Donnerstag, 14. Dezember 2017

Papiercontainer explodiert: Polizei bittet um Hinweise

Tonne2Zwickau.- Anwohner in der Katharinenstraße wurden in der Nacht zu Donnerstag durch einen lauten Knall jäh aus dem Schlaf gerissen. Wie die Polizei mitteilte, seien zwei Mülltonnen in Brand gesetzt worden. Zeugen berichten jedoch von einer lautstarken Explosion, die zur völligen Zerstörung eines Papiercontainers geführt haben soll. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr brannte dieser Container komplett nieder.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. Hinweise zu den Tätern erbittet das Polizeirevier Zwickau, Telefon 0375 44580.

Quelle: PD Zwickau
Foto: Robin Schuchardt

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Ein Weihnachtbaum für eine neue Schaukel

ZBarmer_Weihnachtsbaumwickau.- Um das Bewegungsangebot auf ihrem Schulhof zu erweitern, wünschen sich die Schülerinnen und Schüler der Schule Mosel eine Schaukel. Doch das Geld ist knapp. Um Unterstützer aus der Region zu gewinnen haben sich die Kinder daher etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie haben Weihnachtsbäume in verschiedenen Einrichtungen, so auch in der BARMER Geschäftsstelle, Glauchauer Str. 25, mit ihren fröhlichen Basteleien liebevoll geschmückt. Diese Bäume sollen nun schon vor dem Fest geplündert werden. Gegen eine kleine Spende, so hoffen die Kinder, nehmen recht viele Besucher der BARMER Geschäftsstelle die Präsente mit nach Hause.

Bewegung an der frischen Luft ist wichtig
„Tägliche Bewegung an der frischen Luft ist wichtig, deshalb unterstützen wir die Schüler sehr gern bei der Erfüllung dieses Wunsches“, sagt Ingeborg Geyer, Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Zwickau. Sie und ihr Team laden Interessierte, aber auch Vertreter von Firmen aus Zwickau und Umgebung in die Geschäftsstelle ein, sich den Tannenbaum bis zum 20.12.2017 anzuschauen und die vielen liebevollen gestalteten Dinge gegen eine kleine Geldspende mitzunehmen.

Geöffnet hat die Zwickauer BARMER Filiale
in der Glauchauer Str. 25
Montag - Donnerstag von 9.00 - 16.00 Uhr
und Freitag von 9.00 - 13.00 Uhr.

Quelle und Foto: BARMER Zwickau

Naturkostladen der etwas anderen Art in Werdau eröffnet

natürlich und unverpackt 2017-12-11Werdau.- Es ist ein lang gehegter Wunsch, den sich Jenny Lerchenmüller am Montag, den 11. Dezember erfüllte: Die 33-Jährige eröffnete, nachdem Sie weit und breit kein vergleichbares Angebot fand, an der Werdauer Annoncenuhr ihren eigenen Laden mit natürlichen, unverpackten Produkten.
Zum Sortiment des Geschäftes, dessen Name „natürlich & unverpackt“ passender nicht sein könnte, gehört eine riesige Bandbreite. Diese geht von verschiedenen Getreide-, Müsli- und Nudelsorten über Nüsse und Trockenfrüchte, Schokolade, Öle und Bio-Backwaren bis hin zu Reinigungsmitteln und nachhaltigen, naturbelassenen Alltagsgegenständen, Dosen und Flaschen. Wer genau hin sieht wird jedoch noch vieles, vieles mehr entdecken.
Das Ladengeschäft ist ab sofort Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Oberbürgermeister Stefan Czarnecki, hier mit Inhaberin Jenny Lerchenmüller, gehörte am Eröffnungstag zu den ersten Gratulanten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Stützwand nach Hochwasserschadensbeseitigungen wieder frei gegeben

Werdau/Leubnitz.- LFreigabe Stützmauer Leubnitz 2017-12-06 006ange mussten sich die Leubnitzer gedulden, doch es hat sich gelohnt: Im Beisein vieler am Bau Beteiligten konnte Werdaus Oberbürgermeister Stefan Czarnecki am Nikolaustag die Stützwand entlang des Baches frei geben. Seit Donnerstagvormittag ist die Baustelle zurück gebaut und der Verkehr fließt wieder.
Die Baumaßnahme, die aufgrund der schweren Schäden durch das Hochwasser 2013 nötig war, umfasste zwei Einzelmaßnahmen. Das war zum einen der Ersatzneubau der Stützwand oberstrom der Brücke Schulstraße und zum anderen der Rückbau der Fiebigbrücke ca. 300 m stromabwärts, etwa in Höhe der Fleischerei Meinhold inklusive der Erneuerung des Kolkschutzes in diesem Bereich.
Die neue Stützwand ist gut 70 Meter lang und besteht aus 7 Segmenten. Die Höhe der Stützwand variiert zwischen 3,35 und 3,92 Metern. Start für die Baumaßnahme war am 06.03.2017. Die Gesamtprojektkosten für beide Bauvorhaben belaufen sich auf ca. 570.000,00 Euro. Die Maßnahmen sind aus dem Förderprogramm „Richtlinie Hochwasserschäden 2013“ finanziert worden.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Gesundheit weiter gedacht: Thema 7 - Sport und Fitness

radfahrer-auf-einer-brueckeVielsitzer - Zu langes Sitzen schadet
Mehr als zehn Stunden sitzen Deutsche täglich – und schaden damit Ihrer Gesundheit. Viel Sitzen kann sogar tödlich sein: Denn wissenschaftliche Studien zeigen, dass zu langes Sitzen die Gefahr für Diabetes, Krebs oder Herzinfarkt erhöht. Dabei kann man vieles tun, um einen Ausgleich zum Sitzen zu schaffen. „Verbringt man täglich über acht Stunden im Sitzen, zählt man in Deutschland zu den ‚Vielsitzern‘“, sagt Ingeborg Geyer, Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Zwickau. Erwachsene kommen laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin schnell auf zehn bis 14 Stunden am Tag. Experten sprechen bereits von einer "Generation S", die dem sitzenden Lebensstil frönt. Durch den technischen Fortschritt wird der Alltag mit immer weniger Bewegung bewältigt. Wir sitzen im Büro, im Auto, auf dem Sofa oder im Kino und Restaurant.
Durch Sitzen: Rückenschmerzen und Thrombosen
Beim langen Sitzen schaltet der Stoffwechsel auf Sparflamme. Der Kreislauf BARMER Presseinformation 2 läuft auf niedrigster Stufe, der Kalorienverbrauch sinkt. Zudem verlangsamt sich die Magendarmtätigkeit, während gleichzeitig die Blutfettwerte ansteigen. Und auch die Durchblutung wird im Sitzen eingeschränkt, vor allem in den Beinen. Dadurch können Thrombosen entstehen. Der Bewegungsmangel sorgt somit nicht nur für Rückenbeschwerden und verspannte Schultern, sondern erhöht nachweislich das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck oder Herzinfarkt. Dabei steigt das Risiko mit jeder Stunde, die man länger sitzt.paar-beim-joggen
Sportlich durch den Herbst - Raus an die frische Luft
Fahrradfahren bei Nässe, Joggen in der Dunkelheit oder Walken bei Kälte? Herbst und Winter liefern uns einige Ausreden, das persönliche Sportprogramm entweder ganz einzustellen oder zumindest in geschlossene Räume zu verlegen. Dabei gibt es ebenso gute Gründe, gerade jetzt draußen zu trainieren. Ja, es stimmt: Im Herbst wird es morgens später hell und abends früher dunkel als im Sommer. Kühler ist es auch und zwischendurch gibt es durchaus Tage, an denen Regen und
Nebel Hobbysportlern die Lust aufs Joggen, Walken oder Fahrradfahren vermiesen können. „Trotzdem sollte der Herbstbeginn nicht automatisch der Startschuss sein, um in eine längere Trainingspause zu gehen“, so Geyer.
Leistungsfähiger an kühlen Tagen
Ganz pragmatische Gründe sprechen für das Herbst-Winter-Training: Dank der kühleren Temperaturen sind die Sportler leistungsfähiger als an heißen Sommertagen, außerdem sind die Lauf- und Radstrecken nicht mehr so voll. Und schließlich ist Outdoor-Sport eine gute Möglichkeit, dem Herbst- und Winterblues vorzubeugen. „Lichtmangel in der dunklen Jahreszeit kann bei manchen Menschen zu einem Stimmungstief führen. Moderater Ausdauersport setzt jedoch Glückshormone, sogenannte Endorphine, frei. Dadurch fühlen sich Ausdauersportler ausgeglichener und zufriedener als Nicht-Sportler“, erläutert Geyer.
Klettern nach Schlaganfall, Schwimmen gegen Asthma, dem Krebs einfach davonlaufen - Sport als Medizin.Hr. Sprung ausschnitt


Welche Sportart bei welcher Krankheit hilft unter: www.barmer.de/s000645
Bewegungsvideos für den Büroalltag unter: www.barmer.de/g100164


Expertentelefon Sport und Fitness
Gemeinsam mit der BARMER bieten wir unseren Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, während unserer Telefonaktionen mit Fachleuten zu sprechen. Am kommenden Donnerstag, den 14. Dezember, erreichen Sie Dr. Anton Sprung unter der Hotline: 089 48059 584. In der Zeit von 17 bis 19 Uhr können Sie alle Fragen zum Thema „Sport und Fitness - Sport als Medizin: Welche Sportart bei welcher Krankheit? “ stellen.

