Freitag, 29. September 2017

Leiharbeiter bei VW: Welche Rolle spielen die Gewerkschaften?

DGB_ZimmermannWestsachsen/Chemnitz/Zwickau.- Nach den Enthüllungen der Westsächsischen Zeitung über falsch verbaute Einspritzdüsen im Motorenwerk Chemnitz und den fragwürdigen Methoden der Behandlung von Leiharbeitern gegenüber Ausländern bei VW in Zwickau kommen jetzt immer mehr Details zum Vorschein. So berichten ehemalige befristete Arbeitskräfte beider Werke davon, dass ihre Arbeitsverträge mit Wissen und Duldung der IG Metall zu ihren Ungunsten verändert worden seien: „Wir sollten zunächst als Leiharbeiter im VW Werk Zwickau auf 18 Monate befristet, mit der Aussicht auf eine anschließende Festanstellung arbeiten. Weil für einen längeren Zeitraum sehr viele Arbeitskräfte von VW gebraucht wurden, bekamen wir einen befristeten Arbeitsvertrag über weitere sechs, also insgesamt 24 Monate vorgelegt“. Dieser gehe jedoch nicht konform mit dem geltenden Manteltarifvertrag, da dieser keine entsprechende Öffnungsklausel enthalte, so der Vorwurf. Auch sei nicht klar, welcher Vertrag für die VWler nun gelte. Der vom Verband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie (VSME) oder der vom Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg (VME). Darüber gebe es sogar innerhalb der IG Metall unterschiedliche Auffassungen, so ein Insider.
Ein weitergehender Vorwurf betrifft die Vorgehensweise der IG Metall in Bezug auf ihre Mitgliederwerbung. So sollen neue Mitarbeiter grundsätzlich dazu gebracht werden, in die Gewerkschaft einzutreten. Anderenfalls hätten sie schlechtere Aussichten auf eine Beförderung oder Gehaltserhöhung.
Es ist naheliegend, dass dies keine Einzelfälle sind, sondern gängige Praxis. Deshalb hat die Westsächsische Zeitung in der vergangenen Woche (17. und 22. September) bei der IG Metall und beim DGB schriftlich angefragt und um Gesprächstermine gebeten. Bis heute kam dazu keinerlei Reaktion.
                                                             (Foto: DGB-Vorsitzende Sabine Zimmermann bei einer Demo gegen Rechts 2007)

Diese Fragen wurden von IGM-Geschäftsführer Stefan Kademann nicht beantwortet:
Was sagen Sie zum Vorwurf erzwungener Mitgliedschaften?
Was wissen Sie über das Aushebeln des Manteltarifvertrages?

Diese Fragen wurden von der DGB-Vorsitzenden Sabine Zimmermann nicht beantwortet:
Was sagen Sie dazu, dass eine Festeinstellung nach 18 Monaten umgangen werden soll?
Ist Ihnen diese Vorgehensweise bekannt und wird sie von Ihnen geduldet bzw. toleriert?
Wenn ja, welche Motive stehen dahinter (Vermeidung von Arbeitsplatzverlust oder ähnliches)?

Kommentar des Autors: Seit ich mich mit dem Thema VW Sachsen beschäftige erhalte ich praktisch im Stundentakt neue Beschwerden von ehemaligen und auch aktiven Mitarbeitern der Werke Chemnitz und Zwickau. Die Kommunikationsbereitschaft der VW-Werksleitung sowie der Gewerkschaften ist sehr mangelhaft. Da kommt wohl noch eine Menge Arbeit auf mich zu…

Text und Foto (Archiv): ZPA/Olaf Thalwitzer

Premiere im First Inn: „Wer im Hotel arbeiten will, braucht starke Nerven!“

Zwickau.- Das Restaurant „Orangerie“ des First Inn war gut gefüllt, als gestern Abend die Lesung mit Christine Adler zu ihrem neuen Buch „Checken ohne Einchecken“ begann. Rund 40 Gäste fanden den Weg zur Buchpremiere ins erste Haus am Platz, darunter auch Oberbürgermeisterin Pia Findeiß. Was sie erwartete, war spannend und außergewöhnlich.FirstInn1Zu Beginn fand Hotel-Managerin Anett Strobel ein paar einleitende Worte: „Ich habe das Buch vorab schon lesen können und einige Dinge aus meinem Berufsalltag wiedererkannt. Während meiner 20jährigen Arbeit ist mir oft ähnliches passiert. Nur bin ich noch nicht soweit, dass ich darüber sprechen dürfte. Diskretion ist in unserer Branche oberstes Gebot. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass diese Lesung heute hier in unserem Hotel stattfindet“.
Ein Dutzend Hotelgeschichten verspricht das neue Werk der 1956 in Dresden geborenen Zwickauer Autorin Christine Adler. Davon brachte sie knapp die Hälfte einem gespannt lauschenden Publikum zu Gehör. Erzählt werden die Anekdoten eines Night Auditor, der nach einem arbeitsreichen Leben die Stelle an seinen Nachfolger übergibt. Ob dieser danach immer noch in die Fußstapfen seines Vorgängers treten will, bleibt allerdings ungewiss. Hier ein kleiner Ausschnitt von der Nachtschicht eines Angestellten: „…Gelangweilt schlenderte der Rundengänger einen Flur nach dem anderen entlang. Fast wie ausgestorben. Nur hier und da vernahm der Übermüdete noch leise Stimmen und Fernsehtöne. `Keine besonderen Vorkommnisse´, formulierte er im Kopf schon seinen Bericht. Auf einmal stockte der Hotelangestellte, staunte kurz und erschrak. FirstInn2Er näherte sich vorsichtig der Schreckenstür vor ihm. Die war von oben bis unten bedeckt mit frischen Blutflecken. Der sonst eher forsche junge Mann bekam weiche Knie. Was war da los? Er schaute sich um. Nichts und niemand zu sehen, kein Geräusch zu hören, außer dem eigenen Herzschlag, der staccato fortissimo die Stille übertönte. Davonlaufen wollte er, aber dieser Albtraum war verdammt nochmal Realität, ein nicht zu ignorierendes Vorkommnis seines Dienstrundganges. Totenstille. Oh Gott! Was passierte hier nur? Und was um Himmels willen verbarg sich hinter der blutverschmierten Zimmertür!?…“.
Gabi Hertel von der Antiquariatsbuchhandlung in der Hauptstraße beleuchtete einige Stationen der Autorin. Sie kennt Christine Adler seit vielen Jahren und ging auf die zahlreichen anderen Werke aus ihrer Feder ein. Besonders war ihr die Premiere des Stücks „Clara in Nöten“ in Erinnerung, das Christine Adler anlässlich des Robert-Schumann-Festes 2014 im Robert-Schumann-Haus Zwickau zur Aufführung brachte. Damals schlüpfte sie höchstpersönlich in die Rolle der Clara Schumann und erzählte aus ihrem Leben. Die daraus entstandene Hörbuch-CD lag im First Inn zum Erwerb aus.Zwischen den einzelnen Geschichten spielte Victoria Müller, Schülerin am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau, zur Untermalung einige Stücke auf dem Saxophon (Foto oben). Außerdem konnten die Besucher Arbeiten auf Leinwand und Papier der Hallenser Künstlerin Iris Band bewundern, die seit der Vernissage am 24. August noch bis zum 30. November im First Inn ausgestellt sind. Organisiert wurde die Veranstaltung von Renate Lang (Galerie FL), die eingangs über ihre langjährige Zusammenarbeit mit Christine Adler sprach. Das Buch „Checken ohne Einchecken“ von Christine Adler ist ab sofort im gut sortierten Buchhandel und bei Amazon erhältlich.

