Dienstag, 17. April 2018

SAEK Zwickau startet „MUSEUM IN A CLIP 2018“

MIC - playlistZwickau.- „Drei, zwei, eins und ACTION!“ heißt es wieder ab sofort bis bis Dezember dieses Jahres wieder in den Museen des Kulturraums Vogtland-Zwickau und Leipzig.
Schulklassen und Jugendgruppen der 3. – 12. Klasse können die mitwirkenden Museen im Kulturraum Vogtland-Zwickau und in Leipzig mit Kamera und Mikrofon entdecken. Nach einer kurzen Führung durch das Museum erkunden sie in kleinen Filmteams die Ausstellung. Welche Ausstellungsstücke sind besonders spannend? Was bleibt in Erinnerung? Welche Geschichten können erzählt werden? Diese und andere Fragen können die Schüler in einem vierstündigen Museumsbesuch audio-visuell beantworten: Mit Tablet und Mikrofon bewaffnet gehen die Schüler auf Entdeckungstour durch das Museum. Anschließend werden die Clips bearbeitet und auf der Projekt-Webseite www.museum-in-a-clip.de sowie auf dem eigenen YouTube-Kanal veröffentlicht.
Eine fachkundige Jury kürt am Jahresende die besten Videos in zwei Altersklassen. Die Preisträger gewinnen jeweils eine MDR-Studiotour. Die Teilnahme am Projekt ist kostenfrei. Das Buchungsformular, eine Übersicht der beteiligten Museen und Beispielclips gibt es unter www.museum-in-a-clip.de. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Die Projektanzahl ist begrenzt – frühzeitige Buchung empfehlenswert.
Das Projekt wird vom Kulturraum Vogtland/Zwickau, dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stadt Leipzig gefördert.

Quelle und Foto: SAEK Zwickau

Montag, 16. April 2018

Politisch motivierte Straftaten: Polizei bittet um Zeugenhinweise

Graffiti_ZwickauZwickau.- Schon wieder wurden frisch sanierte Gebäude durch illegale Graffitischmierereien beschädigt. Diesmal im Stadtteil Marienthal. Und wieder mit linksradikalem Inhalt. Hauptsächlich waren Garagen im Bereich der Martin-Andersen-Nexö Straße, der Maxim Gorki-Straße und der Jacobstraße betroffen. Die Polizei kann die Höhe des entstandenen Schadens noch nicht beziffern und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise nimmt das Polizeirevier Zwickau unter Telefon 0375 44580 entgegen.
Unterdessen werden Stimmen immer lauter, die ein radikaleres Vorgehen gegen diese oft politisch motivierten Straftaten fordern. So verlangte CDU-Stadtrat Gerald Otto bereits vor Wochen von der Stadtspitze, dem Spuk Einhalt zu gebieten (WSZ-Artikel am 1.4.2018). „Mich stören die meist dem linken Spektrum zuzuordnenden Sprüche und Kürzel schon seit Längerem und ich sehe leider immer mehr davon“, beschwerte er sich damals bei Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD). Passiert ist seitdem nicht viel. Gemeinnützige Vereine, die mit öffentlichem Geld gefördert werden, würden die Schmierereien beseitigen, so das Stadtoberhaupt. Die Täter bleiben davon meist unbehelligt.Illegale_Graffiti_Zwickau
Heiko Richter, 2017 unabhängiger Bundestagskandidat für den Landkreis Zwickau, sieht hier den gefährlichen Anfang von Parallelgesellschaften: „In bestimmten Szenen sollte man darauf hinwirken und klar machen, dass diese Straftaten von der Gesellschaft nicht toleriert werden. Hier muss man die Finanzierung und Unterstützung solcher Vereinigungen mit staatlichen Mitteln überdenken und notfalls auch einstellen.“ Robin Schuchardt, FDP-Mitglied und ambitionierter Stadtratskandidat, sieht das ähnlich: „Die Zustände in dieser Sache werden immer schlimmer und zerstören zunehmend unser Stadtbild. Das Problem ist, dass diese Schmierereien immer in Nacht- und Nebelaktionen stattfinden und es so kaum Aussicht auf die Ergreifung der Täter gibt.“ Von höheren Strafen hält Schuchardt nichts. Vielmehr müsse die Stadtverwaltung den Betroffenen besser zur Seite stehen und diese nicht allein auf den Kosten sitzen lassen.
>>Der Sprayer vergleicht seinen Aktionismus mit dem Konsum von Rauschmitteln: „Es ist wie Drogen nehmen, das ist niemals eine gute Idee, aber irgendwann hat man den Drang, das zu konsumieren. Und wenn man es dann tut, fällt man in eine Sucht, aus der man schwer wieder rauskommt.“<< (Quelle: www.shz.de/13303806)