Quelle und Fotos: BARMER

Dienstag, 5. Dezember 2017

Die letzten Stunden des Jahres 2017 im Filmpalast Kino feiern

GreatestShowman_Poster_CampB_1400 (2)Zwickau.- Der Filmpalast Astoria zeigt am Sonntag, dem 31.12.2017 den Film „The Greatest Showman“ mit Michelle Williams, Hugh Jackman und Zac Efron in einer exklusiven Vorpremiere bereits vier Tage vor dem offiziellen Bundesstart.
Selbstverständlich werden alle Gäste mit einem Glas Sekt begrüßt.
Einlass: 19:00 Uhr / Filmbeginn: 20:00 Uhr / Eintritt: 12,00 €

THE GREATEST SHOWMAN
… ist ein kühnes, mitreißendes Filmereignis, das die Geburt des Showbusiness feiert und das wunderbare Staunen, das uns erfüllt, wenn Träume wahr werden. Inspiriert von P.T. Barnums Ambition und Phantasie erzählt GREATEST SHOWMAN die Geschichte eines Visionärs, der aus dem Nichts kam und ein faszinierendes Universum erschuf, das zu einer weltweiten Sensation wurde. Regie Neuentdeckung Michael Gracey hat seinen Film GREATEST SHOWMAN mit Herz, Talent und großem Können inszeniert, Musik und Songs stammen von den Oscar®-Preisträgern Benji Pasek und Justin Paul (LA LA LAND).

Oscar®-Nominee Hugh Jackman spielt die Hauptrolle des P.T. Barnum. An seiner Seite brillieren die viermal für den Oscar® nominierte Michelle Williams, Zendaya, Zac Efron und Rebecca Ferguson.
Regisseur: Michael Gracey Besetzung: Hugh Jackman, Michelle Williams, Zac Efron, Zendaya, Rebecca Ferguson
Musik/Drama – USA – 2017 – FSK ab 12 Jahren – Verleih © Fox Deutschland2017
Karten sind ab sofort an den  Kinokassen oder online unter  www.filmpalast-kino.de erhältlich.

Quelle und Foto: Filmpalast Astoria

Öffentliche Führung durch die Vogtlandhalle Greiz für jedermann

vogtlandhallenfuehrungZwickau.- Blicke hinter die Kulissen der im März 2011 eröffneten Vogtlandhalle Greiz: Das Angebot dieses Rundganges richtet sich an alle Interessierten, die sich gern ein Bild von dem neuen Kulturzentrum im Herzen der Greizer Neustadt machen wollen. Informationen zum Bau, zur Ausstattung und zur Nutzung gehören während der Hausführung ebenso dazu, wie die Besichtigung des Großen Saals, der Studiobühne, des Ballettsaals und vielem weiteren mehr.
Termin: Samstag, 09. Dezember 2017, um 10.00 Uhr, Vogtlandhalle Greiz, Carolinenstraße 15 im Foyer
Preise: Erwachsene 3,50 €, Kinder bis 14 Jahre 1,50 €
Der Rundgang ist auf 20 Personen begrenzt. Die Teilnahme ist nur auf Anmeldung unter Telefon (03661) 689815 bis zum 8. Dezember, 16.00 Uhr möglich. Aufgrund von Veranstaltungen kann es in der Vogtlandhalle zu Einschränkungen bei der Besichtigung der Räumlichkeiten kommen.

Quelle und Foto: Touristinformation Greiz

Sonntag, 3. Dezember 2017

Bewerbertag im SAW-Bildungszentrum Zwickau

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Zwickau.- Für alle die sich über Ausbildung und Beschäftigung im Sicherheitsgewerbe informieren wollen, findet am Donnerstag, dem 7. Dezember 2017, im SAW-Bildungszentrum Zwickau ein Bewerbertag statt. Von 10:00 Uhr - 14:00 Uhr stehen das SAW-Team und verschiedene Sicherheitsunternehmen zur Verfügung und beantworten alle Fragen.
Wo? In der Galileistraße 11, Gewerbegebiet Kopernikusstraße, in 08060 Zwickau.

Quelle und Foto: SAW Bildungszentrum

Donnerstag, 30. November 2017

Leuchtendes Adventsfest in Bad Elster lädt zur Weihnachtsparty

Bad Elster.- Am zweiten Adventswochenende, dem 9. Und 10. Dezember, findet im adventlichen Bad Elster wieder das jährliche Adventsfest rund um die wunderschöne Pyramide auf dem Badeplatz statt. Das bunte Veranstaltungsprogramm des Adventsfest-Wochenendes im Zuge der 17. Chursächsischen Winterträume setzt dabei künstlerische Akzente, gestandene Weihnachtsmänner musizieren für die Gäste, ein liebevoller Handwerkermarkt lockt in die weihnachtliche KunstWandelhalle und verschiedenste Veranstaltungspunkte runden das festliche Angebot Bad Elsters ab.AdventsfestBadElsterPresse©JanBräuer„Es freut uns als Initiatoren sehr, dass wir zum diesjährigen Fest mit Unterstützung der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH, der Stadt Bad Elster und der Sächsischen Staatsbäder GmbH unser wunderschönes Heilbad wieder im besonders eindrucksvollen Lichterglanz präsentieren können“, erklärt Thomas Röh als Chef des örtlichen Tourismus- und Gewerbevereins und ergänzt freudig. „Damit strahlen die Königlichen Anlagen der Kultur- und Festspielstadt Bad Elsters als Zentrum der Musik- und Wintersportregion Oberes Vogtland, um die leuchtend-wärmende Gastgeberkultur des Tourismusortes zu unterstreichen.“
Nach dem traditionellen »Anschieben der Pyramide« mit dem Startschuss für den 5. Adventslauf Bad Elster auf dem Badeplatz wird am Samstag der Anschnitt des Riesenstollens feierlich zelebriert und danach präsentiert das Julius-Mosen-Gymnasiums Oelsnitz/V. um 11.00 Uhr ein Weihnachtskonzert in der KunstWandelhalle. Am Nachmittag gibt es um 15.00 Uhr ein Adventskonzert mit dem Handwerkerblasorchester Migma und um 16.00 Uhr ein buntes Weihnachtsprogramm der Kindertagesstätte Bad Elster, bevor dann um 16.30 Uhr der Weihnachtsmann in seiner Weihnachtskutsche einfährt und allen braven Kindern kleine Geschenke bringt. Danach lädt DJ Matthias zur großen »Adventsfest-Aprés-Party« rund um die Pyramide mit passenden Hits, stimmungsvollen Einlagen und jeder Menge Glühwein ein! Am zweiten Adventsonntag verzaubert um 10.00 Uhr die »Die Eiskönigin« als Märchentheater in der KunstWandelhalle, den ganzen Nachmittag gibt’s Kinderspaß mit dem Weihnachtszwerg, die Markneukirchner Weihnachtsmänner spielen auf, der Vogtlandchor Vocapella lädt um 15.00 Uhr zum Weihnachtskonzert und um 16.30 Uhr zelebriert der Posaunenchor Bad Elster einen festlichen Ausklang des Adventsfestes in Bad Elster.
„Es freut mich persönlich ganz besonders, dass wir mit der Kutsche für den Weihnachtsmann, dem Weihnachtsprogramm der Kita Bad Elster sowie unserer Aprés-Party auf dem Badeplatz wieder ganz frische Akzente setzen können, die unser Adventsfest weiter aufwerten“, erklärt Röh vorfreudig und ergänzt: „So möchten wir alle Einheimische, Gäste und Nachbarn ganz herzlich einladen, im leuchtenden Bad Elster den zweiten Advent zu feiern.“
Die Kombination der Angebote macht dabei den besonderen Reiz Bad Elsters aus: Heute eine Wanderung durch eine der reizvollsten Winterlandschaften Sachsens, morgen die große Welt der Oper im König Albert Theater und danach Entspannung pur mit den hervorragenden Erholungsangeboten der Soletherme & Saunawelt Bad Elsters - so schweben Körper und Geist auf anspruchsvolle Weise.
Alle Infos: Touristinformation Bad Elster:  037437/ 53 900 | www.badelster.de
Das Gesamtprogramm gibt es hier online: http://badelster.de/de/kultur-erleben/events-feste/adventsfest.html

Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH

Dienstag, 28. November 2017

Das Fest naht: Kitas schmücken Weihnachtsbäume vorm Rathaus

Kinder schmücken WeihnachtsbaumZwickau.- Es ist soweit! Heute startet mit Eröffnung des Zwickauer Weihnachtsmarktes die wohl schönste Zeit des Jahres – die Vorweihnachtszeit. Lichterglanz, Glühweinduft, süße und herzhafte Leckereien und weihnachtliche Klänge laden an den nächsten 26 Tagen wieder zum Schlendern, Schlemmen, Stöbern und Entdecken ins festlich geschmückte Stadtzentrum ein.
Bis zur offiziellen Eröffnung heute Abend 17 Uhr gibt es noch einiges zu tun, u. a. auch den Eingangsbereich des Zwickauer Rathauses vorweihnachtlich zu gestalten. Das liegt in diesem Jahr wieder fest in Kinderhand. Die Mädchen und Jungen aus den kommunalen Kitas setzen ihre schöne Weihnachtsbaum-Aktion der Vorjahre fort und verwandeln wieder 14 kleine Tannenbäume in wahre Schmuckstücke.
Steppkes aus den Kitas „Sputnik“, „Kinderinsel Hegelstraße“, „Crossener Muldenstrolche“, "Harlekin", „Marienhof" und "Windbergmäuse" schmückten heute Vormittag die ersten 6 Bäume. Verziert sind diese nun mit Bekanntem und Neuen aus Papier, Krepp, Naturmaterialien, Farbe und Perlen. Ganz einfach war es nicht, die Dekoration mittels Garn oder Draht an die stacheligen Zweige zu bringen und gleichmäßig am Baum zu verteilen. Da war ein wenig Geschick und beim Schmücken der Baumspitzen vor allem die Erwachsenen gefragt.
An den nächsten beiden Tagen erhalten weitere 8 Tannenbäume ihre weihnachtlich-festliche Deko. Bestaunt werden können die Bäume dann bis über die Weihnachtsfeiertage hinaus.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Stellengesuch