Text und Fotos: ZPA/Olaf Thalwitzer

Donnerstag, 28. September 2017

BARMER empfiehlt: Grippeschutzimpfung noch vor der Erkältungszeit

patientin-bei-der-impfungWestsachsen/Zwickau.- Grippe: Rekordsaison 2016/2017! Die schwere Grippewelle im vergangenen Winter hat auch in Sachsen die Zahl der Erkrankungsfälle explodieren lassen. Laut Robert-Koch-Institut wurden im Saisonjahr 2016/2017 im Freistaat insgesamt 16.674 Grippefälle gemeldet. Jetzt ist die richtige Zeit für eine Grippeschutzimpfung, empfiehlt die BARMER. „Normalerweise beginnt die Grippewelle im Januar. Wer sich in den nächsten Wochen impfen lässt, gibt seinem Körper genug Zeit, damit sich die schützende Wirkung des Impfstoffs entfalten kann“, so Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen.
2016 viel mehr Grippefälle als im Vorjahr
Wie wichtig der rechtzeitige Schutz vor den Influenzaviren ist, lässt sich an den Daten zur Arbeitsunfähigkeit von Berufstätigen ablesen. Das RKI (Robert-Koch-Institut) registrierte im Saisonjahr 2016/17 sachsenweit 16.674 Grippefälle, in der Vorsaison nur 10.991. Sachsenweit fehlten Berufstätige 2016 wegen Grippe und sonstigen Erkältungskrankheiten im Durchschnitt fast 7,3 Tage. Die BARMER rät grundsätzlich allen Personen, für die eine Influenzaimpfung empfohlen wird, sich jedes Jahr im Herbst impfen zu lassen. „Die Influenzaimpfstoffe für die jeweils aktuelle Saison bieten den bestmöglichen Schutz“, so Magerl.
Ab zur Impfung, am besten zu Fuß
Besonders ratsam ist eine Grippeschutzimpfung für Risikogruppen. Dazu gehören etwa ältere Menschen, Schwangere, chronisch Kranke oder Berufstätige mit Kontakt zu vielen anderen Personen. Impfungen sind zum Beispiel beim Hausarzt oder in Gesundheitsämtern möglich. Die Kosten für die Grippeschutzimpfung übernimmt die BARMER entsprechend der Empfehlungen der Sächsischen Impfkommission, im Rahmen ihrer Satzungsleistung. Generell, empfiehlt Magerl hilft ein starkes Immunsystem gegen Grippe und Erkältungen. „Bestens bewährt hat sich dabei viel Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Wechselduschen oder Saunagänge. Außerdem sollte man versuchen, sich während der Erkältungszeit von großen Menschengruppen fernzuhalten und sich regelmäßig die Hände zu waschen, um die Virenlast zu senken“ so Magerl.

Quelle und Foto: BARMER

Mittwoch, 27. September 2017

Zwickauer Kino für „Hans Zimmer Live“ ausgesucht

hans-zimmer-liveAm Sonntag, dem 01.10.2017 um 19:30 Uhr präsentieren ausgesuchte deutsche Kinos das Konzerterlebnis „Hans Zimmer Live!"

Am 4. Juni 2017 trat Hans Zimmer begleitet von Chor, Orchester und Live-Band in der ausverkauften O2-Arena in Prag auf, wo der weltberühmte und preisgekrönte Filmmusik-Komponist Ausschnitte aus einigen seiner bekanntesten Soundtracks aufführte. Zu den von ihm geschaffenen Werken gehören unter anderem die bereits als moderne Klassiker geltenden Filmmusiken zu „Der König der Löwen“, „Fluch der Karibik“, „Gladiator“, „The Dark Knight“ und „Inception“. Dabei ist Zimmer nicht der einzige Promi auf der Bühne – in seiner Live-Band spielen bekannte Musiker wie Johnny Marr (The Smiths), Mike Einziger (Incubus) und Lisa Gerrard (Dead Can Dance). Dieses als gigantische Live-Show inszenierte Konzert wurde unter der Regie von Tim Van Someren mitgeschnitten und ist unter dem Titel „Hans Zimmer Live“ an einem Abend (1. Oktober 2017) nun auch im Kino zu sehen.

Auch der Filmpalast ASTORIA ist mit dabei, wenn es ab 19:30 Uhr heißt: „Hans Zimmer Live!"

Konzertfilm/Dokumenation
Großbritannien – 2017 – FSK ab 0 Jahren

Quelle: filmpalast-kino.de

Trio präsentiert Melodien mit Mozarts Lieblingsinstrument

Saechsisches Bassetthorntrio

Werdau.- Im Rahmen der Rathauskonzerte ist am 18. Oktober 2017 das Sächsische Bassetthorntrio zu Gast. Dargeboten werden durch Bernhard Knobloch, Daniel Kaiser und Frank Klüger sowohl Originalkompositionen aus der Zeit der Erfindung des Bassetthorns als auch zeitgenössische Musik.
Das Bassetthorn gehört zur Familie der Klarinetten. Der Klang des Trios erinnert an eine Orgel. Zu erleben ist ein eher selten zu hörendes Instrument.
Frank Klüger begleitet durch den Abend und bringt auf nette Art das dunkel getönt und warm klingende Instrument seinen Zuhörern nahe.
Beginn der Veranstaltung ist 19:30 Uhr. Karten gibt es zum Preis von 14,00 €, ermäßigt 7,00 €, an der Bürgerinformation oder an der Abendkasse im Rathaus.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Dienstag, 26. September 2017

Greizer Brücken: Führung zur Geschichte der Greizer Flussübergänge

Gbrueckenfuehrung_an_der_elsterreiz.- Sie Überspannen Hindernisse, wie Flüsse, Bahngleise, Schluchten auf den Verkehrswegen und ermöglichen damit die Querung. Aufgrund der Tal- und Flusslage der Stadt Greiz entstanden im Laufe der Jahrhunderte im Stadtgebiet Greiz zahlreiche Brücken.
Außergewöhnliche Geschichten rund um diese sieben Brückenbauwerke der Stadt Greiz erwarten die Teilnehmer. Überquert werden während der Tour sieben Brücken, welche die maßgeblichen Verbindungselemente der Infrastruktur der Stadt Greiz sind.
Die Greizer Brücken: sieben baulich-historische Verbindungswege im Stadtgebiet. Eine Führung für Jedermann.
Für Fragen rund um diese öffentliche und thematisch einmalige Führung stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung.
Termin: Samstag, 30. September 2016
Preise: Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr
Dauer: rund 2 Stunden

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Tipp der Woche für das König Albert Theater in Bad Elster

Zorro - Das Musical_©Hagen König1Bad Elster.- Am Sonnabend, den 7. Oktober öffnet das König Albert Theater um 19.30 Uhr den Vorhang für die Premiere des »Zorro« Musicals von John Cameron. Es tanzen, singen und musizieren Solisten der Landesbühnen Sachsen in einer Inszenierung von Manuel Schöbel und unter der musikalischen Gesamtleitung von Jan Michael Horstmann. Die berühmte amerikanische Mantel- und Degen-Geschichte nach dem Roman von Isabel Allende startete seit ihrer ersten Verfilmung 1920 einen Siegeszug. Zwei Brüder werden zu erbitterten Feinden: Diego, der Jüngere, soll seinem Vater als Bürgermeister ins Amt folgen und wird deshalb zur Ausbildung nach Barcelona geschickt. Der ältere Bruder Ramon allerdings versteckt den Vater im Gefängnis, erklärt ihn für tot und reißt die Macht brutal an sich. Dass sich Diego bald nach seiner Rückkehr in einen rächenden Zorro verwandeln wird, kann Luisa nicht ahnen, als sie ihn musizierend durch die Straßen ziehen sieht ... Karten an der Abendkasse oder unter www.badelster.de

Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH

Freitag, 22. September 2017

Tipp der BARMER: Auch die Milchzähne brauchen besondere Pflege

zahnlueckeWestsachsen/Zwickau.- Die Milchzähne fallen doch aus. Karies im Kindesalter ist daher nicht so dramatisch. Das ist ein Irrtum! Milchzahnkaries kann lebenslange Folgen haben, darauf weist die Krankenkasse BARMER anlässlich des Tages der Zahngesundheit hin. „Ein unbehandelter Milchzahnkaries kann den Schmelz der bleibenden Zahnkeime schädigen, außerdem können Zahnlücken Sprachfehler verursachen“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen und verweist auf die zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen, die zwischen dem 30. und 72. Lebensmonat durchgeführt werden. Die BARMER trägt die Kosten für drei Früherkennungsuntersuchungen im Abstand von mindestens zwölf Monaten. In Sachsen nehmen nach Auswertung der BARMER rund 40 Prozent der Berechtigten diese Früherkennungsuntersuchung beim Zahnarzt in Anspruch.
Sachsen gehört zur Spitzengruppe - Kein Grund zum Ausruhen
Etwa ein Drittel aller anspruchsberechtigten Kinder unter sechs Jahren nahm 2015 eine zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung in Anspruch. In Sachsen stieg der prozentuale Anteil von 36,5 Prozent (2010) auf 38,9 Prozent (2015). Damit gehören die Sachsen zur Spitzengruppe, werden nur noch von Bayern überboten. „Dennoch gehen mehr als die Hälfte aller Eltern mit ihren Kleinsten nicht zu einem Zahnarzt. Das ist bedauerlich“, so Magerl. Denn, neben der frühzeitigen Erkennung von Zahnerkrankungen und Entwicklungsstörungen soll die frühkindliche Vorsorgeuntersuchung auch das Bewusstsein der Eltern für die Zahnpflege und die zahngesunde Ernährung ihrer Kinder fördern. Magerl: „Hier haben wir noch Aufklärungsbedarf!“
Zwei Tipps für die Kinderzahnpflege
Schon im Babyalter sollte mit dem Zähneputzen begonnen werden. Dabei kommt es weniger auf die Gründlichkeit an, denn Babys haben meist einen sehr regen Speichelfluss, der reinigend wirkt. Vielmehr geht es darum, dass das Zähneputzen früh zur Gewohnheit wird. „Machen sie das Zähneputzen zum Ritual, indem es immer zur selben Zeit stattfindet“, sagt Magerl.
Naschen ist erlaubt – aber nicht abends! Der größte Feind der Zähne ist und bleibt Zucker. Naschen in Maßen ist trotzdem erlaubt, wichtig ist aber, dass abends auf zuckerhaltige Speisen verzichtet wird. Hierzu gehören auch Kakao, Säfte und Smoothies. Mehr zur Zahnvorsorge bei Kindern: www.barmer.de/a000110 oder in der Geschäftsstelle Zwickau, Frau Ingeborg Geyer, Telefon: (0800) 333004 105-751

