Mittwoch, 17. Januar 2018

BSW Werdau: „Die Arbeit des Erziehers ist alles – außer langweilig“

Tag der offenen Tür am 27. Januar 2018

Werdau.- Die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ein abwechslungsreicher Beruf, in dem man viele eigene Interessen und Ressourcen einbringen kann. Musik machen, Handwerken, Fußball spielen, Sport, Theateraufführungen und Ausflüge sind je nach Arbeitsfeld ein wichtiger Bestandteil der Arbeitsaufgaben.
Und so funktioniert es. Um den Beruf des Erziehers zu erlernen, ist zuvor eine berufliche Ausbildung notwendig. Bestenfalls wechselt man nach dem mittleren Schulabschluss an eine Berufsfachschule und erlernt in zwei Ausbildungsjahren den Beruf des Staatlich geprüften Sozialassistenten, welcher auf die nachfolgende Fachschulausbildung zum Erzieher gut vorbereitet. Doch auch Quereinsteiger haben gute Chancen, den Beruf des Erziehers auf dem zweiten Bildungsweg – ob nun in Vollzeit oder auch berufsbegleitend - zu erlernen.
Beide Ausbildungen stellt die Berufsfachschule und Fachschule für Sozialwesen in ihren Schulräumen im bsw Bildungszentrum Werdau, Greizer Straße 12 an ihrem Tag der offenen Tür am Samstag, den 27. Januar 2018 in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr vor.
Interessierte erfahren alles rund um die Ausbildung und können ihre Bewerbungen mitbringen. Schüler und das Lehrerteam stellen an diesem Tag neben viel Informativen zur Ausbildung, die Zugangsvoraussetzungen für beide Ausbildungen sowie auch die Schulräume, Arbeitsmaterialien und das Konzept der Schule vor. Die Schüler zeigen Arbeitsergebnisse aus dem Unterricht und ausgewählte Unterrichtsinhalte. Neben einem kleinen Programm ist natürlich auch für das leibliche Wohl der Gäste im Schülercafé gesorgt. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

iPhone_1und1Quelle: Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gGmbH
Foto: Fachschule für Sozialwesen Werdau

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Operettenklassiker: Von glücklichen Paaren kann kaum eine Rede sein

NachtinVenedig2@JanBräuerZwickau.- Am Freitag, den 26. Januar öffnet sich um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster wieder der Vorhang für den Operettenklassiker »Eine Nacht in Venedig« vom Walzerkönig Johann Strauß. Diese Aufführung ist eine Koproduktion des Theaters mit den Solisten und dem Chor der Landesbühnen Sachsen sowie der Elbland Philharmonie in einer Inszenierung von Wolfgang Dosch unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Dieser Genreklassiker begeistert als typische Wiener Operette mit allem, was dieses Genre so beliebt macht: Eine spritzig-klassische Inszenierung verbindet Amüsement, Verkleidung, Verwechslung, Intrige, erotisches Durcheinander und ein buntes Finale aus Spaß, Tollheit und Lust! Verkleidungen und Verwechslungen bestimmen die Handlung fast jeder Operette. Doch in dieser turbulenten venezianischen Nacht setzt zudem der Karneval die übliche gesellschaftliche Ordnung außer Kraft und wirbelt das gesellschaftliche Oben und Unten so gründlich durcheinander, dass von glücklichen Paaren kaum eine Rede sein kann. Es ist vielmehr die rastlose Jagd aller nach persönlichem Glück, die Strauß zu seinen unsterblichen Melodien inspirierte.