Stellengesuch 1 Zwickau

Freitag, 24. November 2017

„Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung“ für Humboldtschule

Zwickau.- Einen Scheck im Wert von 1.000 Euro überreichte heute IHK-Bildungsreferentin Simone Bronsert an Antje Dombrowski, Leiterin der Humboldtschule Zwickau. Mit dem Preisgeld honoriert die IHK Chemnitz die erneute Auszeichnung der Oberschule mit dem „Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung“ und damit die erfolgreiche Vorbereitung der Schüler auf das Berufsleben. Das Zertifikat hat die Humboldtschule, neben weiteren elf Siegelschulen, bereits am 2. November vom Sächsischen Kultusministerium entgegengenommen.
Ab Klassenstufe 5 lernen die rund 380 Humboldt-Schüler beispielhaft Arbeitswelt und Berufsbilder kennen.  Beim Bau eines Fachwerkhauses im Deutschen Landwirtschaftsmuseum, im Projekt Fahrzeugrestaurierung, Exkursionen zu Gärtnerei, Straßenbahndepot oder Automobilzulieferer, beim Berufsplanspiel „Übernahme“ einer Handelseinrichtung u.a.m. können die Schüler eigene Fähigkeiten und Stärken erfahren, Sozialverhalten üben sowie Berufsvorstellungen und Entscheidung konkretisieren. „Unser 35-köpfiges Lehrer-Team zieht an einem Strang. Wir haben das Siegel verdient“, freut sich die Englisch/Deutsch-Lehrerin.
„Eine sorgfältige Berufsvorbereitung ist wichtig, auch um die etwa zehnprozentige Abbrecherquote im Ausbildungsbereich weiter zu senken“, sagt Simone Bronsert. Für den Scheck gibt es bereits eine Verwendung: „Das Geld können wir gut für die Berufsorientierungsangebote des bsw Werdau gebrauchen“, so Schulchefin Antje Dombrowski.QualitätssiegelMitten in die Hausaufgabenstunde von Tran Huyen Anh und Noah Borst (vorn) platzten zur Scheckübergabe Simone Bronsert (IHK), Grit Klier (Bildungsagentur), Antje Dombrowski und Schülersprecherin Larissa Bauer, Klasse 9b (v.r.n.l).  Die „Mediothek“ wird ebenfalls zur Berufsorientierung genutzt und von einem regionalen Kreditinstitut gefördert.

Quelle und Foto: IHK/Kathrin Buschmann

Samstag, 18. November 2017

Kirchberger Facharzt resigniert: „KV zerstört meine Existenz“

Dresden/Kirchberg.- Im Fall des Kirchberger Facharztes Ingolf Kusch, von dem die  Kassenärztliche Vereinigung (KV) rund 130.000 Euro Regress fordert (WSZ berichtete) spitzt sich die Lage zu. Jetzt hat die KV Dresden ihm ein Schreiben zugesandt, wonach man sein Einkommen der letzten Jahre einfach schätzt. Demnach soll der Chirurg, Lymphologe und Phlebologe ohne weitere Anhörung zur Kasse gebeten werden. Zur Begründung heißt es: „Der Indizienbeweis der Zeitprofilüberschreitung kann nicht durch Praxisbesonderheiten erschüttert werden … bei der Schätzung müssen keine Praxisbesonderheiten berücksichtigt werden.“Kusch
Aber gerade diese Besonderheiten sind es, die Dr. Kusch und seine Arbeit auszeichnen. Patienten kommen aufgrund seiner einzigartigen Qualifikation extra von weit her, um sich von ihm behandeln zu lassen. Doch die KV lässt dies nicht gelten. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Klaus Heckemann sagt: „Wenn wir Herrn Kusch gestatten, wesentlich aufwändiger die gleichen Krankheiten zu diagnostizieren wie andere Ärzte, dann müssten wir ihm dafür mehr Geld geben und das ist aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt.“
Unterdessen denkt Ingolf Kusch ernsthaft darüber nach, seine Praxis aufzugeben: „Das Schreiben der KV ist demütigend und bösartig. Es zeigt, wie ehrliche ärztliche Arbeit in diesem Land bewertet wird. Unter diesen Umständen kann ich meine Patienten nicht mehr optimal versorgen.“
Dies ist leider kein Einzelfall. In Hainewalde nahe Görlitz schmiss erst kürzlich ein Landarzt die Brocken hin. Mit den Worten des Sachsenkönigs „Macht doch euer’n Dreck alleene!“ verbrannte er seine Kassenarztzulassung vor der Kassenärzlichen Vereinigung in einem eigens dafür mitgebrachten Öfchen. Dr. Günter Krause zog damit die Konsequenzen aus jahrelangen Honorarbeschneidungen, Regressen und Rabattverträgen. „Mir reicht’s. Wir verschwenden unsere Zeit mit Bürokratie und kommen kaum noch zu unserer eigentlichen Arbeit“, so seine Begründung.
Für Dr. Kusch gibt es vielleicht noch eine kleine Chance. Allerdings müsste da ganz schnell ein positives Signal aus Dresden kommen.

Mehr dazu im Westsächsischen Fernsehen

Donnerstag, 16. November 2017

„Kinder – ab an die Luft!“ Zum Unterricht außerhalb der Klassenzimmer

Dresden.- Wie riecht es im Wald? Wie fühlt sich ein Baumstamm an? Wie sieht ein Fink aus? Statt Frösche zu fangen, Baumhäuser zu bauen oder mit beiden Händen im Matsch zu wühlen, sitzen Kinder häufig vor dem Fernseher oder Computer. Eine Katastrophe für die Gesellschaft, sagt Andreas Weber. Der Philosoph und Biologe ist Gast der Sächsischen Schulfahrtenkonferenz, die am Samstag in Dresden unter dem Motto „Mehr Matsch. Kinder brauchen Natur!“ stattfindet. Wie die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) am Donnerstag in Dresden mitteilte, folgen diesem Aufruf über 100 Lehrer, Erzieher und Elternvertreter. Absender sind die Unfallkasse Sachsen, die sächsischen Landesverbände der Kinder- und Jugenderholungszentren, des Deutschen Jugendherbergswerkes, der Schullandheime und Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser, das Sächsische Staatsministerium für Kultus und die TMGS unterstützen die Aktion.Kinder-ab-an-die-Luft_Foto_LV Kieze_Danny Otto
Ziel ist es, Ideen und Wege zu finden, Schülern außerhalb der Klassenzimmer Wissen zu vermitteln – bei Wanderungen, Exkursionen, Reisen. Das Plädoyer für die Rettung der Kindheit von Andreas Weber sowie der Vortrag von Matthias D. Witte, Professor für Erziehungswissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, zu pädagogischen Konsequenzen aus den Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sollen dazu aufmuntern, Kinder für mehr Unterricht an der frischen Luft zu begeistern. Die Schulfahrtenkonferenz will in Workshops, bei Teamspielen und mit Ausflugs- und Übernachtungsmöglichkeiten wertvolle Tipps liefern, wie man mit viel Bewegung und guten Ideen zum Beispiel das verstaubte Image vom Wandertag aufpolieren kann.
In Sachsen kann dabei auf 112 Jugendherbergen, Kinder- und Jugenderholungszentren (KiEZe), Schullandheimen und Christlichen Freizeit- und Tagungshäuser gebaut werden. In schöner Umgebung bieten sie aktive wie kulturelle Abwechslung, sehr guten Service und sie sind herzliche Gastgeber. Neben zusätzlichem Wissen fördern sie mit ihren Programmen den gegenseitigen Austausch und Teamfähigkeit, schulen projektorientiertes, fächerübergreifendes Lernen, erproben Konfliktfähigkeit und erweitern den Horizont zu Heimatgeschichte, Natur und Umwelt. Damit erfüllen die Anbieter von Schul- und Klassenfahrten die anspruchsvollen Anforderungen von Lehrern und Erziehern an pädagogische Programme und die sehr spezifischen Ansprüche von Eltern an sportliche Aktivitäten in der Natur gleichermaßen.
Laut der 2015 durchgeführten Sonderstudie zum Kinder- und Jugendtourismus in Sachsen des Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) und der dwif-Consulting GmbH führten 2013 rund 1,7 Millionen Übernachtungsreisen von Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 26 Jahren nach Sachsen. Das sind 2,8 Prozent aller Reisen in dieser Altersgruppe. Zirka 600.000 davon wurden von Personen aus Sachsen selbst unternommen. Der Anteil derjenigen, die im eigenen Bundesland verreisen, ist damit im Freistaat Sachsen vergleichsweise hoch. Insgesamt 43 Prozent der Sachsen-Reisen führten in gemeinnützige Unterkünfte, darunter in die der sächsischen Landesverbände. Die Reisedauer liegt im Schnitt bei drei Tagen. Besonders beliebt sind die Sächsische Schweiz, das Erzgebirge, die Region „Dresden Elbland“ und die Region Leipzig. Der erwirtschaftete Bruttoumsatz betrug 1,2 Milliarden Euro.

Quelle und Foto: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Dienstag, 14. November 2017

Tipp der Woche: AFTERSHOW-„BECK“-STAGE in Bad Elster

Nasch-Image©DannyOttoBad Elster.- Das Königliche Kurhaus Bad Elster lädt am Sonnabend, den 25. November ab 21.00 Uhr wieder zur beliebten Nachtschwärmerei ein. Die neunte Ausgabe der beliebten Partyreihe im schönsten Ambiente des Vogtlands präsentiert auch dieses Mal einen besonderen Live-Act, der mit modernen Sounds die einzigartige Lounge-Atmosphäre des Königlichen Kurhauses musikalisch inszeniert. So eröffnet der gebürtige Vogtländer Maximilian Worms alias Harey diese Novembernacht auf einem schmalen Grat zwischen romantisch-verspielten Klavierläufen und dunklen elektronischen Kaskaden. Dabei kreiert er imaginäre Bilderwelten in einem energetischen Klangkosmos und nimmt die Zuhörer mit auf sein musikalisches Roadmovie durch dunkle Wälder, schroffe Gebirgsketten, weite Felder und tiefe Schluchten. Auf diesem atmosphärisch-dichten Soundteppich können die Nachtschwärmer dann inspiriert und klangerfüllt in Richtung Discolicht schlendern… Nach dieser einzigartigen Liveshow wird ein DJ-Set von DJ Tellerwäscher die Nachtschwärmer zum Tanzen einladen: Ob als Teil der DJ-Combo Soulpetrol oder rechte Hand seines rappenden Weggefährten Lars vom Dorf - er besticht mit bodenständiger Art, präziser Technik und großer Leidenschaft. Ein Mann, der sein Handwerk versteht und mit Talent unterstreicht. Also am besten die guten Tanzschuhe im Vorfeld noch einmal frisch besohlen lassen. Inspirierende Sounds und coole Drinks im angesagten Ausgeh-Hotspot des Vogtlandes: Lasst uns tanzen, denn diese Nacht gehört den Nachtschwärmern!

Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH

Großartiges Werk als musikalisches Herzblut für Werdau

Collegium Musicum 2016-11-19 039Werdau.- Seit das Collegium Musicum Werdau im Herbst 2014 gemeinsam mit einem Projektchor fünf Orchesterlieder des britischen Komponisten John Rutter musiziert hatte, gab es den Wunsch, eines der großen chorsinfonischen Werke Rutters einzustudieren. Dieses Anliegen wird nun umgesetzt: Seit den Sommerferien proben Orchester und ein Projektchor von rund 60 Sängern aus der näheren und weiteren Umgebung das „Requiem“ – am letzten Samstag im November wird nun dieses großartige Werk in der Stadthalle „Pleissental“ in Werdau zu hören sein. Ergänzt wird das Konzert durch die Sinfonie h-moll von Franz Schubert, der sogenannten „Unvollendeten“; beide Werke verbindet das Zusammentreffen von Melancholie und Zuversicht: Wehmut um die Vergänglichkeit, aber auch Trost mit dem Blick auf die Ewigkeit.
Das Konzert am 25. November beginnt um 17.00 Uhr, Einlass ist ab 16.30 Uhr. Die künstlerische Gesamtleitung wie auch die Moderation des Konzertes übernimmt Prof. Georg Christoph Sandmann; Karten zum Preis von 18 € für Erwachsene gibt es in der Stadtinformation im Rathaus Werdau und in der Stadthalle „Pleissental“ für Schüler ist der Eintritt frei.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

WSZ-Gewinnspiel in Kooperation mit Radio XY

Weihnachtsgewinnspiel

Montag, 13. November 2017

BARMER: Zunehmende Digitalisierung im Beruf belastet Familienleben

Bild im-stressWestsachsen/Zwickau.- Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt und ständige Erreichbarkeit im Beruf belasten das Familienleben und wirken sich negativ auf die Gesundheit aus. Das geht aus einer Studie der Universität St. Gallen für die BARMER und die Deutsche Telekom hervor. Mehr als 8.000 deutsche Arbeitnehmer wurden 2016 für die Studie mit dem Titel „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“ befragt.
„Die Digitalisierung der Arbeitswelt geht mit einer Reihe von Herausforderungen einher, darunter Einschlafschwierigkeiten, Kopf- und Rückenschmerzen sowie emotionaler Erschöpfung. Auch viele Konflikte zwischen Arbeit und Familie hängen mit der Digitalisierung zusammen“, beschreibt Ingeborg Geyer, Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Zwickau, ausgewählte Ergebnisse der Studie. Insgesamt 23 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich durch ihre Arbeit ausgebrannt fühlten.
Zeit- und Termindruck, Informationsflut, ständige Erreichbarkeit
Der berufliche Alltag ist voll von belastenden Situationen. Immer öfter werden Menschen dadurch aus der Bahn geworfen, leiden, werden krank. Es gibt jedoch auch Menschen, die offenbar eine besondere Eigenschaft besitzen: Sie bleiben stabil und gelassen und gehen sogar gestärkt aus Krisen hervor. Resilienz, die psychische Widerstandskraft und Flexibilität eines Menschen im Umgang mit belastenden Situationen – vergleichbar mit einem Stehaufmännchen, ermöglicht es sich aus jeder beliebigen Lage wieder aufzurichten, um in eine gute, gesunde Balance zurückzukehren. Resilienz ist gewissermaßen das Immunsystem der Seele.
depressiver-mannResilienz lässt sich trainieren
Gelingt es Stress mit mentaler Stärke und Gelassenheit zu begegnen, können so negative Belastungsfolgen wie Gefühle von Überlastung, Angst, Hilflosigkeit, ständige Müdigkeit bis hin zu totaler Erschöpfung vermieden werden. Ingeborg Geyer gibt folgende Tipps:
· Pflegen Sie Ihr soziales Netz im beruflichen und privaten Bereich. Suchen Sie in schwierigen Situationen das Gespräch mit Freunden, Kollegen oder mit dem Vorgesetzten.
· Suchen Sie nicht nach Schuldigen oder nach Fehlern, sondern nach Lösungen.
· Nutzen Sie Möglichkeiten der Delegation und fordern Sie bei Bedarf Unterstützung ein.
· Formulieren Sie Ziele konkret, realistisch und mit Termin. Wer das Ziel kennt, kann die Fülle der täglichen Aufgaben sortieren, Prioritäten setzen und so seine Zeit und Energie auf das Wesentliche lenken.
· Arbeiten Sie nach dem Prinzip „eins nach dem anderen“ und schließen Sie angefangene Aufgaben ab – das vermeidet zumindest die „selbstgemachten“ Ablenkungen.
· Sagen Sie auch mal „nein“ zu vermeintlich dringlichen Anfragen von Kollegen.
· Achten Sie auf Ihre Bedürfnisse. Sorgen Sie für ausreichend Entspannung und Pausen. Schon kleine Auszeiten bewirken neue Energie!
Kommen Menschen nach Stresssituationen nicht mehr aus einem Tief heraus, könnte sich auch eine Depression dahinter verbergen. „Für Menschen mit Depressionen kann es sehr schwierig sein, sich an einen Arzt oder Psychotherapeuten zu wenden. Daher sind auch hier niedrigschwellige Angebote wichtig“, betont Geyer. Die BARMER bietet Betroffenen das Online-Training Pro Mind zur Stärkung der Psychischen Gesundheit. Bei diesem Training beschäftigen sich die Teilnehmer in sechs Lektionen mit dem Thema depressive Stimmung. Dabei bekommen sie Kompetenzen vermittelt wie den Aufbau positiver Aktivitäten und Problemlösestrategien in Abhängigkeit von Stimmung und Verhalten. „Diese Angebote können den Arzt oder Therapeuten nicht ersetzen, wohl aber dazu beitragen, dass sich eine Depression nicht verschlimmert oder im besten Fall erst gar nicht entsteht“, so Geyer.Sadowsky_high k

Studie: „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“: www.barmer.de/p004789
Onlinekurs Resilienz: www.barmer.de/g100052
Online-Kurs Achtsamkeit: www.barmer.de/g100048
Online-Training Psychische Gesundheit - PRO MIND: www.barmer.de/g100069

Gemeinsam mit der BARMER bieten wir unseren Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, während unserer Telefonaktionen mit Fachleuten zu sprechen. Am kommenden Donnerstag, den 16. November, erreichen Sie unseren Experten, Nikolai Sadowsky, unter der Hotline: 089 48059 584. In der Zeit von 17 bis 19 Uhr können Sie alle Fragen zum Thema „Umgang mit Stress und Depression“ stellen.

Quelle und Fotos: BARMER

Dienstag, 7. November 2017

TIPP DER WOCHE: La Traviata im König Albert Theater Bad Elster

La Traviata1©Hagen KönigBad Elster.- Am Freitag, den 17. November öffnet sich der Vorhang für Verdis ergreifendste Liebesgeschichte »La Traviata« um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster! Es musiziert das Ensemble der Landesbühnen Sachsen gemeinsam mit der Elbland Philharmonie Sachsen unter der Leitung von GMD Florian Merz in einer Inszenierung von Hinrich Horstkotte. Eine der ergreifendsten Liebesgeschichten der Opernliteratur: Verdi schuf unsterbliche Musik zum Roman »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas. Das »La Traviata«-Schicksal der Edel-Kurtisane war 1850 ein Skandal, heute ist es Dank Verdis subtiler und betörender Musik unsterblich geworden. Violetta Valéry ist die umworbene Schönheit der Pariser Salons. Für den jungen Alfredo gibt sie das Leben als Luxus-Prostituierte auf. Alfredos Vater ringt ihr das Versprechen ab, sich von seinem Sohn zu lösen. Unwissend glaubt Alfredo, dass Violetta ihr altes Dasein wieder aufgenommen habe und beleidigt sie öffentlich. Erst als Violetta im Sterben liegt, erkennt der Vater Alfredos ihre tiefe Liebe zu seinem Sohn und bittet sie um Verzeihung.

Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH

Reger Zuspruch zum Tag der offenen Tür und ein neues Projekt

SAW_GruppenfotoZwickau.- Am 2. November öffnete das SAW Bildungszentrum seine Türen für die breite Öffentlichkeit. Viele geladene Gäste und Geschäftspartner aber auch interessierte Besucher konnten sich ein Bild von der Vielfalt der Angebote in der Galileistraße 11 machen. Neben Vertretern der Zwickauer Arbeitsagentur waren auch Kollegen aus Niederlassungen anderer Bundesländer angereist, wie Michael Knies aus Nürnberg in Franken/Bayern. Er verwies auf ein neues Projekt, das vom SAW Bildungszentrum kürzlich gestartet wurde. Der Name: „Projekt 49er“. Dabei können sich Interessenten für einen Beitrag von monatlich 49,95 Euro weiterbilden oder ihre bereits vorhandenen Kompetenzen erweitern. „SAW – das steht ursprünglich für Sicherheit, Ausbildung, Weiterbildung“, so der Nürnberger Niederlassungsleiter. „Doch die Kombination Spannend – Außergewöhnlich – Wertvoll trifft den Nagel richtig auf den Kopf. In insgesamt 26 Modulen (Tendenz steigend) wird den Teilnehmern alles geboten, was sie für einen erfolgreichen Einsatz in der Sicherheitsbranche benötigen“. Dabei spielt es keine Rolle, wo sich ein Teilnehmer gerade aufhält. Jemand, der sich zum Beispiel in Zwickau angemeldet hat, aus beruflichen Gründen aber zeitweise in Frankfurt oder Nürnberg stationiert ist, kann seine Ausbildung nahtlos dort weiterführen. Die Ausbildungsmethodik ist überall gleich.
Wer sich für das Projekt 49er beim SAW Bildungszentrum interessiert, kann sich hier genauer informieren: www.49.biz