Fotos: ZPA

Mittwoch, 11. April 2018

Grenzübergreifende Kontrolle gegen Wohnungseinbruchskriminalität

MI213-2017_1104_Bild1Bayern/Sachsen/Zwickau.- Erneut haben die Polizeien der Freistaaten Sachsen und Bayern am Dienstag durch eine konzertierte Kontrolltätigkeit an den Bundesautobahnen 9 und 93 in Oberfranken sowie 72 im sächsischen Vogtland eine Facette der seit November 2016 bestehenden gemeinsamen Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität umgesetzt. An der Kontrollstelle der sächsischen Polizei auf dem Parkplatz Großzöbern, gut vier Kilometer nach der bayrisch-sächsischen Landesgrenze, waren zudem im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit der tschechischen Polizei neben 70 sächsischen Beamten auch zwei Polizisten der Bezirkspolizeidirektion Karlovy Vary in die Kontrolltätigkeiten eingebunden. Die Kontrollen wurden zwischen 14 Uhr und 20 Uhr durchgeführt. Dabei gerieten auf der BAB 72 insgesamt 55 Fahrzeuge und 100 Personen in den Focus der Beamten. Dabei stellte sich u. a. heraus, dass zwei Männer per Haftbefehl gesucht wurden. Sie hatten die gegen sie verhängten Geldstrafen noch nicht oder nicht vollständig bezahlt. Da die Beiden aber vor Ort die noch ausstehenden Summen entrichteten, konnten sie die drohenden Ersatzfreiheitsstrafen abwenden und weiterfahren.MI213-2017_1104_Bild3 Auch die Verkehrstüchtigkeit der kontrollierten Fahrzeuge wurde durch die Beamten nicht außer Acht gelassen. Letztlich stellten die Polizisten drei Verkehrsordnungswidrigkeiten fest. Zudem wurde ein Mängelschein ausgestellt. Durch die Kontrolltätigkeit haben die beteiligten Polizeien den Fahndungsdruck weiter hoch gehalten. Außerdem dienen die gewonnenen Informationen der Vervollständigung des polizeilichen Lagebildes. Des Weiteren wird es auch in Zukunft ähnlich angelegte Großkontrollen geben. Diese werden ergänzt durch die kleineren stichpunktartigen täglichen Kontrollen sowohl der uniformierten als auch der zivilen Polizeikräfte.

Quelle und Fotos: PD Zwickau

Bedankt sich im König Albert Theater: Schlagerstar Nino de Angelo

Nino de Angelo_Meisterwerke (c)Felix Rachor_PR FotoBad Elster.- Am Sonnabend, den 21. April gastiert Schlagerpopstar Nino de Angelo um 19.30 Uhr auf seiner »Mr. Jenseits von Eden«-Tour im König Albert Theater Bad Elster. Seit über 30 Jahren ist Nino de Angelo ein wichtiger Teil der deutschen Musikszene. Jetzt geht er mit seinen großen Hits und neuen Songs auf Solotour. Seit Jahren begeistert der gebürtige Karlsruher mit italienischen Wurzeln sein Publikum mit seiner Musik und seinen Auftritten. Ob beim Eurovision Song Contest, im Musical »Tabaluga« sowie Promi Big Brother Haus und bei unzähligen TV-Sendungen weiß Nino de Angelo seine Fans mit seiner Art zu begeistern. Mit seiner aktuellen »Mr. Jenseits von Eden«-Tour möchte er sich nun mit einem besonderen Konzert persönlich bei seinem Publikum für die Unterstützung und Treue der letzten Jahre bedanken.