Quelle und Foto: BARMER

Donnerstag, 21. September 2017

Tag der Offenen Tür und Ausbildungsterimine im SAW Bildungszentrum

SAWEinladung

Alle Ausbildungstermine für den Monat Oktober unter Veranstaltungen

Dienstag, 19. September 2017

Sternstunde mit Otto Waalkes für First Inn Hotel in Zwickau

HotelklassifizierungZwickau.- Seit heute ergänzt ein Zusatzprädikat die 4-Sterne-Plakette am First Inn Zwickau. Die Fußnote „Superior“ honoriert die außergewöhnliche Qualität des Hotels, welches die geforderte Punktezahl bezüglich Ausstattung, Komfort und Service in seiner Kategorie bei weitem überbieten konnte. Damit ist das First Inn das am höchsten klassifizierte Hotel der Stadt. Entsprechend groß war die Freude bei General Manager Anett Strobel: „Ich bin einfach nur happy“.
Das First Inn Zwickau überzeugte die geschulte Prüfungskommission  von DEHOGA Regionalverband Chemnitz und IHK Regionalkammer Zwickau durch modernes Design, exklusives Interieur und erstklassige Dienstleistungen.  Zu den besonderen Annehmlichkeiten des Hauses gehören u.a. ein Concierge, der kleine Besorgungen übernehmen kann, mehrsprachiges Personal, 24 Stunden Speisen und Getränke im Roomservice, Auswahl verschiedener Typen von Kopfkissen sowie Kosmetik, Bademantel und Bügelbrett auf dem Zimmer… Rund 50 Mitarbeiter (eigenes housekeeping-Team) sorgen für Qualität und Sauberkeit in 35 Einzelzimmern, 89 Doppelzimmern, vier Suiten, Restaurant, Empfangshalle und Tagungsräumen.
Am meisten freut die Hotelchefin, dass neben den vielen Geschäftsreisenden (70 Prozent) zunehmend in- und ausländische Touristen nach Zwickau finden: „Die Stadt hat sich gut entwickelt. August Horch Museum, Stadthallen-Angebote und Weihnachtsmarkt ziehen, so dass unser Haus auch am Wochenende gut gefüllt ist.“ Anett Strobel gehen die Ideen nicht aus: Ihr schweben eine Schnellladestation für Elektrofahrzeuge und ein Shuttle-Service zum August Horch Museum vor.
„Holdrio“, freute sich Komiker und Hotelgast Otto Waalkes mit Anett Strobel (2.v.r.), Franziska Luthardt, Geschäftsführerin des DEHOGA Regionalverbandes Chemnitz (r.), Kathrin Stiller, Referatsleiterin Handel/Dienstleistungen IHK Regionalkammer Zwickau (2.v.l) und Bernd Winkler, Vorstandsvorsitzender DEHOGA Regionalverband.

Cover_EincheckenQuelle und Foto: IHK / Kathrin Buschmann

Veranstaltungshinweis: Am 28. September findet hier um 19 Uhr eine Buch-Premiere statt. Frau Dr. Christine Adler liest aus ihrem neuesten Buch „Checken ohne Einchecken“ amüsante Geschichten aus einem Hotelalltag. Musikalisch begleitet wird sie von der jungen talentierten Saxofonistin Victoria Müller, die am Robert Schumann Konservatorium ausgebildet wurde. Genießen Sie auch die interessanten Bilder der Hallenser Malerin Iris Band, die in diesem Veranstaltungsraum ausgestellt sind. Wir würden uns freuen, Sie an diesem spannenden Abend begrüßen zu dürfen. (Eintrittspreis: 5,00 Euro)

Zwei Freikarten für den Film „Kingsman“ zu gewinnen

Kingsman

Westsachsen/Zwickau.- Kingsman - The Secret Service machte die Welt mit den Kingsman bekannt - einem unabhängigen, internationalen Geheimdienst, der auf höchstem Level von Diskretion operiert und dessen ultimatives Ziel es ist, die Welt sicher zu halten. In Kingsman - The Golden Circle müssen sich unsere Helden einer neuen Herausforderung stellen. Denn als ihre Hauptquartiere zerstört und ihre Welt bedroht werden, führt sie ihre Reise zur Entdeckung einer verbündeten US-Spionageorganisation namens Statesman.
Action Komödie mit Taron Egerton, Mark Strong, Sophie Cookson, Julianne Moore, Halle Berry, Edward Holcroft, Pedro Pascal, Channing Tatum, Elton John, Jeff Bridges, Michael Gambon

Hier geht's zum Trailer

Die Zwickauer Presse-Agentur verlost für diesen Film zwei Freikarten. Wer mit einer Person seiner Wahl kostenlos reinkommen will, hat hier die Möglichkeit, zu gewinnen. Einfach eine Email mit dem Betreff „Kingsman“ an kontakt@zpa-online.de senden. Viel Glück!

Quelle und Foto: Filmpalast Astoria

Sonntag, 17. September 2017

Schlossführung für jedermann im Wahrzeichen der Stadt

oberes_schloss8Greiz.- Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Sonntag, 24. September 2017, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind u.a. Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung. Internet: www.greiz.de

Termin: Sonntag, 24. September 2017, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Greiz, Oberes Schloss, Torhaus, Schloss-Information
Preise: Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 1,50 Euro
Dauer: ca. 1 ½ Stunden

Quelle und Foto: Tourist-Information Greiz

Mittwoch, 13. September 2017

VW Motorenwerk Chemnitz: Folgt dem Diesel- jetzt ein Benzin-Skandal?

VW Motorenwerk Chemnitz_Foto_Uli.Schaar.dtWestsachsen/Chemnitz.- Vor rund zwei Monaten bemerkte man im VW Motorenwerk Chemnitz einen gravierenden Fehler bei der Produktion. Dieser Fehler wurde bis heute nicht korrigiert. Er ist so schwerwiegend, dass jetzt noch mehr Fahrzeuge der Marke Volkswagen mit deutlich überhöhten Abgaswerten auf unseren Straßen unterwegs sein dürften. Diesmal betrifft es nicht die Diesel- sondern die Benzinmotoren von VW.
Entstanden ist das Problem an der Montagelinie 3 beim Einscannen neu angekommener Fahrzeugteile. Durch eine Verwechslung hat man bei zigtausenden Benzinmotoren falsche Einspritzdüsen eingebaut. Diese Motoren wurden Just in Time an die angeschlossenen Werke von VW, Audi, Skoda bzw. Seat ausgeliefert und dort in die Autos verbaut. Das könnte nun dazu führen, dass sowohl die Abgas- wie auch die Verbrauchswerte dieser Fahrzeuge in die Höhe schnellen. Heraus gekommen ist die Sache nur, weil sich ein VW-Mitarbeiter jetzt an die Presse gewandt hat: „Meine Kollegen und ich haben von Anfang an darauf bestanden, dass die Werksleitung handeln muss. Nichts ist passiert. Unsere Hinweise an die Geschäftsleitung werden bis heute ignoriert. Selbst die werkseigene Klärungskommision kommt in der Sache nicht weiter.“
Eine Rückrufaktion hat es bis heute nicht gegeben. Auch weiß kein Kunde, ob in seinem neuen VW, Audi, Skoda oder Seat die falschen Einspritzdüsen verbaut sind und er deshalb vom Mehrverbrauch betroffen ist. Automobilclubs raten in der Regel das Autohaus aufzusuchen, in dem der Wagen gekauft wurde, und danach zu fragen.

Foto (Archiv): Uli.Schaar.dt

Zwei Freikarten für den Film „High Society“ zu gewinnen

HighSociety

Westsachsen/Zwickau.- Anabel von Schlacht ist die wohlstandsverwahrloste Partytochter einer schwerreichen Industriellenfamilie. Das dachten zumindest alle, doch ein handfester Skandal in Anabels Geburtsklinik enthüllt die Vertauschung diverser Babys und auch Anabels wahre Herkunft. Ihre leibliche Mutter lebt mit ihren beiden anderen Kindern und einem illegalen Untermieter in einer Plattenbau-WG. Als Anabel in ihrem neuen Zuhause eintrifft, streitet sie sich gleich mit dem attraktiven Polizisten Yann, sie erlebt familiäre Konflikte und Liebesverwirrungen.
Komödie mit Iris Berben, Katja Riemann, Emilia Schüle, Jannis Niewöhner, Caro Cult, Marc Benjamin, Jannik Schümann

Hier geht's zum Trailer

Die Zwickauer Presse-Agentur verlost für diesen Film zwei Freikarten. Wer mit einer Person seiner Wahl kostenlos reinkommen will, hat hier die Möglichkeit, zu gewinnen. Einfach eine Email mit dem Betreff „High Society“ an kontakt@zpa-online.de senden. Viel Glück!