Auf dem Foto von links: Stephan Ruppe, Laureen Lippold, Martin Milon, Vanessa Scheer, Michael Knies
(ZPA/Olaf Thalwitzer)

Montag, 6. November 2017

Deutsche Hausmannskost trifft auf internationale Küche

Landgasthof Königswalde 2017-11-02 001Werdau.- Es kann als gelungenes Experiment bezeichnet werden: Ende Oktober startete Yousef Dakroub (Foto links) ein Praktikum im Landgasthof Königswalde. Ein Novum für den Koch, der bereits über 20 Jahre Berufserfahrung in verschiedenen Ländern dieser Welt verfügt. Seit Anfang 2017 ist er als Flüchtling in Werdau - und hat nun im Restaurant des Werdauer Ortsteils eine neue Perspektive gefunden. „Ich bin überglücklich hier angekommen zu sein. Es ist wie eine zweite Familie für mich“, schwärmt der Libanese in gebrochenem Deutsch.
Auch das Team des Landgasthofes ist froh über die getroffene Entscheidung. „Nach dem Praktikum haben wir Yousef gleich einen Arbeitsvertrag angeboten. Obgleich die Deutsche Küche für ihn komplett neu ist, überzeugt die Qualität sofort“, freut sich Inhaberin Kathleen Waldenburger (Foto rechts). Für sie ist damit das Team komplett, nachdem mit Ingrid Kuhle bereits eine Köchin des ehemaligen Seehauses in Langenhessen angeheuert hat.
Das Resultat schmeckt den Kunden sichtlich. So zum Beispiel Familie Pietzsch aus Königswalde: „Dieser Koch ist eine echte Bereicherung. Zwar stehen wir auf bodenständige Küche, das hier ist aber wirklich etwas Besonderes.“ Für Kathleen Waldenburger steht aber fest, dass auch künftig der Schwerpunkt des Landgasthofes auf traditionellen deutschen Gerichten liegt. „Diese sind und bleiben unser Markenzeichen. Aber auch experimentierfreudige Gäste sind herzlich willkommen.“
Möglich wurde die Anstellung vor allem aufgrund der Initiative der Stadtverwaltung Werdau. Diese hat sich Anfang 2015 zum Ziel gesetzt, die Integration von Migranten aktiv mitzugestalten und vor allem geeignete Kandidaten als Fachkräfte in die regionale Wirtschaft zu vermitteln - mit Erfolg.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Ladies Preview am Mittwoch im Filmpalast Astoria: „BAD MOMS 2“

Eventbanner- VP - BadMoms2Zwickau.- Am Mittwoch, dem 08.11.2017 um 19.45 Uhr präsentiert der Filmpalast Astoria Zwickau  in der Ladies Preview die Komödie „BAD MOMS 2“. Die Ladies erhalten zur Begrüßung 1 Glas Sekt und genießen zusammen mit Ihren Freundinnen einen gemütlichen Abend im Filmpalast Kino.
Die dauergestressten BAD MOMS Amy, Kiki und Carla (Mila Kunis, Kristen Bell, Kathryn Hahn) pfeifen auf traditionelle Perfektion und wollen sich dieses Jahr dem alljährlichen Weihnachts Vorbereitungswahnsinn samt aller hochgesteckten Erwartungen entziehen, indem sie für ihre Familien eine ganz besondere Bescherung planen, in ihrem eigenen BAD MOMS Style versteht sich. Die Hoffnungen der drei scheinen jedoch schneller als erwartet zu platzen, als sie plötzlich mit ihrem wohl schlimmstem Weihnachtsalptraum konfrontiert werden: ihren eigenen Müttern! Die tauchen nicht nur unverhofft (und ungeladen!) auf, sondern treiben alle mit ihren Schrullen und Macken an den Rand des Wahnsinns. Es kommt zum ultimativen Duell zwischen Müttern und Töchtern. Und trotz ungewissem Ausgang ist eins bereits jetzt sicher: Dieses Weihnachten wird niemand so schnell vergessen...
Sie sind zurück und verrückter denn je: die BAD MOMS in einem bissigen und herrlich unanständigen Clash der Generationen, bei dem garantiert die komödiantischen Funken nur so sprühen werden! Neben den drei Heldinnen des ersten Teils, Mila Kunis, Kristen Bell und Kathryn Hahn, sind nun bei BAD MOMS 2 die grandiosen Susan Sarandon, Christine Baranski und Cheryl Hines als deren verrückte und vor allem übergriffige Mütter mit von der Partie. Mehr als 1,5 Millionen Kinozuschauer im deutschsprachigen Raum sahen 2016 den ersten Teil der wortwitzigen und unkonventionellen Erfolgskomödie von den HANGOVER-Machern Jon Lucas und Scott Moore. Nun verspricht BAD MOMS 2 noch mehr Spaß und die ultimative Comedy-Auszeit im Vorweihnachtsstress - und das nicht nur für geplagte Mütter.

Komödie  – USA/China – 2017 – FSK ab 12 Jahren – Verleih © Tobis 2017
Karten sind ab sofort an den  Kinokassen oder online unter  www.filmpalast-kino.de  erhältlich.

Mittwoch, 1. November 2017

Ärger im Paradies: Stadtrat fragt kritisch nach und erhält vage Antworten

Mulde2Zwickau.- Auf dem B93-Tunnel nahe der Zwickauer Mulde verfügt die Stadt über einen „einzigartigen Freizeit- und Erlebnisbereich, der mit Kinderspielplätzen, zahlreichen Ruhebänken und Grillplatz ausgestattet ist. Ein Freizeitparadies für Familien in der Nähe des Stadtzentrums“. So zumindest bewirbt die Stadtspitze auf ihrer Homepage das sogenannte „Muldeparadies“. Die Realität sieht allerdings anders aus. Es gibt seit geraumer Zeit Ärger im Paradies. Schlägereien zwischen denen, „die neu dazu gekommen sind“*, die ihrerseits – meist in alkoholisiertem Zustand – diejenigen, „die schon länger hier leben“* mit Pöbeleien und Bedrohungen aller Art immer wieder aus diesem schönen Paradies vertreiben, sind an der Tagesordnung. Familien mit Kindern fühlen sich hier schon lange nicht mehr wohl, geschweige denn sicher. Der Spielplatz wird nur noch selten genutzt.
Darauf wies jetzt auch Stadtrat Gerald Otto hin und schrieb einen Brief an die Oberbürgermeisterin. Diese drei Fragen brennen ihm dabei besonders auf den Nägeln:
1. Welche Maßnahmen hat die Stadt bisher ergriffen?Gerald_Otto
2. Was wird die Stadt jetzt tun, um die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit im Muldeparadies künftig sicher zu stellen?
3. Wäre die Installation einer Überwachungsanlage sinnvoll, da sich die Beteiligten sehr schnell entfernen, wenn Ordnungskräfte kommen?
Oberbürgermeisterin Pia Findeiß reagiert darauf mit relativem Unverständnis. Man habe Maßnahmen mit der Polizei, Streetworkern und sozialen Trägern abgestimmt. Demnach würde ein örtliches und zeitliches Alkoholverbot geprüft. Man wolle Kontrollen bezüglich des Jugendschutzes in den naheliegenden Supermärkten durchführen sowie präventive/kommunikative Maßnahmen in den Bereichen Streetwork, Integration und Unterbringung anregen. Außerdem seien Beschwerden und polizeilich relevante Sachverhalte deutlich rückläufig, so die Oberbürgermeisterin weiter. Auf konkrete Gefahren werde durch Ordnungskräfte angemessen reagiert. Beim Thema Videoüberwachung führt sie §33 des Sächsischen Datenschutzgesetzes an, wonach sie nur dann zulässig sei, wenn dies zur polizeilichen Gefahrenabwehr erforderlich wäre und die schutzwürdigen Interessen Betroffener (Täter und Opfer**) dem nicht entgegen stünden. Videoaufnahmen mit der Möglichkeit der Personenindentifizierung seien unzulässig. Ohne Identifizierungsmöglichkeit habe die Videoüberwachung allerdings keinen Sinn, wenn nicht genügend Personal zum sofortigen Eingreifen bereit stünde. Außerdem sei das von ihr gesetzte Ziel, die Anzahl und Intensität der Straftaten im Bereich des Muldeparadieses zu senken, erreicht. Daher erachte man eine Videoüberwachung für nicht erforderlich.
Im Internet wird derweil heftig darüber diskutiert. Eine Facebookgruppe mit dem Namen „Keine Gewalt im Paradies“ hat das Thema aufgegriffen und wirbt hier für weitere Ideen zur Problemlösung:
https://www.facebook.com/groups/keine.gewalt.im.paradies/ 

(*Zitat Bundeskanzlerin Angela Merkel 2016)
(**Anmerkung der Redaktion)

Quelle: Stadtrat Gerald Otto / Oberbürgermeisterin Pia Findeiß
Fotos: Heimat Region Zwickau e.V. / HP Gerald Otto

SAWEinladung

Dienstag, 31. Oktober 2017

Tipp der Woche: ABBA-Show im König Albert Theater Bad Elster

a4u-pressefotoBad Elster.- Am Sonntag, dem 12. November gastiert um 19.00 Uhr Europas erfolgreichste Abba-Show »ABBA - THE BEST« im König Albert Theater. In dieser neuen Konzert-Show voll Power und Hits wird das Publikum zurück in die 70er entführt. Plateauschuhe, Schlaghosen und Glitzerschals sowie das Lebensgefühl dieses Jahrzehnts sind an diesen Abenden angesagt! Wer kennt sie nicht, die schwedischen Popidole der Kultband ABBA. Diese neue begeisternde Liveshow garantiert eine spektakuläre Bühnenperformance, die den Originalhelden in nichts nach steht. Erleben Sie einen Abend mit allen bekannten Songperlen der schwedischen Supergroup: Unsterbliche Welthits wie »S.O.S.«, »Gimme Gimme Gimme«, »Waterloo«, »Super Trouper« oder »Dancing Queen« lassen so die Discokugel im Theaterambiente Bad Elsters unterhaltsam, bunt und farbenfroh durchdrehen. Dabei zünden Pyrotechnik und eine fantastische Lasershow aus Glitzer, Glamour und Popappeal ein Feuerwerk der Unterhaltung. Im Outfit der 70er Jahre wird dem Publikum an diesem Konzertabend ein bezauberndes Showerlebnis garantiert, dass die Herzen zum Tanzen bringt. Oh Mamma Mia - tanzen sie mit!

Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH

Montag, 30. Oktober 2017

Kunstsammlungen Zwickau lassen sakrale Kunst restaurieren

Zwickau.- Die Kunstsammlungen Zwickau verfügen nicht nur über das weltweit einzigartige Max-Pechstein-Museum, eine bedeutende mineralogisch-geologische Sammlung oder einen reichhaltigen Bestand an Gemälden, Skulpturen und Grafiken, die von der Zeit der „Alten Meister“ bis zur Gegenwartskunst reicht. Ein besonderer Schatz ist die sakrale Kunst. Gut 40 Skulpturen, überwiegend aus der vorreformatorischen Zeit, werden seit Oktober 2011 in einem komplett sanierten und neu gestalteten Raum gezeigt. Dass es nach wie vor „Lücken“ in der Präsentation gibt, hängt mit der aufwendigen und neuartigen Restaurierung einiger Sammlungsstücke zusammen. Die Stadt realisiert dieses Projekt dank dem Know How von Fachleuten und dank der Förderung durch verschiedenste Institutionen. Zu den Unterstützern zählt nicht zuletzt die Nachbargemeinde Zwickaus, Reinsdorf. Sie fördert die Restaurierung des zu Beginn des 16. Jahrhunderts von Peter Breuer geschaffenen Vielauer Altars sowie der Reinsdorfer Altarfiguren von Michael Heuffner, die um 1510 entstanden.Im Himmel zu Hause_Gregor Lorenz
Die Sanierung der Plastikhalle, in der seit rund 90 Jahren die Skulpturen ausgestellt wurden, konnte 2010/2011 mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II realisiert werden. Gleichzeitig wurde die Präsentation nach musealen, kunstgeschichtlichen und museumspädagogischen Aspekten neu konzipiert. Parallel zur Planung dieses Umbaus startete ein umfassendes Projekt zur Konservierung und Restaurierung der Werke. An verschiedenen Stücken hatte nicht nur der „Zahn der Zeit“ genagt. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden zahlreiche sakrale Holzskulpturen und Altäre mit einem harzölhaltigen Holzschutzmittel behandelt, um dem Schädlingsbefall durch Holzwürmer Einhalt zu gebieten. Bereits kurze Zeit nach der Behandlung zeigte sich jedoch, dass die  eingedrungene Substanz an die Oberfläche der Holzskulpturen wanderte und sich dort durch die Reaktion mit Sauerstoff zu „Harz-Öl-Tränen“ verfestigte. Durch diesen Prozess kam es häufig zur Aufsprengung der Farbfassung, sodass sich Bereiche dachförmig angehoben haben bzw. Teilchen gänzlich abgesprengt wurden.
Nach jahrzehntelanger Forschung gibt es inzwischen eine berührungsfreie Behandlungsmöglichkeit, die das Holzschutzmittel sehr schonend für die Farbfassung aus dem Holz austreten lässt. Dazu werden die Figuren in einem Kessel aufbewahrt, dem ein spezielles Lösemittel in der Dampfphase bei leichtem Unterdruck unter Stickstoff kontinuierlich zugeführt wird. Dabei wird das in den Skulpturen vorhandene Holzschutzmittel gelöst und fließt von selbst ab. Dies ist ein sehr langwieriger Prozess. Derzeit befinden sich die Figuren sowie der Schrein des wertvollen Flügelaltars von Peter Breuer in zwei Kesseln im Extraktionsprozess.OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Der Zustand der Skulpturen wird in regelmäßigen Abständen kontrolliert, zuletzt im August 2017 in der Werkstatt des Diplom-Restaurators Karsten Püschner, der das neuartige Verfahren entwickelt hat. Dabei zeigte sich, dass die Entölung der einzelnen Figuren im kleinen Extraktor erfolgreich beendet werden konnte. Im November 2017 ist die Umlagerung der vier Peter Breuer-Skulpturen (Maria, Petrus, Katharina und Barbara) und der Schleier- und Sockelbretter aus der großen in die kleine Anlage geplant, da dort der Extraktionsprozess schneller vonstattengeht. Der Schrein des Vielauer Altars muss aufgrund seiner Größe in dem großen Kessel verbleiben.
Reinsdorf unterstützt das Projekt bereits seit 2011. Insgesamt spendete die Gemeinde fast 28.000 Euro. „Kunst und damit einen Teil der eigenen Geschichte zu bewahren, sollte uns allen ein wichtiges Anliegen sein“, betont Bürgermeister Steffen Ludwig. „Daher unterstützen wir die Kunstsammlungen gerne und mit Überzeugung, auch wenn der Altar aus unserem Ortsteil Vielau und die Figuren aus Reinsdorf inzwischen dauerhaft in Zwickau gezeigt werden.“ Zwickaus Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß ist dankbar für die Hilfe: „Die Unterstützung ist auch Zeichen der unkomplizierten und guten Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg!“ Weitere Förderer sind beispielsweise die Sächsische Landesstelle für Museumswesen an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden oder der Förderkreis der Kulturstiftung der Länder.Restauratoren beim Wiegen der Johannes-Figur von Michael Heuffner_Reinsdorfer Altarfigur_Kunstsammlungen
Die Restaurierung der Figuren soll voraussichtlich im Jahr 2020 abgeschlossen sein. Sie komplettieren dann die ohnehin sehenswerte Ausstellung „Im Himmel zu Hause. Christliche Kunst zwischen Gotik und Barock.“ Die dort gezeigten Skulpturen stammen überwiegend aus der Zwickauer Region. Dabei bilden die Altarwerke und Figurengruppen der vorreformatorischen Zwickauer Bildschnitzerwerkstätten von Peter Breuer, Leonhard Herrgott und Michael Heuffner den thematischen Schwerpunkt. Aber auch die sehr qualitätvollen Arbeiten unbekannter Meister können in der Ausstellung (wieder-)entdeckt werden, darunter der figurenreiche Lugauer Flügelaltar, verschiedene Marien- und Heiligendarstellungen oder die im Erzgebirge verbreiteten Bornkinnl-Figuren. Die nachreformatorische Kunst ist durch Engelsdarstellungen, Gedächtnistafeln (Epitaphe) und Einzelfiguren (Prophet und Sibylle) der Schneeberger Bildhauerfamilie Böhme vertreten.
Die vorreformatorischen Werke überdauerten die Reformation, da das Ausmaß der Bilderstürmerei in Zwickau im Vergleich zu anderen Regionen begrenzt blieb. Einige Werke waren in der sogenannten „Götzenkammer“ des Zwickauer Doms St. Marien untergebracht, andere lagerten auf Dachböden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm sich schließlich der Zwickauer Altertumsverein der Kunstwerke an. Mit der Eröffnung des König-Albert-Museums, den heutigen Kunstsammlungen, wurden sie 1914 öffentlich zugänglich gemacht und ab Mitte der 1920er Jahre zusammen mit Leihgaben von Kirchgemeinden ausgestellt.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Sonntag, 29. Oktober 2017

„Pokemon - Der Film: Du bist dran!“ - im Filmpalast Astoria Zwickau

22883578_10203797226527667_607550988_oZwickau.- Am Sonntag, dem 5. November und am Dienstag, dem 7. November zeigt der Filmpalast Astoria in einer Sondervorstellung das Anime-Special „Pokemon – Der Film: Du bist dran!“ Der Titel „I Choose You!“ ist dabei eine Anspielung auf die allererste, gleichnamige Episode der „Pokémon“-Zeichentrickserie, die erstmals im April 1997 in Japan ausgestrahlt wurde.
Der Film bringt den Zuschauer zurück zum Anfang. Die Kernhandlung zeigt, wie sich Pikachu und Ash anfangen zu vertrauen. Mit zwei Reisebegleitern geht Ash auf ein Abenteuer. Der Film erzählt Ashs ursprüngliche Reise durch die Kanto-Region neu, anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Serie. Er erzählt die Entstehungsgeschichte von der Freundschaft zwischen Ash und Pikachu, die von ihrer ersten Begegnung und ihren Abenteuern auf der Suche nach dem Legendären Pokémon Ho-Oh erzählt. Das kultige Duo begegnet bekannten, aber auch einigen neuen Gesichtern, darunter die Trainer Verena und Konstantin. Sie laufen sogar dem geheimnisvollen, neuen Mysteriösen Pokémon Marshadow über den Weg. Herausforderungen und monumentale Kämpfe sind in dieser einzigartigen neuen Erzählung über die Anfänge einer der beliebtesten Freundschaften der Popkultur reichlich vorhanden.
Karten sind ab sofort an den  Kinokassen oder online unter www.filmpalast-kino.de für 12,00 € erhältlich.

Quelle und Plakat: Filmpalast Astoria

Samstag, 28. Oktober 2017

EU-Projekt beim Tag des Einbruchschutzes 2017

Sicherheit_Polizei_EinbruchZwickau.- Freitag und Samstag stehen in Bezug auf die Präventionsarbeit der Polizeidirektion Zwickau im Zeichen der Vorbeugung von Einbrüchen. Denn der letzte Sonntag im Oktober ist wie in den zurückliegenden Jahren der „Tag des Einbruchschutzes“. Aus diesem Grund ist Dieter Weinzierl von der Polizeilichen Beratungsstelle an beiden Tagen jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr in den Zwickau-Arcaden für alle Bürgerinnen und Bürger Ansprechpartner, die sich rund um das Thema Einbruchschutz beraten lassen wollen oder Fragen haben. Unterstützt wird er durch Vertreter vor Ort ansässiger Firmen, die im Sicherheitsbereich tätig sind und zertifizierte Produkte anbieten. So ist die Fa. dt-service ein kompetenter Ansprechpartner, wenn es um elektronische Einbruchmeldeanlagen geht, die Fa. VSE für Sicherheits- & Schutzfolien für Glas und die Fa. Wutzler für mechanische Sicherheitstechnik. Natürlich gibt es Modelle der angebotenen Sicherheitsprodukte zu sehen und Informationsmaterial zum Mitnehmen.
Im Rahmen des durch die EU geförderten Projektes zur koordinierten Öffentlichkeitsarbeit war am Freitagmittag auch eine Vertreterin der Polizeidirektion Chemnitz in den Zwickau-Arcaden und informierte sich über Inhalt und Form der polizeilichen Präventionsarbeit der Polizeidirektion Zwickau zum Thema Einbruchschutz und nahm interessante Anregungen mit.