Quelle: Chursächsische Verwaltungs GmbH
Foto: Felix Rachor

Dienstag, 3. April 2018

Mit Geldern der Stadt: Vereine sollen illegale Graffiti beseitigen

Pia_Findeiß_dpaZwickau.- Im Streit um illegale Graffiti meist linksextrem motivierter Straftäter schaltet sich jetzt Zwickaus Oberbürgermeisterin Pia Findeiß ein. Zwar hat auch sie kein Konzept, wie man diese Straftaten im Vorfeld verhindern kann, bringt jedoch gemeinnützige Vereine ins Gespräch, die mit öffentlichen Geldern gefördert werden und sich mit eigenen Projekten gegen illegale Graffiti richten sollen. Dazu gehören beispielsweise Kontraste e. V., Alter Gasometer e. V. (Zwickauer Jugendbuffet), Fanprojekt Zwickau e. V. und Roter Baum e. V..
Um gegen illegale Graffiti und Schmierereien schneller vorgehen zu können, bietet die Stadt Zwickau darüber hinaus seit einiger Zeit eine Kategorie im Online-Mängelmelder-Portal „Wo ZWICKt’s?“ an. Hier können Bürger alle Verunreinigungen durch Graffiti melden. Pia Findeiß erklärt dazu: „Die von den Bürgern gemeldeten Verunreinigungen an städtischen Objekten werden seitdem zeitnah beseitigt. Bei privaten Objekten wird der Eigentümer angeschrieben und um Entfernung des Graffiti gebeten. Eine finanzielle Beteiligung seitens der Stadt an den Beseitigungskosten erfolgt jedoch nicht.“
Engelhard_Tasso_ZwickauIm Fall des Zwickauer Star-Tätowierers Randy Engelhard und des Meeraner Graffiti-Künstlers Jens „Tasso“ Müller reagierte die Stadt im vergangenen Jahr weniger zimperlich. Kaum waren die ersten Vorbereitungen zum Sprühen getroffen, kam auch schon das Verbot vom Ordnungsamt. Die Stadtverwaltung untersagte die Arbeit wegen fehlendem Antrag und mangels Genehmigung. Randy Engelhard ließ sich jedoch nicht einschüchtern, sprach vor der Presse sogar davon, notfalls für die gute Sache in den Knast gehen zu wollen. Nur wegen des andauernden öffentlichen Drucks knickte die Stadt damals ein und gestattete das spätere Kunstwerk an dieser Stelle gegen Auflagen.