Quelle und Foto: Filmpalast Astoria

Dienstag, 12. September 2017

Atomwaffen bleiben und niemand hat vor, das Bargeld abzuschaffen

Zwickau.- Der Kampf um die Plätze im Deutschen Bundestag ist in vollem Gange. Das geht auch an der Region Zwickau nicht spurlos vorbei. Die sieben hier aufgestellten Bundestagskandidaten stellen sich bei diversen Veranstaltungen einem meist interessierten Publikum. So wie gestern in den Euro Schulen in der Max-Pechstein-Straße, wo rund 30 Mittelständler die Argumentationen der sechs anwesenden Kandidaten unter die Lupe nahmen. Wolfgang Wetzel von den Grünen fehlte.

Gleich zu Beginn eine brisante Frage: „Wen würden Sie wählen, wenn Sie selbst nicht kandidieren würden?“. Die meisten der anwesenden Kandidaten benannten nach kurzer Überlegung einen der anderen oder favorisierten eine Partei. Nur der unabhängige Kandidat Heiko Richter gab unverholen zu, dass er in diesem Fall wohl zu Hause bleiben würde: „Für mich ist keiner dieser Kandidaten wählbar“, lautete seine Antwort. Helmut Zagermann vom Internationalistischen Bündnis (IB) beklagte die Steuerbelastung der mittelständigen Unternehmen und sprach sich für eine Senkung der Umsatzsteuer auf sechs Prozent aus. Außerdem plädierte er für kostenlose Bildung in allen Bereichen. Das sei gerade bei Studenten trotz BaföG oft nicht gegeben. Viele müssten nebenher jobben und könnten sich deshalb nicht richtig auf ihr Studium konzentrieren. Euro_SchulenCarsten Körber (CDU) hätte die Bildungskompetenz gern beim Bund, wofür es im Bundestag eine Mehrheit gebe. Ihm schwebt ein bundesweiter Bildungsstandard vor, der höhere Maßstäbe ansetzt und sich nicht an den bildungsschwächsten Ländern wie Bremen und NRW orientiert. Doch dafür verweigerten gerade diese beiden im Bundesrat ihre Zustimmung, so Körber. Beim Thema Rente verwies Mario Pecher (SPD) darauf, dass seine Partei den Mindestlohn eingeführt habe. „Wir haben in Mitteldeutschland einen Lohnzuwachs von 4,5 Prozent“, verkündete er stolz. Das würde sich positiv auf das Rentenniveau im Osten auswirken. Jürgen Martens (FDP) prangerte den Verteilungskampf zwischen Kranken- und Pflegekassen an. Hier stehe teure Apparatemedizin in direkter Konkurrenz mit pflegendem Personal. „Man muss dafür sogren, dass menschliche Pflegeleistungen entsprechend vergütet werden.“ Dann würde es auch Renten geben, die keine Altersarmut entstehen ließen, so Martens weiter. Sabine Zimmermann (LINKE) beklagte, dass in Deutschland immernoch 2,7 Millionen Menschen in Armut leben müssten und forderte deshalb einen Mindestlohn von nicht unter 11,85 Euro. Der unabhängige Kandidat Heiko Richter plädierte für einen kompletten Neustart des Rentensystems. Er sieht im Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) die Lösung des Problems. Für Mario Pecher (SPD) ist das Quatsch: „Das BGE ist für mich bezahlte Faulheit“.
Beim Thema „Industrie 4.0“ kamen die meisten Kandidaten ins Schleudern, weil sie die komplexen Zusammenhänge nur bruchstückhaft verstanden oder nicht auf dem neuesten Stand der Entwicklung waren. Lediglich der unabhängige Kandidat Heiko Richter konnte anhand eines Beispiels detailliert erklären, wie Arbeit in Zukunft und teilweise auch heute schon digital organisiert wird. Auf die Frage aus dem Publikum, ob das Bargeld bald abgeschafft werde, reagierte der CDU-Kandidat Carsten Körber energisch. Niemand habe vor, das Bargeld abzuschaffen. Das sei völliger Blödsinn: „Das Thema ist durch und meine Partei teilt diese Einschätzung.“ Brigitte Brode von der Lebenshilfe Westsachsen e.V. beklagte, dass sie für das Inkasso von Schulessen eine extra Arbeitskraft beschäftigen müsse, weil viele Eltern die Zahlungen schlicht nicht mehr leisten könnten. Ihre Frage deshalb an alle: „Welcher Kandidat würde sich dafür einsetzen, dass Essen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird?“ Ausgerechnet der SPD-Kandidat meldete sich nicht. Mario Pecher ist das zu teuer: „Das war eine Forderung der AfD im Sächsischen Landtag. Das würde den Freistaat Sachsen rund 500 Millionen pro Jahr kosten“. Er habe außerdem Bedenken, dass dann neben bedürftigen Hartz4-Kindern auch Kinder aus besseren wirtschaftlichen Verhältnissen davon profitieren könnten.Seniorenzentrum
Bereits am 24. August fand in der Kopernikusstraße eine ähnliche Veranstaltung vor Senioren statt. Damals ging es auch um das Rentenniveau, obwohl Carsten Körber (CDU) das Thema gerne aus seinem Wahlkampf ausgeklammert hätte. Andere politische Kräfte könnten dies für ihre Zwecke ausnutzen, so seine Befürchtung. Sabine Zimmermann (LINKE) forderte eine Mindestrente von 1050 Euro monatlich, da die Armustgrenze bei 1033 Euro läge. Auf die Frage aus dem Publikum, ob der amtierende CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Körber denn wüsste, dass in der Eifel noch US-Amerikanische Automwaffen lagerten, antwortete dieser: „Ja, das weiß ich. Diese Bomben sind Teil des Abschreckungskonzeptes der Nato und für uns im Extremfall strategisch wichtig.“ Darauf antwortete der Fragesteller: „Danke, das wollte ich wissen. Damit sind Sie für mich nicht wählbar.“ Sabine Zimmermann (LINKE) und der unabhängige Kandidat Heiko Richter sprachen sich klar gegen die Lagerung von Atomwaffen auf deutschem Boden aus.

Text und Fotos: ZPA/Olaf Thalwitzer
Hier geht es zum Video: Westsächsisches Fernsehen