Quelle und Foto: Chursächsische Verwaltungs GmbH

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Montag, 15. Januar 2018

Donnerstag, 11. Januar 2018

Interessenten für SAEK-Medienkurse in den Winterferien gesucht

collage-filmZwickau.- Spannende Medienkurse stehen im SAEK Zwickau im Februar auf dem Programm. Der zweiteilige Radiokurs „Radio-DJ – Radiomixing und Moderieren im Radio" vermittelt vom 20. bis 23. Februar zunächst die grundlegenden Arbeitstechniken von Radioredakteuren: journalistische Arbeitsweisen, mobile Aufnahmetechnik und Audioschnitt. In diesem ersten Teil entsteht ein kleiner Radiobeitrag zu einem selbst gewählten Thema. Dann dreht sich alles um die Grundlagen der Studiotechnik und Moderation bis hin zur Sendeplanung und dem Einsatz von Programmelementen. Professionelles DJ-Mixing, Live-Remixing und die Mix-Produktion mit der DJ-Software Traktor Pro und Serato runden den Kurs ab.
Für Fans der visuellen Kunst bietet Medienmacherin Nele Klimmer eine umfassende Einführung in das Bildbearbeitungsprogramm „Adobe Photoshop“. In diesem viertägigen Spezialkurs wird vermittelt, wie Fotos professionell retuschiert werden. Teilnahmevoraussetzung ist ein Mindestalter von 12 Jahren. Die etwas Jüngeren können im gleichen Zeitraum den Workshop „Trickfilmproduktion“ besuchen. Mit viel Geduld, Ideenreichtum und Fingerspitzengefühl werden Filmideen in eigene Trickfilme umgesetzt. Wer seine Haltung und Ausdrucksweise verbessern will, ist im Spezialkurs “Agieren vor der Kamera” genau richtig. In praktischen Übungen trainiert Dozent Egmont Elschner mit den Kursteilnehmern eine starke Präsenz und eine sichere Ausstrahlung vor der Kamera. Die Einführungskurse „Radio für Kids“ und „Fernsehen“ runden das abwechslungsreiche Kursangebot das Winterferienprogramm im SAEK Zwickau ab.

Quelle und Foto: SAEK

Donnerstag, 4. Januar 2018

BARMER: Immer mehr jüngere Pflegebedürftige in Sachsen

Westsachsen/Leipzig/Zwickau.- Die Zahl der „jüngeren“ Pflegebedürftigen im Alter von 15 bis 60 Jahre ist in Sachsen seit der Jahrtausendwende auf rund 15 600 Personen angestiegen. Das ist fast jeder zehnte von insgesamt rund 166 800 Pflegebedürftigen im Freistaat, verweist die BARMER auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Bettlägerig? Hilflos? Vor allem aber alt? Nein! „Pflege hat viele Gesichter. Pflegebedürftigkeit ist nicht nur ein Thema der Alten und Hochbetagten. Besonders die jüngeren Pflegebedürftigen werden oft vergessen“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER in Sachsen. Sie haben andere Krankheitsbilder und andere Bedarfe. Laut BARMER Pflegereport 2017 geht das Angebot für junge Pflegebedürftige oft an deren Bedürfnissen vorbei.
Wunsch und Wirklichkeit klaffen häufig auseinander
dl-pr-bild kObwohl keine kleine Gruppe, sind junge Pflegebedürftige in Sachsen fast „unsichtbar“ und spielen in der öffentlichen Diskussion kaum eine Rolle. „Ein 30-Jähriger mit einem Down-Syndrom kann ganz anders am Leben teilhaben, als ein 80-Jähriger, der bettlägerig oder schwer dement ist“, beschreibt Magerl die Problematik. Tendenziell wollen junge Pflegebedürftige individueller und selbstbestimmter leben, als es ihnen bisher möglich ist. Aus einer repräsentativen, bundesweiten Umfrage im Pflegereport der BARMER geht hervor, dass die Angebote für ein selbstbestimmtes Wohnen der jüngeren Pflegebedürftigen fehlen. Demnach würden gern 35 Prozent der 10 bis 29-Jährigen in eine Wohngruppe ziehen. Jedoch hat etwa jeder zweite Pflegebedürftige in dieser Altersklasse angegeben, dass sich sein Wechsel in eine Wohngruppe, aber auch in ein Pflege- oder Behindertenheim, deswegen zerschlagen hat, weil kein Platz in der Einrichtung vorhanden war.
Pflegeplätze und Personal nicht ausreichend
David Eckardt, Landesgeschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt in Sachsen, differenziert: „Nicht nur die Anzahl an Pflegeplätzen reicht für jüngere Pflegebedürftige nicht aus, sondern es mangelt auch an genügend Personal mit pflegerischer Kompetenz. Generell müssen in Sachsen die Rahmenbedingungen angepasst werden, damit auch jüngere Menschen in Pflegeeinrichtungen, die konzeptionell auf alte und demenziell erkrankte Menschen ausgerichtet sind, betreut werden können.“
Andere Krankheitsbilder, andere Hilfe notwendig
In Sachsen wird die Mehrzahl der Pflegebedürftigen bis 60 Jahre daheim von der eigenen Familie, in der Regel den Eltern, gepflegt und erhält dafür das sogenannte Pflegegeld. „Es fehlt zum einen an bedarfsgerechten gemeindenahen Wohn- und Betreuungsangeboten, in denen Leistungen der Pflege und der Eingliederungshilfe verzahnt erbracht werden können. Zum anderen werden zur Entlastung der Angehörigen altersentsprechende Angebote der Kurzzeit- und Verhinderungspflege für jüngere Pflegebedürftige benötigt, die auch tage- oder stundenweise in Anspruch genommen werden können“, so AWO-Landesgeschäftsführer Eckardt. Außerdem gehe die „Altenpflege“ zu wenig auf die speziellen Bedürfnisse und Fähigkeiten ein. Das hängt vor allem mit den Ursachen der Pflegebedürftigkeit zusammen: Insgesamt haben die jüngeren Betroffenen andere Krankheitsbilder und leiden eher selten an Demenz oder den Folgen von Schlaganfällen.