Quelle und Foto: PD Zwickau

SAWEinladung

Dienstag, 24. Oktober 2017

KV fordert Regress: Kirchberger Facharzt steht vor dem Aus

kuschKirchberg.- Ingolf Kusch ist Arzt aus Leidenschaft. Immer zum Wohle seiner Patienten handelnd ist er hoch spezialisiert, engagiert und (noch) motiviert bei der Arbeit. Seine Spezialgebiete sind Chirurgie, Phlebologie und Lymphologie. Doch jetzt geht es ihm und seiner Praxis genau deshalb an die Existenz. Seine Spezialisierung wird ihm zum Verhängnis. Kusch passt mit der Einzigartigkeit seiner Leistungen in keine Schublade. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) stuft ihn als Chirurg ein, was nur zum Teil zutrifft, und zweifelt seine Abrechnungen an. Sie verlangt von ihm 130.000 Euro Regress aus den Jahren 2011 bis 2013. Und es könnte noch mehr werden, wenn es nach dem Willen der KV geht. Offen stehen außerdem noch Rückforderungen aus den Jahren 2014 bis 2016.
Dr. Kusch hat die KV jetzt verklagt. Er hofft darauf, dass ein Richter die Situation neu bewertet und zu seinen Gunsten entscheidet. Bis es soweit ist bleibt die bange Frage, ob der Facharzt seine Patienten weiter behandeln kann oder seine Praxis schließen muss.

Mehr dazu im Westsächsischen Fernsehen

Montag, 23. Oktober 2017

Premiere in Glauchau: Verbotene Komödie mit Bezug zur Gegenwart

Drache1Zwickau/Glauchau.- Die Zwickauer Theatermacher Tilo Nöbel und Annegret Thalwitzer befinden sich gemeinsam mit der Amateurtheatergruppe in der heißen Phase der Vorbereitungen. Denn am 27. Oktober feiert ihr Stück „Der Drache“ Premiere in Glauchau. Bereits im letzten Jahr befähigten Nöbel und Thalwitzer interessierte Schauspiellaien für die Darstellung im Stück „Alles hat ein Ende“, welches die Protagonisten selbst geschrieben haben. In diesem Jahr entschied man sich für ein fertiges Stück, welches man noch ein wenig abwandelte. „Wir haben der Gruppe zu Beginn des Jahres drei unterschiedliche Textbücher zum Lesen gegeben. Am Ende haben wir uns dazu entschlossen, das Stück ,Der Drache’ von Jewgeni Schwarz auf die Bühne des Glauchauer Stadttheaters zu bringen“, so Tilo Nöbel zu GlauchauCity. Nöbel weiter: „Dieses Stück wurde in den 1940er Jahren geschrieben und war bis in die 1960er hinein verboten. Es geht um einen System- und Machtwechsel und wie die Menschen damit umgehen. Es handelt sich um eine Komödie mit zeitlicher Relevanz und Bezug zur Gegenwart, denn wir befinden uns gesellschaftlich wieder in Zeiten des Umbruchs.“ Für alle die neugierig geworden sind, nachfolgend der Pressetext zum Stück:
22550549_1310336905744504_4311198979806797187_o„Man nehme eine hilflose Jungfer, ein fieses Untier und einen Helden, der jenes Untier bezwingt und die Jungfer heiratet: dies sind die Zutaten für ein richtiges Märchen – behauptet zumindest der KATER. Er muss es wissen, denn er lebt in einer Stadt, die seit Jahrhunderten von einem furchterregenden DRACHEN beherrscht wird. Und so ein paar Jahrhunderte können lang – und zur Gewohnheit werden. Und so wird ganz gewöhnlich auch in diesem Jahr die Jungfer ELSA dem DRACHEN geopfert. Sie und ihr Vater CHARLESMAGNE leiden im Stillen. Eines Tages erscheint LANZELOT, der Drachentöter und verspricht, die Stadt zu befreien. Doch mit dem guten Ende will es nicht so recht klappen. Denn wie das meistens so ist, wollen alle Bewohner – allen voran der BÜRGERMEISTER – ein Wörtchen mitreden. Die Furcht, es könnte alles anders werden, drängt die Bürger gegen den Helden. Und wenn das mit dem guten Ende noch etwas werden soll, muss ganz schnell etwas passieren…“

Quelle und Fotos: Glauchau City

Aufführungstermine:
Premiere: 27.10.2017 /19:30 Uhr
2. Vorstellung: 02.11.2017 /11:45 Uhr (Schülervorstellung)
3. Vorstellung: 17.11.2017 /19:30 Uhr
Karteninfo: Karten gibt es ab 5,00 € unter 03763 2555 oder 2421

Zwei Freikarten für den Film „Schneemann“ zu gewinnen

Der_Schneemann

Westsachsen/Zwickau.- Dieser Winter wird tödlich: Mit jedem ersten Schnee wird eine junge Frau Opfer eines brutalen Serienmörders. In der Verfilmung des skandinavischen Bestsellers von Jo Nesbø versucht Kommissar Harry Hole mit Hilfe der jungen Ermittlerin Katrine Bratt das Spiel des psychopathischen Killers zu durchschauen, bevor dieser ein weiteres Mal zuschlägt. Zusammen finden sie heraus, dass alle ermordeten Frauen vom gleichen Schönheitschirurgen behandelt worden sind. Der Arzt wird jedoch selbst tot aufgefunden wurde und scheidet damit als Täter aus.
Krimi, Drama mit Michael Fassbender, Rebecca Ferguson, Charlotte Gainsbourg.

Hier geht’s zum Trailer

Die Zwickauer Presse-Agentur verlost für diesen Film zwei Freikarten. Wer mit einer Person seiner Wahl kostenlos reinkommen will, hat hier die Möglichkeit, zu gewinnen. Einfach eine Email mit dem Betreff „Schneemann“ an kontakt@zpa-online.de senden. Viel Glück!

Quelle und Foto: Filmpalast Astoria

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Jetzt im Druck: Die neue Zwickauer Stadtchronik

1K1A0245Zwickau.- Bereits seit Dienstagmorgen laufen die Druckmaschinen der Westermann Druck Zwickau GmbH für die Produktion der Zwickauer Stadtchronik auf Hochtouren.
Nach Prüfung und Freigabe der ersten Druckbögen durch den Geschäftsführer des Sandstein Verlages Lutz Stellmacher, den Leiter des Kulturamtes, Dr. Michael Löffler sowie den Geschäftsführer der Westermann Druck Zwickau GmbH, Michael Wrobel, wurde die Produktion offiziell gestartet.
Die Präsentation des dreibändigen Werkes erfolgt dann am 20. November im Rathaus.  Noch rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest liegen damit die zwei Bände mit Aufsätzen zur Stadtgeschichte, der dritte Band mit dem Zeitstrahl und vielen Statistiken sowie eine Mappe mit sechs historischen Stadtplänen im Handel bereit.
Die Erstauflage des dreibändigen Schubers liegt bei 1.600 Exemplaren. Wobei davon bereits zum jetzigen Zeitpunkt schon mehr als 650 Vorbestellungen dem Sandstein Verlag vorliegen.
Die drei Bände im Schuber können bis 20. November zum Subskriptionspreis von 59 Euro bestellt werden, danach kostet die Chronik 79 Euro. Vorbestellungen sind über den Buchhandel oder direkt beim Sandstein-Verlag möglich: www.sandstein-verlag.de.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Tschechische Schülerdelegation hospitiert bei Zwickauer Polizei

Polizei_KinderZwickau.- Im Rahmen des durch die EU geförderten Projektes zur koordinierten Öffentlichkeitsarbeit hospitierte am Mittwoch eine zehn Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrerinnen umfassende Delegation der Technischen Oberschule Most bei der Polizeidirektion Zwickau. Die beiden Projektpartner hatten sich bereits in der Vorprojektphase auf eine solche Hospitation verständigt. Den wissbegierigen Schülerinnen und Schülern, welche an ihrer Schule die Fachrichtung „sicherheits- und rechtsordnungsrelevante Tätigkeiten“ gewählt haben und daher gewisse Vorkenntnisse für die polizeiliche Materie mitbringen, wurden an einigen Beispielen Funktionsweisen und Tätigkeitsfelder der sächsischen Polizei erläutert und gezeigt. So erfuhren sie bspw. Wissenswertes über die Struktur der Polizeidirektion Zwickau, die Aufgaben und Arbeitsweisen des Führungs- und Lagezentrums, die Fortbildung der Polizeibeamten und das Leistungsspektrum der Diensthundestaffel. Auch Ausrüstungsgegenstände der sächsischen Polizeibeamten, z. Bsp. die Bewaffnung oder der interaktive Streifenwagen, wurden vorgestellt.Polizeihund
Am Ende der Hospitation bedankten sich die Delegierten aus Most ausdrücklich für die interessanten Einblicke in die sächsische Polizei, die nun auch in den Kontext zum Wissen über die Polizei der Tschechischen Republik gesetzt werden können.