Montag, 11. September 2017

„Gesundheit weiter gedacht!“ - BARMER Teledoktor gibt Auskunft

Westsachsen/Zwickau.- In Kooperation mit dem BARMER Teledoktor bieten wir Ihnen ab sofort jeden Monat die Möglichkeit, über ausgewählte Gesundheitsthemen mit Fachexperten ins Gespräch zu kommen. Heute zum Thema Ernährung in der Schichtarbeit.
Von Jahr zu Jahr steigt der Anteil der Berufstätigen in Deutschland, die in Schichtarbeit arbeiten. Laut Informationen des Bundesarbeitsministeriums waren es im Jahr 2015 15,6 Prozent aller Erwerbstätigen. Vor allem in der Auto- und chemischen Industrie, in der Gesundheits- und Pflegebranche sowie bei Polizei und Feuerwehr ist die Schichtarbeit weit verbreitet. Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu auch in der Nachtschicht zu arbeiten. Eine bessere Bezahlung und die leichtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellen dabei die Hauptgründe dar.strassenszene-hektik-im-alltag
Die innere Uhr läuft anders
Menschen, die nachts und am Wochenende arbeiten, haben ein erhöhtes gesundheitliches Risiko. Laut verschiedener Studien steigt das Unfallrisiko nach nur einer Nachtschicht deutlich an, denn die Arbeit nachts ist für den Menschen physisch und psychisch belastender als die gleiche Arbeit tagsüber. Die innere Uhr des Menschen wird durch den Tag-Nacht-Rhythmus gesteuert, genauer gesagt durch natürliche Signale wie Tageslicht, Dunkelheit und Alltagsgeräusche. Nachts schaltet der Körper naturgemäß auf Erholungsmodus. Die Körperfunktionen werden eingeschränkt, Körpertemperatur und Blutdruck sinken, Puls, Herzschlag und Atmung werden langsamer und die Verdauungsleistung nimmt ab. Durch die Schichtarbeit werden diese physiologischen Mechanismen übergangen. Der Mensch arbeitet und isst entgegen seines natürlichen Rhythmus. Die Folgen dieses unnatürlichen Arbeits- und Ernährungsverhaltens können kurzfristig Schlafstörungen und Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Verstopfung sein. „Langfristig betrachtet, erkranken Schichtarbeiter häufiger als Nicht-Schichtarbeiter an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht oder Diabetes mellitus Typ 2“, erläutert Ingeborg Geyer, Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Zwickau.
Wie kann die Ernährung an das Schichtsystem angepasst werden?Hektisches-Essen
Geplante Mahlzeiten vor, während und nach der Schicht können dazu beitragen, das Wohlbefinden zu steigern und Leistungstiefs während der Arbeit zu reduzieren. Dafür sollte versucht werden, die Hauptmahlzeiten immer im gleichen Zeitraum zu essen, auch wenn sich die Arbeitszeiten ändern. „Feste Essenszeiten bringen dem Körper eine Regelmäßigkeit, die es leichter macht, wechselnde Arbeitszeiten zu tolerieren und damit auch Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit vorzubeugen. Darüber hinaus können Heißhungerattacken und eine damit einhergehende unerwünschte Gewichtszunahme verhindert werden“, so Geyer. Bei der Frühschicht empfiehlt es sich, vor Beginn der Arbeit einen Snack als kleines Frühstück einzunehmen. Bei der Arbeit folgen dann ein normal großes Frühstück sowie eine warme Hauptmahlzeit als Mittagsmahlzeit. Eine Zwischenmahlzeit am Nachmittag und das Abendessen können zuhause gegessen werden. Bei der Spätschicht können die ersten Mahlzeiten des Tages zuhause eingenommen werden. Nach dem Mittagessen startet der Arbeitstag, in dem eine Zwischenmahlzeit und das Abend essen fallen.
Nachtschicht - die größte Herausforderung für den Körper
Um den Körper nicht durch große, schwer verdauliche Mahlzeiten zu überfordern, sollte man nachts lieber auf mehrere kleine und fettarme Mahlzeiten setzen. „In der Praxis erweist sich ein leichtes Abendessen vor dem Beginn der Nachtschicht als günstig. Wenn möglich, sollte dann etwa um Mitternacht eine kleine, warme Mahlzeit folgen. Diese wärmt den Körper und wirkt so dem natürlichen nächtlichen Absinken der Körpertemperatur entgegen“, empfiehlt Geyer. Dafür bieten sich Suppen, Brühen oder Rührei an. Wenig geeignet sind sehr fettreiche Speisen wie Pommes, Bratwurst oder Bratkartoffeln. BARMER Teledoktor Dr. Werner Um bis zum Ende der Schicht fit zu bleiben, hilft es, etwa um drei Uhr eine weitere kleine Mahlzeit einzunehmen. Diese hilft in der besonders kritischen Zeit, zwischen drei und vier Uhr nachts, der Müdigkeit zu trotzen. Die altbewährte Tasse Kaffee ist hier fehl am Platz. Diese sollte spätestens um Mitternacht getrunken werden, damit das Einschlafen nach der Nachtschicht nicht gestört wird. In diesem Zeitraum kann auf entkoffeinierte und ungesüßte Getränke, wie zum Beispiel Mineralwasser und Grüner Tee zurückgegriffen werden. Nach dem Ende der Schicht sollte vor dem Schlafengehen ein kleines Frühstück verzehrt werden. Dieses kann frühzeitigem Aufwachen entgegen wirken. Ratgeber Ernährung: www.barmer.de/s000014
Gemeinsam mit der BARMER bieten wir unseren Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, während unserer Telefonaktionen mit Fachleuten zu sprechen. Am kommenden Donnerstag, den 14. September erreichen Sie Dr. Michael Werner unter der Hotline:
(089) 48059 584. In der Zeit von 17 bis 19 Uhr können Sie alle Fragen zum Thema „Ernährung“ stellen.

Quelle und Fotos: BARMER

Freitag, 8. September 2017

WSZ erreicht mit Zwickauer Thema Rekordzahlen

ZugriffsquellenWestsachsen/Zwickau.- Mit der Veröffentlichung des Artikels vom 6. September 2017 unter dem Titel „Ausländer statt Leiharbeiter - was ist wirklich los bei VW in Zwickau?“ erreichte die Westsächsische Zeitung innerhalb eines Tages erstmals mehr Leser, als die gedruckten Ausgaben der „Freie Presse“ in den Städten Glauchau (8.722) und Werdau (9.264) zusammen. Lediglich die Auflage von Zwickau (23.144) wurde (noch) nicht ganz erreicht. Mit 18.126 Zugriffen innerhalb von 24 Stunden sei dies seit Gründung der Zeitung im Jahre 2008 ein absoluter Rekord, sagt WSZ-Gründer Olaf Thalwitzer.
Seit Jahren schon leiden Printmedien aller Verlage unter chronischem Auflagenschwund. So spricht man bei BILD schon unverblümt von einer „Auflage im freien Fall“. Um die Verluste zu kompensieren, setzten die Macher verstärkt auf Online-Angebote. So wie die Westsächsische Zeitung von Anfang an. Für Thalwitzer steht dashalb fest: „Unser Weg ist der richtige. Stetig wachsende Abrufzahlen bestätigen das.“
Die meisten Zugriffe (rund 80%) erfolgen übrigens über Smartphone. Davon ein Großteil von Facebook aus. Auf dem klassischen PC suchen die meisten Leser nach Themen in ihrer Region über Google und werden dabei immer öfter auf die Seiten der Westsächsische Zeitung geleitet.

Grafik: Statistik der Zugriffsquellen vom 7. September 2017

Donnerstag, 7. September 2017

Wandertourismus über Ländergrenzen hinweg

Museum Werdau 2017-09-07 002Werdau.- Eine Idee macht Schule: Das Stadt- und Dampfmaschinenmuseum in Werdau ist ab sofort auch bei den Wanderbook-Freunden dabei. Insgesamt beteiligen sich inzwischen 8879 touristische Einrichtungen aus ganz Europa an diesem Projekt. Allein im Freistaat Sachsen kann man z. Zt. in 557 Einrichtungen die beliebten Wandercards erwerben, im Landkreis Zwickau sind es 17.
Die Wandercards gibt es preisgünstig in den teilnehmenden Einrichtungen inkl. dem dazugehörigen Touristischen Wanderbuch zum Sammeln der Wandercards. So erhält man im Laufe der Zeit eine schöne Übersicht zu den Zielen, die man besucht hat. Auf der dazugehörigen Website www.wander-book.com, die mehrsprachig angelegt ist, findet man alle 8879 Einrichtungen per einfacher Navigation. Die angegebenen GPS-Daten kann man direkt auf das Handy oder das Navigationssystem laden.
Das von Touristikern aus der Tschechischen Republik entwickelte Portal ist ein perfektes System zur aktiven Freizeitgestaltung. Interessenten sollten es einfach ausprobieren. Die Wandercard kostet in Werdau 0,60 Euro, das touristische Tagebuch kann man für 3 Euro an der Museumskasse erwerben.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

BARMER-Verwaltungsrat ruft zur Sozialwahl auf

Westsachsen/Zwickau.- Angesichts der anhaltend guten Finanzsituation in der Gesetzlichen Krankenversicherung geht der Verwaltungsrat der BARMER von stabilen Beitragssätzen im kommenden Jahr aus. Das Präsidium der BARMER-Selbstverwaltung wies auf die positive Finanzentwicklung der eigenen Kasse hin, deren Gesamtrücklage mittlerweile mehr als eine Milliarde Euro betrage. Ziel sei, dass die 9,4 Millionen Versicherten der BARMER auch im kommenden Jahr von einem stabilen Beitragssatz profitieren. Beschließen werde den konkreten Beitragssatz der neue Verwaltungsrat der Kasse, der derzeit im Rahmen der Sozialwahl gewählt wird. Mitglieder sollten von ihrem Recht Gebrauch machen, bis zum 4. Oktober ihre Stimme für das neue „Mitgliederparlament“ abzugeben.
Wichtige Herausforderungen gemeistert
Plenum mit Schild Verwaltungsrat 170103_KBAR_PHT028[3]„Wir sind sehr froh, dass wir dem neuen Verwaltungsrat ein gut geordnetes Haus hinterlassen werden“, erklärten die drei Mitglieder des BARMER-Verwaltungsratspräsidiums Bernd Heinemann, Ulrike Hauffe und Dirk Wiethölter. Dazu zählten neben der positiven Finanzentwicklung unter anderem ein tiefgreifend restrukturiertes Unternehmen und eine erfolgreich bewältigte Fusion. Zum 1. Januar 2017 hatten sich die BARMER GEK und Deutsche BKK zur BARMER zusammengeschlossen. „Die neue BARMER ist gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft.“
Sozialwahl bei der BARMER läuft
Die Selbstverwaltung der BARMER sei nicht nur für die Festlegung der Beitragssätze verantwortlich. Sie sei das Gremium, das alle wichtigen Entscheidungen der Kasse fälle. Unter anderem wähle sie den Vorstand, beschließe den Haushalt und entscheide die zahlreichen Satzungs- und Serviceleistungen der BARMER. Jedes der 7,5 Millionen wahlberechtigten Mitglieder sollte deshalb sein Recht auf Sozialwahl wahrnehmen, weil es damit die Ausrichtung seiner Kasse mitbestimme. Anfang September seien die entsprechenden Wahlunterlagen den Wahlberechtigten per Post zugesandt worden. Die Sozialwahl ist eine reine Briefwahl.
BARMER-Sozialwahl: www.barmer.de/sozialwahl www.sozialwahl.de