Portraitfoto: dpa
Foto links: Annegret Thalwitzer

Montag, 2. April 2018

Greiz entdecken: Erkundungen im Wahrzeichen der Stadt

Schlossführung für jedermann auf dem Oberen Schloss Greiz.Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer interessanten und wechselvollen Geschichte auf.
Im Rahmen einer öffentlichen Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses Greiz können alle Interessierten am Samstag, 07. April 2018, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren. Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind u.a. Inhalt des Rundganges.
Für Fragen rund um die öffentliche Führung auf dem Oberen Schloss Greiz stehen die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Greiz unter Tel. 03661 – 689815 zur Verfügung. Internet: www.greiz.de
Termin: Samstag, 07. April 2018
Preise: Erwachsene: 3,50 Euro, Kinder: 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Oberes Schloss, Torhaus, Schloss-Information
Zeit: 14.00 Uhr
Dauer: ca. 1 ½ Stunden
Führung durch die Textilschauwerkstatt im Unteren Schloss Greiz für Klein und Groß.schauwerkstatt1„Was Greiz gewebt und Greiz gefärbt, das hält bis es die Enk’lin erbt". (Dr. Doehler, 1921)
Das Textilwesen und die Textilindustrie hat die Stadt Greiz über viele Jahrhunderte stark geprägt. Weitbekannt waren die textilen Produkte, welche in den Greizer Familienunternehmen von Weltruf und später, von der Greika, hergestellt wurden.
Die ehemaligen Wirtschaftsräume für den fürstlichen Hof des Unteren Schlosses Greiz beherbergen seit 1998 die Schauwerkstatt zur Herstellung und Geschichte des Greizer Textilwesens. Dargestellt wird die wechselvolle Geschichte von den textilen Anfängen aus dem Jahr 1450 bis zur industriellen Fertigung. Die Textilschauwerkstatt erinnert daran, welche Bedeutung das Textilwesen für die Stadt Greiz und das Umland hatte – von den Handwebereien bis hin zu den späteren großen Familienunternehmen mit Weltruf.
Erleben Sie bei dieser Führung durch die Räume der Textilschauwerkstatt im Unteren Schloss Greiz historische Handwebstühle, mechanische Webstühle, einschließlich einer Jacquard-Webmaschine und Spulmaschinen und erfahren Sie dabei auch den Werdegang von der Faser bis zur gewebten Fläche. Sach- und fachkundige Erläuterungen runden diesen öffentlichen Rundgang ab.
Termin: Samstag, 07. April 2018 um 14.00 Uhr
Preise: Erwachsene: 3,50 Euro, Kinder: 2,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Dauer: ca. 1 Stunde
Der Rundgang ist auf 20 Teilnehmer beschränkt, bitte Voranmeldung unter Tel. 03661 – 703293.
Mit der „Vogtländerin“ Greiz entdecken – eine unterhaltsame KostümführungDie „Vogtländerin“ Johanna Kühnast führt durch die über 800-jährige Stadt Greiz. Folgen Sie ihr zu den Resten der alten Stadtmauer und zu den Spuren der mittelalterlichen Geschichte der Stadt. Hören Sie dabei Spannendes und Unterhaltsames aus dem Alltag im einstigen „Groytz“. Eine kleine Schnapsprobe rundet Ihre Reise ins Mittelalter ab.
Geschichte nicht nur sehen, sondern erleben – wir freuen uns auf Sie!
Termin: Sonntag, 08. April 2018
Preise: Erwachsene: 3,50 Euro, Kinder: 1,50 Euro
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr
Dauer: ca. 1 ½ Stunden
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Greiz


Vom 27. bis 29. April: 21. IFA-Oldtimertreffen für Nutzfahrzeuge

IFA-Oldtimertreffen 2017 013Werdau.- Die Nutzfahrzeugherstellung hat in Werdau eine über einhundertjährige Tradition. 1898 wurde mit dem Bau von Eisenbahnwaggons begonnen. Später folgte der Bau von Straßenfahrzeugen. Nach 1950 haben vor allem drei LKW-Fahrzeugtypen Werdau nicht nur in der ehemaligen DDR, sondern in vielen Ländern der Welt bekannt gemacht. Vor mehr als einem halben Jahrhundert rollten im Werdauer Ernst-Grube-Werk die ersten LKW vom Typ H 6 (Horch-6-Tonnen) und G 5 vom Band. Letzterer war vor allem für den militärischen Bereich gedacht. Ebenso wie die Busvariante H 6 B prägte auch der Nachfolger S-4000 (Sachsenring-4-Tonnen) über viele Jahre den Güter- und Personenverkehr in der DDR. 1967 rollte der letzte in Werdau gebaute LKW S-4000 vom Band. Mit der Produktionsaufnahme des noch in Werdau konstruierten W-50 (Werdau-5-Tonnen) in Ludwigsfelde bei Berlin, endete der eigenständige LKW-Bau in Werdau.
An die große Tradition des Nutzfahrzeugbaus erinnern die seit 1998 jährlich stattfindenden IFA-Nutzfahrzeug-Oldtimertreffen, die im Jahr 2018 nun schon zum 21. Mal veranstaltet werden. Die Veranstaltung erfreut sich großer Beliebtheit. Mit mehr als 500 aktiven Teilenehmern hat sie sich zum größten Treffen dieser Art in Deutschland entwickelt.
Die Plakette zum 21. Treffen ziert dieses Jahr ein O-Bus W601. Was heute kaum noch jemand weiß, in Werdau begann man 1937/38, also vor 80 Jahren, mit der Produktion von O-Bussen, die mit kriegsbedingter Unterbrechung bis 1957 erfolgte. Auch hier erwies sich das Werdauer Fahrzeugwerk als Pionier in der Elektromobilität. Letzten Endes fiel sie aber der Planwirtschaft zum Opfer.
Am 27. April ab 14:00 Uhr können wieder Besucher das Festgelände aufsuchen. Am Sonnabend gibt es ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Kranfahrten in luftiger Höhe, ein gigantischer Teilemarkt, Musik und Spaß im Festzelt, Vorführungen von Funktionsmodellen und vieles mehr erwartet die Gäste. Dabei dürfen aber keinesfalls die ca. 500 Oldtimerfahrzeuge vergessen werden, die wir wieder erwarten. Höhepunkt des diesjährigen Treffens ist der Korso, der pünktlich am 29. April um 13:00 Uhr im Festgelände starten wird und über Fraureuth, Ruppertsgrün, Steinpleis auf den Werdauer Markt führt. An diesem Korso können sich auch Besitzer von Motorrädern und PKW-Fahrzeugen beteiligen. Sie erhalten am Sonntag vor Beginn des Korsos freie Einfahrt in das Festgelände.