Mehr dazu im Pflegereport der BARMER

Neues Theaterprojekt: „Brand-neu, Brand-heiß und Brand-gefährlich…!“

Drache4Glauchau.- Nach „Alles hat ein Ende“ und „Der Drache“ inszeniert NORAH - das Amateur-Ensemble des Theaters Glauchau - „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch. Dazu sagen die beiden Regisseure Tilo Nöbel und Annegret Thalwitzer: „Unsere neue Inszenierung startet am Donnerstag, dem 11. Januar, mit einer ersten Leseprobe. Bis Ende Januar können alle Interessierten - auch ohne Vorkenntnisse - zu uns kommen, eine Probe besuchen, am Schauspiel-Training teilnehmen und mitspielen. Wie bei jedem Projekt beginnen wir damit, unsere eigene Auffassung des Textes zu finden, die Figuren zu entwickeln und dann in szenischen Improvisationen das Stück spielerisch zu gestalten. Es wird Brand-neu, Brand-heiß und Brand-gefährlich! Wir freuen uns auf viele neue Gesichter und hoffen, dass der Funke überspringt.“
Interessierte sollten sich am 18. Januar um 17 Uhr im Stadttheater Glauchau einfinden und rund drei Stunden Zeit mitbringen.

Quelle: Amateur-Ensemble NOHRA
Foto (Szene aus „Der Drache“): Glauchau City

Aus Tradition: Leubnitzer werfen mit Tannenbäumen am Sportlerheim

Tannenbaumbrennen
Werdau.-
Der Leubnitzer Heimatverein ist für vielfältige Veranstaltungen bekannt. Eine davon, das Tannenbaumbrennen, jährt sich in diesem Jahr zum 9. Mal. Am Samstag, den 13. Januar ab 16 Uhr gibt es wieder ein großes Lagerfeuer. Zudem findet um 19 Uhr mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr ein Fackel- und Lampionumzug statt, im beheizten Festzelt sorgt ein DJ für Stimmung.
Wer sich nach den zurückliegenden Feiertagen eher sportlich betätigen will, für den ist sicher das Tannenbaumweitwerfen das Highlight, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt. Für Wärme und Energie danach sorgen Glühweine, Krapfen, Roster, Steaks und natürlich grüne Klöße mit Schwammebrie.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Mittwoch, 3. Januar 2018