Quelle und Foto: BARMER

13. ADMV-Rallye - Drifts und Kampf um Sekunden im Zwickauer Land

Zwickau.- Die 13. ADMV-Rallye Zwickauer Land läutet am 23. September das „regionale Saisonfinale“ ein. Diesmal geht es sogar in sieben verschiedenen Serien um wertvolle Punkte. Neben der Sächsischen und Thüringer Rallyemeisterschaft geht es auch um Punkte in den ADMV-Wettbewerben Rallye-Pokal, Trabant-Rallye-Cup und Histo-Rallye-Cup. Neu in diesem Jahr sind der Schotter-Cup und der Volvo-Original-Cup. Das verspricht nicht nur neue Boliden und Piloten auf den Strecken, sondern auch ein interessantes Fahrerfeld. So erwartet der veranstaltende MC Zwickau an die einhundert Teilnehmer.
Start zur ersten Wertungsprüfung (WP) ist 12:30 Uhr. Dabei wartet auf der WP Zschocken gleich eine Neuerung auf die Teams. Der Start erfolgt heuer ausgangs der Ortmannsdorfer Straße (Nähe Waldschänke), führt entlang der Autobahn auf die Freitagstraße, wo kurz vor der S255 das Ziel wartet. Ebenfalls neu ist der Verlauf der WP Vielau, die diesmal ausschließlich als Rundkurs ausgetragen wird. So können sich die Zuschauer dort auf zwei Runden plus Ausfahrt freuen. Gestartet wird auf der Gartenstraße. Danach geht´s entlang der A72 bis zur nächsten Unterführung und zurück, bis es auf halber Höhe Richtung Friedrichsgrüner Weg und die Runde schließend wieder am Start vorbei geht.
Bewährter Weise ist natürlich auch die zwischengeschobene WP Normkies (WP 2 und 5) wieder dabei. Mit Start an der Thurmer Straße geht die Hatz Richtung Kiesgrube, die nach 2,4 Kilometer staubiger Herausforderung Zum Graurock ins Ziel führt. Insgesamt stehen vor den Mitsus, Subarus, VW & Co – und diesmal eben auch vor den bulligen Volvos – 34,58 Wertungskilometer. Davon sind die 19,72 Kilometer auf Schotter sicher eine besondere Herausforderung an die Crews und das Material.
Auch wenn die Lokalmatadore derzeit in den ausgefahrenen Meisterschaften keine große Rolle spielen, können sich die Motorsportfreunde auf einen spannenden Rallye-Samstag freuen. Das Rallye-Zentrum befindet sich wieder in der Tennishalle Bindig im Gewerbegebiet Friedrichsgrün. Ab 20 Uhr werden dort innerhalb der Race-Party die Sieger gekürt.

Quelle und Foto: Motorsportclub Zwickau e.V.

Mittwoch, 6. September 2017

Ausländer statt Leiharbeiter - was ist wirklich los bei VW in Zwickau?

Zwickau.- Wird Ihnen von staatlicher Seite vorgegeben, dass Sie bevorzugt sogenannte „Flüchtlinge“ einstellen sollen und wenn ja, gibt es dafür eine Quote?
Mit dieser Frage hat die Westsächsische Zeitung offenbar ins Schwarze getroffen. Gunter Sandmann, Pressesprecher von VW Sachsen, reagiert darauf sichtlich genervt und hilflos: „Ich wundere mich, dass trotz unseres Statements in der ,Freien Presse’ diese Fragen immer noch präsent sind und dass unsere Ehrlichkeit angezweifelt wird.“  Im genannten  „Statement“ bezieht sich Sandmann auf den Vorwurf eines Bundestagskandidaten, im Zwickauer Werk würden Leiharbeiter zunehmend durch Migranten ersetzt. Zwar gibt er zu, dass ausländische Studenten zum Einsatz kommen. Diese würden jedoch keine entlassenen Leiharbeiter ersetzen. Das stimme „definitiv nicht“, so seine Behauptung.VW-Mosel
Das könnte man jetzt ungeprüft glauben, wenn da nicht zwei Dinge wären. Erstens die Schummelsoftware für Diesel-PKW wurde von den VW-Managern lange Zeit verleugnet. Das trägt dem Statement des VW-Sprechers nicht gerade zur Glaubwürdigkeit bei. Zweitens gibt es mehrere verschiedene Aussagen von Mitarbeitern, die den eingangs als Frage formulierten Sachverhalt zu untermauern scheinen. So beschweren sich einige darüber, dass sie von ihren Vorgesetzten angehalten werden, die „Neuen“ anzulernen. Diese würden jedoch kein Wort Deutsch sprechen und könnten auch kaum Englisch. „Wir sind aufgefordert die Menschen in die Arbeit einzuweisen, was mit Händen und Füßen eben nicht einfach ist“, so ein Betroffener. „Die Zusatzbelastung für uns ist enorm. Diese Neuen leisten im Vergleich zu den Leiharbeitern, welche weg sind, nichts. Sie sind nur Belastung“. Ein weiterer Zeuge, der nicht genannt werden will, spricht von „Repressalien der Firmenleitung und des Betriebsrats“ gegen jeden der es wagt, öffentlich darüber zu sprechen.
Dazu sagt WV: „Die Möglichkeit für Studenten, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich für das Studium auch eine finanzielle Aufbesserung zu erarbeiten, hat bei Volkswagen und bei Volkswagen Sachsen eine über 20-jährige Tradition. Wir arbeiten dazu mit regionalen Hochschulen und Universitäten eng zusammen. Die zunehmende Internationalisierung an den sächsischen Hochschulen spiegelt sich daher selbstverständlich auch bei dem zum Einsatz kommenden Studenten wieder. Grundsätzlich ist es so, dass die Studenten eine Immatrikulation an einer der kooperierenden Hochschulen nachweisen müssen. Der Einsatzzeitraum ist in der Regel auf die Zeiträume mit erhöhter Urlaubs- und Freizeitentnahme fixiert. Wir schaffen damit die Voraussetzung, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in diesen Zeiträumen Urlaub mit deren Familien zu ermöglichen und erhöhte Abwesenheiten auszugleichen. Um es noch einmal klar und deutlich zu sagen: Der temporäre Einsatz von Studenten hat nichts mit dem Thema Leiharbeit zu tun, sondern ist ein ganz normaler Vorgang hier bei VW Sachsen seit mehr als 20 Jahren.“
Der Bitte um ein persönliches Gespräch zur Klärung der Vorwürfe kam VW nicht nach.

Diese Fragen wurden trotz mehrmaligen Nachhakens nicht beantwortet:
- Wie viele Leiharbeiter haben Sie seit Jahresbeginn 2017 aus welchen Gründen entlassen?
- Wie viele Studierende beschäftigen bzw. beschäftigten Sie in diesem Zeitraum in Ihrem Unternehmen?
- Wie lange arbeiten Studierende im Schnitt bei Ihnen (Tage/Wochen/Monate...)?
- Aus welchen Ländern kommen diese?
- Trifft es zu, dass einige unsere Sprache nicht verstehen und es deshalb immer wieder zu Verständigungsschwierigkeiten sowie Verzögerungen bei der Produktion kommt?
- Wird Ihnen von staatlicher Seite vorgegeben, dass Sie bevorzugt sogenannte „Flüchtlinge“ einstellen sollen und wenn ja, gibt es dafür eine Quote?
- Falls dies nicht der Fall sein sollte, wie erklären Sie sich dann die Behauptungen Ihrer Mitarbeiter? Gibt es einen bestimmten Grund bzw. aktuellen Anlass dafür?

Kommentar des Autors: Die Reaktion von VW auf meine Anfrage finde ich eigenartig. Wenn an den Vorwürfen nichts dran ist, hätte man getrost darauf antworten können. Aber dieses „Statement“ macht mich jetzt doch etwas stutzig.