Quelle und Foto (Archiv): Stadtverwaltung Werdau

Sonntag, 1. April 2018

Graffiti der linksextremen Szene versauen Zwickau die 900 Jahrfeier

Gerald_OttoZwickau.- Der Zwickauer Stadtrat und Landtagsabgeordnete Gerald Otto (CDU) moniert, dass er in letzter Zeit immer öfter von Bürgern auf die stark zunehmende Zahl von illegalen Graffiti angesprochen werde. „Mich stören die meist dem linken Spektrum zuzuordnenden Sprüche und Kürzel schon seit Längerem und ich sehe leider immer mehr davon“, beschwert er sich bei der Oberbürgermeisterin und fordert: „Es ist höchste Zeit, dass auch hier die Stadt Zwickau durch Reinigung und Sensibilisierung der Streetworker und der städtisch bezuschussten sozialen Infrastruktur dem Spuk Einhalt gebietet.“ Was an der Marienthaler Straße augenfällig mit politisch motivierten Schriftzügen begonnen habe, wie zum Beispiel No border, no nation, FcK AfD, Nazis raus, Antifa und jede Menge Kürzel, die sich wohl nur Insider erschließen, finde nun schon an mehreren Stellen im Stadtgebiet Verbreitung.Linke_Kaoten
Graffiti seien nicht nur eine subkulturelle Ausdrucksform, eine Kunst oder auch ein Reviermarkierungszeichen, so Otto weiter, sondern schlicht Sachbeschädigung und zudem oft auch ein Beginn von Verwahrlosung. „Gerade im Festjahr 2018 sollten wir unsere Stadt besonders herausputzen und danach viel Augenmerk darauf legen, diesen Zustand lange zu erhalten.“ Deshalb habe er eine spezielle Reinigungsaktion gegen Graffiti im Rahmen des städtischen Frühjahrsputzes im letzten Stadtrat angeregt und hoffe auf Realisierung, so der CDU-Politiker.

Fotos: FSV-Fanclub Red Kaos
HP Gerald Otto
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Donnerstag, 29. März 2018

Drogenrazzia: Kriminelles Sextett vorläufig festgenommen

Westsachsen/Werdau/Zwickau.- Den Ermittlern des Polizeireviers Werdau und des Zwickauer Rauschgiftkommissariats ist am Montag und Dienstag ein erfolgreicher Schlag gegen sechs Männer im Alter von 28 bis 43 Jahren aus dem Bereich der Drogenszene gelungen. Bei sieben Wohnungsdurchsuchungen in Crimmitschau, Glauchau, Leipzig und Aue konnten die 18 im Einsatz befindlichen Beamten insgesamt etwa 4,5 Kilogramm Marihuana, 190 Gramm Haschisch, gut fünf Dutzend Ecstasytabletten und knapp 30.000 Euro Bargeld sicherstellen. Auf der Suche nach den Rauschgiftverstecken in den Räumlichkeiten war dabei ein Drogenspürhund der Zwickauer Diensthundestaffel sehr erfolgreich im Einsatz.
Seit Ende November 2017 war das Sextett in den Fokus der Ermittler geraten, die am Montag und Dienstag dann die gerichtlichen Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckten. Vier der sechs Männer wurden vorläufig festgenommen und zwei davon dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erlies gegen die beiden 28- und 31-Jährigen Haftbefehl, setzte diesen bei dem 28-Jährigen aber gegen Auflagen außer Vollzug. Auch die beiden anderen vorläufig Festgenommenen konnten nach den erfolgten strafprozessualen Maßnahmen die Polizeidienststelle wieder verlassen.
Insgesamt sehen sich die sechs Deutschen mit Vorwürfen der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz wie bspw. Handel mit nicht geringen Mengen und illegale Einfuhr von Betäubungsmitteln konfrontiert, die bei einer möglichen Verurteilung mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bedroht sind.