Quelle und Fotos: PD Zwickau

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Mitmach-Ausstellung in Zwickau begeistert rund 4.700 Besucher

Kunstsammlungen_thumb2Westsachsen/Zwickau.- Gut vier Monate wurde in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum geforscht, gemalt und archäologisch gegraben. In der Sonderausstellung „Bodenschätze. Geschichte(n) aus dem Untergrund“ drehte sich alles rund um den Boden – als Lebensraum, als Substrat, als Existenzgrundlage von Mensch und Tier und für die Archäologen als besonderes Archiv der Kulturgeschichte. Fast 4.700 Besucher nutzten das Angebot, entsprechend positiv fällt das Fazit von Dr. Petra Lewey aus, der Leiterin der KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum: „Die Bodenschätze-Ausstellung lief außerordentlich erfolgreich. Es freute uns ganz besonders, dass die Ausstellung so gut bei den Kindern ankam. Viele Kinder waren zum ersten Mal im Museum. Einige Kinder, die vormittags beispielsweise mit der Hortgruppe die Ausstellung besuchten, kamen später ein zweites und ein drittes Mal mit den Eltern oder mit Oma und Opa. Sie wollen alle gern auch wiederkommen. So war diese Schau für uns absolut eine Investition in die Zukunft“.
Die Ausstellung, die am Sonntag endete, umfasste an über 20 Themenstationen vielfältige spielerische, interaktive und kreative Elemente. Die vielen Facetten des Bodens konnten an den Stationen selbstständig erkundet werden, von der BodenZauberMaschine über flüsternd säuselnde BodenQuader hin zur großen archäologischen Grabungslandschaft mit vier Stationen. Zahlreiche Familien, Eltern und Großeltern verbrachten verstärkt am Wochenende Zeit in der Ausstellung und gingen mit dem Forscherheft auf Entdeckertour.
Besonders beliebt war die große Grabungslandschaft in der Kuppelhalle. Die Besucher konnten hier selbst zum Werkzeug greifen und wie Archäologen die Geheimnisse unter der Oberfläche erforschen, denn der Boden ist ein leidenschaftlicher Sammler. Aber auch die Bodenzaubermaschine, die anschaulich erklärt wie Boden entsteht, und das Malen mit Erdfarben, begeisterten die Besucher.
Zur Ausstellung wurden altersspezifische Programme angeboten. Die Gruppenangebote für Schulklassen und Hortgruppen waren sehr stark nachgefragt. In der Laufzeit der Ausstellung waren an den Vormittagen alle Führungstermine ausgebucht. Knapp 1.300 Kinder konnten als Teilnehmer in rund 70 Ausstellungsführungen begrüßt werden. Besonders erfreulich war, dass die Ausstellung nicht nur Zwickauer Kitas, Schulen und Horte anlockte. Auch junges Publikum aus anderen Regionen und Städten, wie beispielsweise dem Vogtland- oder dem Erzgebirgskreis oder Gera, kamen in das Zwickauer Museum.
Die begleitenden Veranstaltungen zur Ausstellung wurden gut besucht. In fünf Workshops konnten 75 Teilnehmer begrüßt werden und zum „Bodenfest“ am 13. Oktober 168 Gäste. Bis 21 Uhr lockten die Kunstsammlungen darüber hinaus mit Taschenlampenführungen, Malaktionen, Pilzausstellung und herbstlichem Imbiss,  der vom Förderverein „Max Pechstein – Kunstsammlungen Zwickau e.V.“ unterstützt wurde.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Dienstag, 17. Oktober 2017

Vertuschungen bei VW Sachsen: „Es ist alles noch viel schlimmer“

VW_ChemnitzWestsachsen/Chemnitz.- Sind es rund 20.000 oder genau 842 falsch verbaute Einspritzdüsen? Das ist die spannende Frage, die derzeit innerhalb von VW Sachsen heiß diskutiert wird. Während Pressesprecher Gunter Sandmann das Problem herunterspielt und bei seiner Zahl 842 bleibt, die er – Zitat: „…auf Anfrage der BILD erarbeitet und auch interessierten sächsischen Medien zugeleitet hatte…“, wissen es die Mitarbeiter im Motorenwerk Chemnitz offenbar besser: „Wir haben über mehrere Wochen in allen drei Schichten den falschen Scannercode benutzt“, so ein sichtlich zerknirschter Mitarbeiter, der nicht namentlich genannt werden möchte. Wie es dazu kam, konnte er nicht genau sagen. Weil an den Verpackungen der Einspritzdüsen die Barcodes manchmal schlecht einzulesen sind, hat man wohl ein Exemplar genommen und es auf die Werkbank geklebt. „Darüber sind dann alle diese Hochdruckeinspritzventile eingescannt worden. Dummerweise war es der Code für eine andere Klassierung“, so ein weiterer Angestellter bei VW. Er schätzt die Zahl der dadurch fehlerhaft laufenden Motoren auf mehr als 20.000 und wundert sich über die lasche Handhabung des Problems seitens der Werkleitung: „Es ist alles noch viel schlimmer“, meint er und fügt hinzu, dass dies nur die Spitze eines Eisberges sei. Weitere Ungereimtheiten würden der Belegschaft schon lange sauer aufstoßen.
Im auf Anfrage erarbeiteten Bericht der Pressestelle von VW Sachsen liest sich das so:Prof.Fiebig „Durch einen nach Umbau der Montagelinie 3 nicht korrekt programmierten Kamerascanner ist es an insgesamt 842 TSI Motoren aus dem Standort Chemnitz zum Verbau von Hochdruckeinspritzventilen mit unterschiedlicher Klassierung gekommen. Nach unserem Kenntnisstand hat der Verbau keine Auswirkungen auf Motorleistung, Fahrverhalten und Emissionswerte. Der Scanner ist inzwischen vollfunktionstüchtig und die Prozesssicherheit uneingeschränkt gegeben. Am Standort Chemnitz wurden in diesem Jahr bereits rund 550.000 TSI Motoren (Status 09/17: rd. 600.000) gebaut.“
Die Geschäftsführung selbst hüllt sich in Schweigen. Eine Anfrage zum Thema vom 13. September an Geschäftsführer Prof. Dr. Siegfried Fiebig (kleines Foto links) blieb bis heute unbeantwortet.

Beispielfoto oben: dpa
Portraitfoto: VW Homepage

Sicherheit braucht gut ausgebildetes Personal in allen Bereichen

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Montag, 16. Oktober 2017

BARMER - Expertentelefon: Ernährungstipps im Berufsalltag

Bild mann mit apfel_ barmer kWestsachsen/Zwickau.- Wer überschüssige Kilos loswerden möchte, hat die Qual der Wahl. Das Angebot an Diätprogrammen, Tipps zum Abnehmen und Schlankheitsprodukten ist nahezu grenzenlos. „Leider funktioniert längst nicht alles, was angepriesen wird“, sagt Ingeborg Geyer, Geschäftsführerin der BARMER in Zwickau und rät zu abwechslungsreichem Essen mit gesunden Lebensmitteln und Gerichten, die sättigen und gut schmecken. „Man sollte einfache praktikable Zubereitungsarten von Mahlzeiten wählen, die sich unkompliziert in den persönlichen Alltag integrieren lassen und diese dann mit mehr Bewegung am Tag kombinieren“, empfiehlt Geyer und gibt weitere Tipps zu praktischen Umsetzung.
Bewusste Ernährung beginnt beim Einkauf
In den Regalen der Supermärkte findet man ein enorm vielfältiges Angebot an Lebensmitteln. Doch nicht alle Produkte sind förderlich für die Gesundheit. Wer sich Gutes tun möchte, der achtet darauf, möglichst natürliche Lebensmittel zu verwenden und sich ausgewogen und abwechslungsreich zu ernähren. Die Nahrungsmittel sollten frisch gekauft und zubereitet werden. Denn lange Lagerzeiten können die wertvollen Inhaltsstoffe zerstören.
Ausgewogene Ernährung
Der richtige Lebensmittel-Mix und Abwechslung auf dem Speiseplan führen bei gesunden Menschen zu einer guten Versorgung mit allen nötigen Nährstoffen: Wer viel frisches Obst und Gemüse zu sich nimmt, Milchprodukte und Eier isst, Vollkornprodukte bevorzugt und auch Fleisch und Fisch verzehrt, ist meist gut versorgt.
Frühstück am Arbeitsplatz
Am Arbeitsplatz spielt das Essen - über die eigentliche Nahrungsaufnahme hinaus - eine wichtige Rolle. Einmal in der Woche gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen zu frühstücken, kann ein schönes gemeinsames Erlebnis sein. Man kann in einer regelmäßig stattfindenden Besprechung Obst und Gemüse anbieten und so in entspannter Runde Aufgaben planen oder Ideen entwickeln.
Frisches und Vollwertiges aus der Kantine
Viele größere Unternehmen bieten ihrer Belegschaft auch in der Kantine besonders gesunde, kalorienreduzierte oder vollwertige Gerichte an. Da gilt es dann für jeden, bei der Auswahl genau auf die eigenen gesundheitlichen Bedürfnisse zu achten und die Speisen gezielt auszuwählen. In der Kantine sorgt der Stopp am Salatbuffet für die Extraration Nährstoffe. Frisches Obst und Gemüsesticks als leichte Zwischenmahlzeit sind ebenfalls gut für die Versorgung. Wer dann noch genug Wasser oder leichte Kräutertees trinkt, hat sich schon viel Gutes getan. Ein wenig Bewegung unter freiem Himmel, um die Vitamin-D-Produktion anzukurbeln, ergänzt eine gesunde Lebensweise.
Lieblingsrezepte für den BerufsalltagBARMER Teledoktor Dr. Werner
Wer sich zwischen Terminen, Konferenzen und Besprechungen gesund und lecker ernähren möchte, dem bietet das Rezeptbuch „Lieblingsrezepte für den Berufsalltag“ (www.barmer.de/a001818) viele gesundheitsgerechte Ideen für die Verpflegung am Arbeitsplatz.
Expertentelefon Ernährung
Gemeinsam mit der BARMER bieten wir unseren Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, während unserer Telefonaktionen mit Fachleuten zu sprechen. Am kommenden Donnerstag, den 19. Oktober erreichen Sie Dr. Michael Werner, unter der Hotline: (089) 48059 584. In der Zeit von 17 bis 19 Uhr können Sie alle Fragen zum Thema „Ernährung“ stellen.

Quelle und Fotos: BARMER