Text und Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

Trio „Frauenrausch“ präsentiert „Frauen sind keine Engel“

FrauenRausch1a-03 kleinWerdau.- Eine Reise von der rauschenden Welt der Operette in die Traumfabrik des Filmschlagers mit Chansons, Arien und Duetten von Franz Léhar bis Friedrich Hollaender mit: Ani Taniguchi (Sopran), Nathalie Senf (Mezzosopran), Sarah Stamboltsyan (Klavier).
Das Trio Frauenrausch besticht durch facettenreiche Interpretationen, klanglichen Farbreichtum und präzise Homogenität. Die drei Künstlerinnen sind in der internationalen Konzert- und Opernwelt zu Hause und bieten klassische Unterhaltung auf höchstem Niveau. Mit ihrem weiblichen Charme verführen sie ihr Publikum. Mit frechem Humor und gefühlvollen Melodien berühren sie Ihr Herz. Lassen auch Sie sich verführen!
Karten gibt es zum Preis von 14,00 €, ermäßigt 7,00 €, an der Bürgerinformation oder an der Abendkasse im Rathaus.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Montag, 4. September 2017

Das Mausoleum in Waldhaus ist für Besichtigungen geöffnet

mausoleum_altarWestsachsen/Greiz.- Am Sonntag, dem 10. September, wird das Mausoleum in Waldhaus in der Zeit von 11 bis 17 Uhr für Besichtigungen geöffnet sein. Für den letzten regierenden Fürsten Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie war Waldhaus ein beliebter Ort. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten.
Vor über 15 Jahren wurde die Begräbnisstelle der letzten Greizer Reußen ä.L. durch die Stadt Greiz renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen. Ein weiterer Öffnungstermin ist der 8. Oktober 2017.

Mehr dazu unter www.greiz.de

Endspurt für die Sozialwahl - bestmögliche Versorgung ist das Ziel

Westsachsen/Zwickau.- Jede Stimme zählt! Die mehr als 370.000 wahlberechtigten Mitglieder der BARMER in Sachsen erhalten in den nächsten Tagen ihre Wahlunterlagen zur Sozialwahl 2017. Sie sind damit aufgerufen, ihre Vertreter in den Verwaltungsrat ihrer Krankenkasse zu wählen. Der separate Wahltermin bei der BARMER wurde durch die zum Jahresbeginn erfolgte Fusion von BARMER GEK und Deutscher BKK erforderlich. Bis zum 04. Oktober 2017 müssen die Stimmzettel bei der BARMER eingegangen sein. Die Wahlbriefe können portofrei mit der Deutschen Post versandt, bei einer DHL-Station abgegeben oder in eine der in allen BARMER Geschäftsstellen aufgestellten Wahlurnen eingeworfen werden.Plenum mit Schild Verwaltungsrat 170103_KBAR_PHT028
Umfrage bestätigt wichtige Rolle des Verwaltungsrates
„Die Selbstverwaltung als Interessenvertretung von Millionen Versicherten ist eine Einrichtung der Gehör geschenkt wird. Daher sollte jeder vom Stimmrecht Gebrauch machen und die Einflussmöglichkeiten der Versicherten weiter stärken“, ruft Bernd Heinemann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der BARMER, alle wahlberechtigten Mitglieder dazu auf, ihre Stimme abzugeben. Wie wichtig der Einfluss der Selbstverwaltung den Versicherten ist, zeigt sich an den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage des Marktforschungs-unternehmens respondi unter 1.012 BARMER-Mitgliedern. Demnach finden 78 Prozent der BARMER-Mitglieder es wichtig, dass der Verwaltungsrat ihrer Krankenkasse Zusatzleistungen und neue Serviceangebote beschließen und über die Finanzen entscheiden kann. Konkret nach dem Kinder- und Jugendprogramm der BARMER befragt, für welches sich der Verwaltungsrat stark gemacht hatte, antworteten 73 Prozent der Befragten, dass sie den Einsatz des Verwaltungsrates für diese Zusatzleistung für wichtig beziehungsweise sehr wichtig halten. Bei den befragten Mitgliedern, die selbst Kinder haben, liegt die Zustimmung sogar bei 82 Prozent.
Konsequentes Eintreten für bestmögliche Versorgung
Während die Rahmenbedingungen der Krankenversicherung gesetzlich festgelegt sind, füllt die Selbstverwaltung diesen Rahmen konkret aus. „Der Staat kann und soll nicht alles regeln. Daher sind die Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten der Selbstverwaltung auch viel umfassender als häufig angenommen. Sie zeigen sich immer wieder in der täglichen Arbeit, wo nachgebessert, entwickelt und gestaltet werden kann und gemeinsam mit den Mitarbeitern der Krankenkasse nach Lösungen gesucht wird und Entscheidungen getroffen werden“, erläutert Heinemann. Der Verwaltungsrat der BARMER setzt sich intensiv für die bestmögliche Versorgung der Versicherten auf dem aktuellen Stand des medizinischen Fortschritts ein. Dazu gehört es auch, die dafür notwendigen politischen Weichenstellungen einzufordern. So hat er deshalb gemeinsam mit dem Vorstand der Kasse Vorschläge ausgearbeitet, die in den „Gesundheitspolitischen Positionen zur Bundestagswahl 2017“ zusammengefasst sind. Die vollständigen gesundheitspolitischen Positionen der BARMER zur Bundestagswahl 2017 finden Interessierte unter www.barmer.de/p007585.
Wer ist wahlberechtigt?
Wahlberechtigt sind alle Mitglieder der BARMER, die am 01. Mai 2017 das 16. Lebensjahr vollendet haben. Sie wählen die Zusammensetzung des Verwaltungsrates ihrer Krankenkasse, in der die Versicherten ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen.
Hilfen für Sehbehinderte
Blinde und Sehbehinderte Mitglieder können barrierefrei und ohne fremde Hilfe wählen. Dazu dienen eine Wahlschablone in Brailleschrift und eine Audiohilfe zum Ausfüllen des Stimmzettels. Diese Unterlagen können kostenlos beim Wahlbüro der BARMER unter der kostenfreien Rufnummer 0800 332060 991316 angefordert werden.
Sieben Listen stehen zur Auswahl
In der aktuellen Augustausgabe der Versichertenzeitschrift wurden alle wählbaren Listen vorgestellt.
Mehr Infos zur BARMER-Sozialwahl: www.barmer.de/u000262 oder www.barmer.de/2017-sozialwahl
Alle Selbstverwalter im Portrait: www.sozialwahl.de/selbstverwaltung/selbstverwalter-im-portrait

Quelle und Foto: BARMER

Bad Elster feiert Herbst- und Weinfest in den Königlichen Anlagen

Bad Elster.- Anlässlich der Chursächsischen Festspiele feiert Bad Elster am 16. und 17. September ein buntes „Herbst- und Weinfestfest“ in den Königlichen Anlagen der Kultur- und Festspielstadt. In diesem Jahr wird das Stadtfest anlässlich der Festspiele zu „Quellen der Musik“ als besonderes Weinfest im Herzen des Sächsischen Staatsbades zu königlichem Genuss einladen. Neben einem exzellenten Weingarten mit Winzergrüßen vom Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth, den Schriesheimer Weinbergen an der Badischen Bergstraße und edlen Tropfen aus Spanien gibt es Konzerte im Musikpavillon, ein nostalgisches Drehorgeltreffen rund um den Badeplatz sowie vogtländische Genussangebote. Für kleine Festbesucher gibt es ein Karussell, eine Mal- und Bastelstraße und am Sonntag ganztägig bunte Kinderanimation.SSB Badeplatz mit Park, foto C Beer
Veranstalter des Herbst- und Weinfestes ist der Tourismus- und Gewerbeverein Bad Elster in enger Kooperation mit der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft, der Stadt Bad Elster und der Sächsischen Staatsbäder GmbH. „Mit den Chursächsischen Festspielen gibt es natürlich für unser Herbstfest jedes Jahr beste Rahmenbedingungen“ freut sich Thomas Röh, als Vorsitzender des Tourismus- und Gewerbevereins Bad Elster und ergänzt: „Anlässlich des diesjährigen Themas bieten wir natürlich mit Heilwasser und Wein ganz besondere Quellen der Inspiration!“
Nach der festlichen Eröffnung u.a. mit der Brunnenkönigin und Musik am Samstag um 10.00 Uhr öffnet auf dem Badeplatz ein bunter Flohmarkt, bevor um 12.00 im Biergarten des Restaurants »Waldquelle“ ein zünftiges Oktoberfest im Waldpark Bad Elsters beginnt. Ab 14.00 erklingen dann die ersten Drehorgelmelodien auf dem Festgelände und um 15.00 Uhr erfreuen die unterhaltsamen Stimmungshits des „Original Vogtlandechos“ das Publikum auf dem Badeplatz. Am Sonntag wird das Drehorgel-Treffen dem Königsbad wieder nostalgischen Glanz verleihen und den ganzen Tag lang begeistert bunte Kinderanimationen das junge Publikum im Königsbad. Musikalisch gibt es am Vormittag einen Frühschoppen auf dem Theaterplatz mit Kraizdaquer, bevor am Nachmittag das Blasorchester Junges Egerland aus dem benachbarten Markneukirchen zu einer zünftigen Herbstfest-Promenade aufspielt.
Natürlich können die Festbesucher ihren Ausflug in die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit besonderen Erlebnissen im König Albert Theater kombinieren: So begeistert am Samstag Starparodist Reiner Kröhnert mit einem Kanzlerinkabarett, am Sonntagnachmittag ziehen die „Bremer Stadtmusikanten“ ins König Albert Theater ein und am Abend beendet eine elegante Serenade im Königlichen Kurhaus das abwechslungsreiche Erlebniswochenende. „Für uns ist es wichtig - wie dieses Jahr mit dem Weingarten oder dem Flohmarkt - immer wieder neue Festakzente zu setzen“ ergänzt Thomas Röh und führt fort:  „Dabei möchten wir zukünftig noch mehr den gesamten Ort einbinden und die  Interessensgruppen Bad Elsters – vom Gastronomen, über die Gastgeber bis hin zu Einzelhändlern und Gewerbetreibenden – in ihrer ganzen Vielfalt  präsentieren.“ Das Gesamtprogramm, Veranstaltungspläne und alle Infos: Touristinformation Bad Elster | 037437/ 53 900 | www.badelster.de.

Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH

Freitag, 1. September 2017

BSW unternimmt große Anstrengungen für die Wohlfühlgeneration

Werdau/Zwickau.- Wer hätte das gedacht? Noch vor wenigen Jahren war es schwierig, als Schulabgänger überhaupt einen passenden Ausbildungsplatz zu bekommen – und heute das: Betriebe à la couleur buhlen für jeden neuen Bewerber regelrecht um die Wette. Einige von ihnen haben sich zu einem Projekt zusammen gefunden, das seit drei Jahren vom Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft (BSW) angeboten wird. Das Projekt heißt „Praxisorientierte Berufsorientierung“ und soll als Mittler zwischen Schule und Wirtschaft fungieren. Gestern traf man sie sich zu einem Gespräch im Schloss Osterstein und zog Zwischenbilanz.bsw_BerufsorientierungWerdaus Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (Mitte) begrüßt als Schirmherr des Projekts die anwesenden Gäste.

Nach einer kurzen Einleitung durch den Werdauer Oberbürgermeister Stefan Czarnecki, der die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat, begrüßte BSW-Fachleiter Jens Särchinger die Gäste. Insbesondere den neu hinzu gekommenen Netzwerkpartner „Senioren- und Seniorenpflegeheim gGmbH“ (SSH), deren Geschäftsführer Jens Geigenmüller als Gastgeber zur Veranstaltung ins Schloss eingeladen hatte. Sein Anliegen erklärt er wie folgt: „Bis vor wenigen Jahren hatten wir noch genügend Kräfte durch den Zivildienst und das Soziale Jahr. Seit dem die Wehrpflicht weggefallen ist, gibt es diese Möglichkeiten praktisch nicht mehr.“ In der Zusammenarbeit mit dem BSW sieht er deshalb einen guten Zugang zu den Jugendlichen, gerade im Ausbildungsbereich Hauswirtschaft.
Rebekka Robbe vom Familienunternehmen „Rhenus Logistik“ aus Meerane stellt fest, dass die Bewerbungen um Ausbildungsplätze deutlich weniger werden: „Der Konkurrenzkampf um die Azubis ist groß“, lautet deshalb ihr Résumé. Kay Hertel, Schulleiter der Diesterweg Oberschule in Werdau bemerkt, dass die Anstrengungsbereitschaft der Schüler, sich selbst aktiv um einen Ausbildungsplatz zu bemühen, sinkt. Er begrüßt deshalb die Initiativen vieler Unternehmen, die von sich aus auf die Schulen zugingen. Uwe Brauner, Schulleiter der Tännichtschule in Meerane, spricht sogar von einem „Rundum-Sorglos-Paket“, das den Schülern geboten werden muss, um sie zu motivieren: „Wir lassen die Kids morgens bei uns in der Schule abholen. Sie verbringen dann den Tag im Werdauer Bildungszentrum, werden dort rundum betreut und nachmittags zurück zu uns nach Meerane gebracht. Den Jugendlichen entstehen damit keine zusätzlichen Umstände und den Eltern keine Kosten.“
Gefördert wird das Projekt zur Hälfte durch die Zwickauer Arbeitsagentur, 50 Prozent steuert die Privatwirtschaft bei. Unterstützung kommt auch von der Industrie- und Handelskammer Zwickau (IHK). Simone Bonsert von der IHK-Berufsbildung hat ein paar Zahlen zur Hand: „Im Kreis Zwickau haben bis zum Stichtag 31. Juli 2017 insgesamt 514 Betriebe 750 neue Ausbildungsverträge bei uns registrieren lassen. Das sind 47 mehr als im Vorjahr. Die meisten Neueintragungen gab es im Bereich Metalltechnik, Papierherstellung, Druck sowie Hotel und Gaststätten. Von insgesamt 2.927 neuen Ausbildungsverhältnissen im IHK Bezirk Südwestachsen entfallen rund 25 Prozent auf den Kreis Zwickau.“
Im BSW Bildungszentrum Werdau werden derzeit 703 Schüler der Klassen 7, 8 und 9 aus neun Oberschulen und einem Gymnasium auf ihr Berufsleben vorbereitet. Fachleiter Jens Särchinger stellt fest, dass auch die Zahl der Schulabbrecher zurück gegangen ist. „Selbst wenn ein Schüler nach dem Projekt sagt: ,Diese Arbeit ist nichts für mich.’, dann war es trotzdem eine Entscheidungshilfe für ihn. Er kann sich dann anders orientieren und spart sich unter Umständen wertvolle Lebenszeit.“
Unternehmen und Schulen, die sich für eine Teilnahme an diesem Projekt interessieren, können sich im Internet informieren www.bsw-sachsen.de oder direkt mit dem Bildungszentrum kontakt aufnehmen: bz-werdau@bsw-mail.de

Text und Foto: ZPA/Olaf Thalwitzer

Neun Azubis erhalten Zeugnisse und starten ins Berufsleben

Zwickau.- Heute beginnen insgesamt elf junge Menschen ihre Berufsausbildung in der Stadtverwaltung Zwickau. Für Fünf von ihnen beginnt die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten, für zwei die Ausbildung zum Gärtner, zwei weitere lernen das Handwerk eines Straßenwärters, eine Fachangestellte wird im Bereich Medien- und Informationsdienste ausgebildet und eine Studentin startet ihr Studium im Studiengang Bachelor of Laws. Die neuen Azubis wurden heute von Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß im Rathaus offiziell begrüßt. Ein weiterer Gärtner, der eine Umschulung beginnt, konnte aufgrund von Berufsschulunterricht leider nicht anwesend sein.Gruppenbild
Im Rahmen der Veranstaltung fand auch die Übergabe der Ausbildungszeugnisse an neun auslernende Auszubildende statt. Sechs Verwaltungsfachangestellte werden nun im Amt für Schule, Soziales und Sport, im Ordnungsamt, im Liegenschafts- und Hochbauamt, im Tiefbauamt, im Personal- und Hauptamt und im Garten- und Friedhofsamt zum Einsatz kommen. Zwei Gärtner finden im Schwanenteichgelände und in der Innenstadt ihren neuen Einsatzbereich und ein Straßenwärter wird im Bauhof des Tiefbauamtes arbeiten. Zwei weitere Auszubildende konnten an der Zeugnisübergabe leider nicht teilnehmen.
Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind in der Stadtverwaltung Zwickau insgesamt 19 Auszubildende, ein Umschüler, fünf Brandmeisteranwärter und eine Studentin (Bachelor of Laws) beschäftigt. Zum 1. Januar 2018 werden weitere zwei Brandmeisteranwärter folgen.
Nach der offiziellen Begrüßung und der Zeugnisübergabe hatten die neuen Auszubildenden die Möglichkeit, mit den Absolventen 2017 ins Gespräch zu kommen, um Erwartungen und Erfahrungen auszutauschen.
Nächste Woche starten die neuen Azubis ihre Berufsausbildung zunächst mit einer Einführungswoche, in der sie viel Interessantes zu sehen und zu hören bekommen. Ihnen werden sich unter anderen der Personalrat und auch die Jugend- und Auszubildendenvertretung vorstellen. Außerdem können sie sich auf Führungen in der Stadtbibliothek, im Stadtarchiv und einen Besuch im kommunalen Bauhof freuen. Und auch ein Stadtrundgang durch Zwickau steht auf dem Programm.
Die Auszubildenden des zweiten und dritten Ausbildungsjahres werden auch in diesem Jahr wieder aktiv mit einbezogen. So wird den „Neuen“ durch die Einführungswoche der Start ins Berufsleben sicherlich erleichtert und lange in guter Erinnerung bleiben.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau