilqualifizierung wird sehr gut angenommen“, resümieren die Jobcenter-Chefin und der Standortleiter. Seit Herbst 2010 gab es knapp 300 Beratungen zum Angebot Teilqualifizierung im Beruf Maschinen- und Anlagenführer (MAF) im Landkreis Zwickau. Insgesamt wurden bis heute 185 Eintritte in Teilqualifizierungen MAF absolviert – der überwiegende Teil davon, etwa 80 Prozent, von Männern.

Das Foto zeigt die Absolventen, Ausbilder und Vertreter des Jobcenters Zwickau. Quelle: Agentur für Arbeit Zwickau

Donnerstag, 19. Juni 2014

Fachübung des Technischen Hilfswerks am Wochenende

TWA_01Zwickau.- Der Ortsverband Zwickau des Technischen Hilfswerks (THW) übt am Wochenende vom 19. bis 22. Juni den Aufbau und Betrieb der mobilen Trinkwasseraufbereitungsanlage. Die Anlage ist im Ortsverband Zwickau stationiert und kommt in Modulen angepasst an die jeweiligen Einsatzanforderungen zum Einsatz.
„Dank Unterstützung durch Herrn Thomas Wende, Kreisbrandmeister und Leiter der Stabsstelle Brandschutz, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, nutzen wir die Möglichkeit unsere Trinkwasser- aufbereitungsanlage im Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) Zwickau aufzubauen“, sagt Pressesprecher Daniel Friedel. „Wir werden an diesen Tagen die Anlage aufbauen, verschiedene Szenarien durchspielen.“ Das Übungsszenario geht davon aus, dass Rohwasser in guter Qualität (beispielsweise aus einem Brunnen) zur Verfügung steht. Daher kann auf eine chemische Vorbehandlung des Rohwassers verzichtet werden. Die Erkundung von Einsatzstellen zielt immer auf solche Wasserquellen ab. Eine chemische Vorbehandlung wäre grundsätzlich natürlich ebenfalls möglich wird aber in anderen Übungen geprobt. Die Helfer werden an diesem Wochenende lernen die Anlage zu betreiben, auf Störungen zu reagieren und sie in verschiedenen Szenarien einzusetzen.
Insgesamt werden rund 30 ehrenamtliche Helfer in die Übung eingebunden sein. Die Helfer üben in diesem Zusammenhang auch die eigenständige Versorgung sowie Einsatzführung eines Trinkwasserversorgungseinsatzes. Der Termin wird von unterschiedlichen externen Fachexperten dazu genutzt um mehr über die Anlage zu erfahren. So sind neben Vertretern des THW auch Fach- und Führungskräfte des Katastrophenschutzes auch Vertreter der Wasserversorgung und DVGW eingeladen.

Quelle und Foto: THW Zwickau