Ab in den Knast: Syrischer Intensivtäter zu Haftstrafe verurteilt

Richter_Stephan_ZantkeZwickau.- Richter Stephan Zantke bleibt seiner Linie treu. Der nach einem harten Urteil über einen Mehrfachintensivtäter aus Libyen und klaren Worten („Wenn es hier so scheiße ist, warum sind sie dann hier?“) berühmt gewordene Richter hat heute einen vorbestraften Syrer ins Gefängnis geschickt.
Der 21-jährige muss für ein Jahr und neun Monate hinter Gitter - wegen Körperverletzung, Raub, versuchter Nötigung und Diebstahl. Unter anderem hatte der Syrer völlig unvermittelt einen Gymnasiasten in einem Zwickauer Bus getreten, verletzt und beleidigt. Zantke dazu: „Sie sagten 'Hurensohn' und 'fick deine Mutter'. Wir Deutschen sind keine Hurensöhne und mögen es auch nicht, wenn unsere Mütter gefickt werden.“ Außerdem hatte Abdul-Rahman Z. einem Mann fünf Euro geraubt und einem anderem die AOK-Karte aus dem Briefkasten gestohlen.
Das Urteil passt in die Diskussion um eine Studie zum Anstieg von Gewaltstraftaten, die Zuwanderer verüben. „Auch in Sachsen stellen vor allem die Mehrfachintensivtäter unter den Zuwanderern ein großes Problem dar“, sagte Justizminister Gemkow am Mittwoch. Durch sie seien 2016 in Sachsen knapp 40 Prozent aller von Zuwanderern begangenen Straftaten verübt worden.

Quelle: Radio Zwickau
Foto: Frank Vacik

Dienstag, 2. Januar 2018

Offene Rebellion: Zwickauer CDU-Jugend fordert Merkels Rücktritt

IMG_0233Zwickau/Berlin.- Seit dem 24. September ist es den sieben in den Bundestag gewählten Parteien nach wie vor nicht gelungen, eine Regierung zu bilden. Insgesamt 27 Tage dauerten die Sondierungsgespräche für ein mögliches „Jamaika-Bündnis“, welches wohl aus Gründen der Selbstinszenierung des FDPVorsitzenden scheitern musste.
Seither sieht sich die SPD - welche sich unmittelbar am Wahlabend ihrer Verantwortung entzog – in einer Position, in der sie meint, die Union mit Forderungen, welche immer höhere Haushaltsbelastungen nach sich ziehen würden, erpressen zu können. Damit betreiben die Sozialdemokraten eine kurzsichtige Politik gegen jüngere Generationen. Dies ist kein nahrhafter Boden für eine erfolgreiche Koalition mit der Union, insbesondere nicht um den ausschließlichen Preis des
zwanghaften Machterhalts der Bundeskanzlerin.
Die Junge Union Zwickau spricht sich entschieden gegen eine „Große Koalition“ aus. Beide Parteien wurden mit einem Stimmanteilverlust von fast 14 Prozent für ihre gemeinsame Politik der vergangenen vier Jahre abgestraft. Eine Neuauflage des Bündnisses aus Union und SPD wäre gegenüber dem Wähler ein fatales Signal und würde die politischen Ränder weiter stärken. Auch losere Kooperationsformen zwischen den beiden Parteien dürfen aus diesem Grund nicht infrage kommen.
Vielmehr muss sich die CDU jetzt nach sächsisch-bayerischen Vorbild auf Bundesebene neu organisieren. Das gegenwärtige Führungspersonal ist für das schlechteste Wahlergebnis seit 1949 verantwortlich. Entscheidungen der vergangenen Jahre haben die Gesellschaft bis hin zur politischen Handlungsunfähigkeit gespalten und bis heute ist man nicht in der Lage, gemachte Fehler offen einzugestehen. Demzufolge plädiert die Junge Union Zwickau für die Neubesetzung des CDU-Bundesvorsitzes und spricht sich im Falle von Neuwahlen gegen eine erneute Kandidatur Angela Merkels als Spitzenkandidatin der Union zur Bundestagswahl aus. Nur mit einer personell und inhaltlich neu aufgestellten CDU wird man erfolgreich in Neuwahlen bestehen können.
Der Vorsitzende Jan Schuster (Foto): „Die Union muss wieder auf den Pfad einstiger konservativer und bürgerlicher Werte zurückkehren. Mit Angela Merkel als Bundesvorsitzende ist dies nicht möglich. Es braucht jetzt einen konsequenten Neuanfang mit neuen Köpfen und neuem Parteiprogramm.“

Quelle: Junge Union Zwickau
Foto: Mario Klötzer

Gesundheitstipp der BARMER: Gute Vorsätze für das neue Jahr