Quelle und Foto: PD Zwickau

Dienstag, 27. März 2018

König Albert Theater bringt Liederpoesie und Grusel-Märchen

UllaMeinecke BandBad Elster.- Am Sonnabend, den 7. April um 19.0 Uhr präsentiert die berühmte Liedermacherin und Texterin Ulla Meinecke mit Band ein poetisches Konzert im König Albert Theater Bad Elster. Sie ist seit über 30 Jahren eine unumstößliche Größe in der deutschen Musikwelt. Ihre poetische Sprache, ihre nachdenklich-ironische Sicht auf die alltäglichen Dinge begründen ihren Ruf, dass Konzerte mit Ulla Meinecke etwas ganz Besonderes sind. Sie singt nicht nur ihre wunderbaren aktuellen und auch zeitlosen Lieder, sondern auch mit Lust die Klassiker aus ihrem Repertoire. Songs wie »Die Tänzerin«, »Der Stolz italienischer Frauen«, »Feuer unterm Eis«, »Ey Kleine«, »Schlendern ist Luxus« oder »Was ich an dir mag« sind bis heute in vielen Herzen eingebrannt. In ihrem neuen Bühnenprogramm überzeugt sie mit einer gänzlich neuen Dramaturgie und wie immer mit einem brillanten Bühnenentertainment. Authentisch, unterhaltsam, gut. Ulla Meinecke eben!
Von Einem, der auszog, das Gruseln zu Lernen_3©Hagen KönigFamilientipp
Am Sonntag, den 8. April öffnet sich im König Albert Theater Bad Elster um 15.00 Uhr der Vorhang für das Märchen „Von einem der auszog, das Gruseln zu lernen“. Die Landesbühnen Sachsen bringen diesen Märchenklassiker der Gebrüder Grimm in einer gruslig-spaßigen Inszenierung von Manuel Schöbel für mutige Kinder ab 6 Jahren auf die Bühne Bad Elsters. Karl, dem jüngeren Sohn des Korbmachers, will einfach nichts gelingen und niemand kann etwas mit ihm anfangen. Weil er sich vor nichts fürchtet, sehnt er sich danach, sich einmal richtig zu gruseln. Also versucht er es um Mitternacht auf dem unheimlichen Kirchturm, bei den Gehenkten auf dem Ziegenberg und schließlich in einem verwunschenen Schloss. Schafft er es, die Gespenster zu besiegen, wird er das halbe Königreich und die Prinzessin zum Lohn bekommen. Doch das Gruseln will sich nicht einstellen…
„Klavier trifft Klarinette“: In einer neuen Konzertreihe der Chursächsischen Philharmonie um den Pianisten Radim Vojír aus dem böhmischen Cheb musiziert dieser gemeinsam mit befreundeten Musikern der europäischen Bäderregion auf verschiedenen Instrumenten. Nach der erfolgreichen Premiere findet nun das nächste Konzert der Reihe am Sonntag, den 8. April um 19.00 Uhr mit dem Klarinettisten Lukas Böhm aus Karlovy Vary in der KunstWandelhalle Bad Elster statt. Aufgeführt werden an diesem musikalischen Abend das wunderschöne Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 von Wolfgang Amadeus Mozart, die »Drei Fantasiestücke« von Robert Schumann und Alamiro Giampieris »Il carnevale di Venezia«.

Quelle und Fotos: Chursächsische Verwaltungs GmbH