Montag, 16. November 2015

Wendler-Fans backen Weihnachtsplätzchen für „ihren Micha“

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Dienslaken/Leipzig.- Am letzten Samstag trafen sich einige Mitglieder des Michael Wendler Fanclubs „Micha’s Oststerne“ zu einem spontanen Fantreffen in Leipzig. Alle reisten mit guter Laune und voller Tatendrang an. „Wir backten Plätzchen, natürlich in Sternenform in wunderbarster kreativer Vielfalt“, schwärmt Katja Seidel vom Fanclub. „Anschließend wurden sie mit schönster Streuselvielfalt bestückt und mit gaaaaanz viel Liebe verziert. Wir hörten CDs von Michael Wendler. Außerdem liefen auf einer Leinwand seine wunderbaren Videos und versüßten uns allen noch mehr die Laune. Nach getaner Arbeit glich die Küche einem Schlachtfeld und keine Nase wurde von Mehl verschont.“IMG_0890
Im Anschluss gab es eine gemütliche Kaffeerunde, bei der natürlich auch eine „Wendler-Torte“ (eigens angefertigt) nicht fehlen durfte. Die Gruppe plante die nächsten Fantreffen und Konzertbesuche von „ihrem“ Michael Wendler. Er war zwar eingeladen, konnte aber aufgrund seines vollen Terminkalenders nicht kommen. „In unseren Herzen hatten wir ihn natürlich dabei“, so die Fans. Und weil Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, wurden die Plätzchen in Form von „Oststernen“ in eine schöne Schachtel verpackt. Diese wird ihm dann in der kommenden Woche zu seinem Konzert in der „Großen Freiheit“ in Hamburg zur Verkostung übergeben.

Quelle und Fotos: Micha’s Oststerne

Mittwoch, 11. November 2015

„Wenn alle den Täter jagen…“ Fernsehkommissar setzt sich für Opfer ein

Hamburg/Zwickau.- Die Zwickauer Künstlerin Annegret Thalwitzer traf Steffen Schroeder, alias Tom Kowalski, Polizeioberkommissar aus der ZDF-Fernsehserie „SOKO Leipzig“, anlässlich der Verleihung des Journalistenpreises 2015 im Grand Elysée Hotel in Hamburg. Der Fernsehkommissar ist Botschafter des WEISSEN RINGS und engagiert sich in seiner neuen Aufgabe für Opfer von Straftaten, um die öffentliche Wahrnehmung ihrer Nöte, Sorgen und Belange zu fördern. „Durch meine Rolle bei der SOKO Leipzig weiß ich, wie wichtig es ist, sich schützend an die Seite von Menschen in Notlagen zu stellen“, begründet Schroeder sein Engagement für Deutschlands größte Opferhilfsorganisation. „Verbrechen passieren immer wieder, fern jeder Fiktion“, so der Schauspieler weiter. „Die Opfer dieser Taten haben jegliche mögliche Unterstützung verdient.“Steffen_Schroeder
Annegret Thalwitzer war vom Vortrag, den Steffen Schroeder während der Gala Festveranstaltung hielt, so beeindruckt, dass sie sich spontan dazu entschloss, ebenfalls dem WEISSEN RING beizutreten und damit Opfern von Gewaltstraftaten zu helfen. „Auf einer Broschüre las ich: ,Wenn alle den Täter jagen, wer kümmert sich dann um das Opfer?‘. Dieser Satz geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Deshalb weiß ich jetzt, was ich tun kann“, ist sich die 26-Jährige sicher.
Die Preisverleihung des WEISSEN RINGS an Journalisten, die sich um die Veröffentlichung von Einzelschicksalen verdient gemacht haben, findet seit 2009 regelmäßig aller zwei Jahre statt. Schirmherr war auch diesmal wieder Hamburgs Erster Bürgermeister und Senatspräsident Olaf Scholz, der in seiner Ansprache den Mitarbeitern, Förderern und Mitgliedern des WEISSEN RINGS für ihre Unterstützung ausdrücklich dankte. Er betonte die Notwendigkeit eines effektiven Opferschutzes in Deutschland: „Wir müssen am Gewaltmonopol des Staates festhalten, das moderne Strafrecht weiter entwickeln und den Opferschutz stärken.“ Opferschutz sei das „dritte Element im zivilisatorischen Bemühen um die Reduzierung von Gewalt“. Die Arbeit des WEISSEN RINGS zeige das in hervorragender Weise. Die Leistungen des Vereins und seiner Mitarbeiter bezeichnete Scholz als „bemerkenswert“.
Der WEISSE RING hat die Journalistinnen Anna Sophie Inden, Britta Reinke, Nicole Rosenbach und Eva Britz mit seinem Journalisten-Preis ausgezeichnet. Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität vergab den Preis zum fünften Mal und würdigte damit journalistische Beiträge, die aufklärerisch und sensibel das öffentliche Bewusstsein für die Situation von Kriminalitätsopfern stärken.

Journalisten-Preis 2015_OLIVER DOLL
Roswitha Müller-Piepenkötter (l.), Marek Erhardt (2.v.l.), Olaf Scholz (5.v.r.), Moderator Dr. Martin Wilhelmi (r.) und die Laudatoren gratulieren den Gewinnern des Journalisten-Preises des WEISSEN RINGS.

Quelle: WEISSER RING
Fotos: WR/Oliver Doll, ZPA/Olaf Thalwitzer

Montag, 9. November 2015

Sprachturnier - Teams aus Sachsen reisen nächstes Jahr nach Russland

Rust/Flöha/Radebeul.- Ohne Zweifel – Lara Kretzschmar und Elisa-Sophie Friedland sind Sprachtalente. Die Gymnasiastinnen aus Radebeul lernen beide Englisch und Spanisch. Die 14-jährige Lara außerdem noch Russisch, das sie in der 6. Klasse gewählt hat, weil ihre Mutter die Sprache unterrichtet und sie deshalb schon als Kind davon fasziniert war.
_Team Radebeul_Platz 3_Elisa-Sophie und Lara„Russland ist das beeindruckendste Land, das ich kenne“, sagt die Neuntklässlerin vom Gymnasium Luisenstift. Gemeinsam mit ihrer Freundin Elisa-Sophie hat sie jetzt im Europa-Park in Rust den dritten Platz beim Bundescup „Spielend Russisch lernen“ geholt. Die beiden Gymnasiastinnen aus Radebeul spielten mit 15 anderen Teams aus ganz Deutschland um den Sieg beim bundesweiten Russischturnier. Am Ende des zweitägigen Finales, das auf Einladung von GAZPROM Germania in Deutschlands größtem Freizeitpark stattfand, mussten sich die beiden Schülerinnen aus Sachsen nur ihren Landsleuten aus Flöha geschlagen geben, die auf Platz 1 kamen, sowie dem zweitplatzierten Team aus dem thüringischen Suhl._Siegerteam Flöha_Catharina und Morris
Im kleinen Finale setzten sich Lara und Elisa-Sophie gegen die Mannschaft aus dem niedersächsischen Wolfsburg durch und reisen nun im kommenden Frühling gemeinsam nach Moskau. Das hatte sich Lara schon lange gewünscht – jetzt hat sie es gewonnen.
Elisa-Sophies Traums bleibt noch: „Ich würde gerne mal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren – einmal quer durch Russland, um so viele Seiten wie möglich von diesem Land zu sehen“, sagt die 15-Jährige, die in der Schule eigentlich Französisch lernt – aber durch den Bundescup Gefallen an der russischen Sprache gefunden hat.
Insgesamt spielten in diesem Jahr 29 Schulen aus ganz Sachsen beim Bundescup „Spielend Russisch lernen“ mit, in ganz Deutschland waren es 202.
Der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ wird vom Deutsch-Russischen Forum e.V. in Kooperation mit dem Fond Russkij Mir veranstaltet. Weitere Partner sind die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, das Goethe-Institut Russland, der Deutsche Russischlehrerverband und der Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit. Das Projekt wird gefördert von der GAZPROM Germania GmbH, dem Cornelsen-Verlag sowie Lernidee Erlebnisreisen.

Quelle: Deutsch-Russisches Forum e. V.
Fotos: Bernhard Rein