Donnerstag, 13. Oktober 2016

Handel mit harten Drogen - mehrere Nordafrikaner festgenommen

Plauen_InnenstadtPlauen.- Der Polizei ist es in den vergangenen vier Wochen gelungen, durch zwei erfolgreiche Aktionen das schmutzigen Geschäft mit Drogen in der Plauener Innenstadt empfindlich zu stören. So befinden sich nun vier Tatverdächtige in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen zum Tatkomplex des Handels mit Drogen und der Abgabe dieser unter anderem auch an Minderjährige, insbesondere im Bereich des Postplatzes und Lutherparks, wurden bereits seit Jahresbeginn geführt. Hierbei flossen auch Hinweise aus der Bevölkerung mit ein, die an den besagten Orten entsprechende Beobachtungen zum Inhalt hatten. Ab Jahresmitte verdichteten sich die Ermittlungsergebnisse auf eine Tätergruppe aus dem nordafrikanischen und syrischen Raum sowie deren Handel mit Haschisch, Ecstasy und Crystal.
Bis zum 17. September hatten die Ermittler dann genügend Beweise sammeln können, um einen 30-jährigen Syrer auf seiner Kurierfahrt und seinen 29-jährigen Auftraggeber vorläufig festzunehmen. Dabei konnten auch 300 Gramm Haschisch sichergestellt werden. Der zuständige Haftrichter erließ jeweils Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an.
Die Ermittlungen wurden indes weiter geführt und am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche die Wohnungen von elf weiteren Tatverdächtigen im Stadtgebiet Plauen durchsucht. Die dabei sichergestellten Beweismittel, u. a. zum Verkauf schon vorportioniertes Haschisch, waren ausreichend, um einen 24-jährigen Tunesier und einen 30-jährigen Marokkaner vorläufig festnehmen und dem Haftrichter vorführen zu können. Auch in diesen beiden Fällen erließ dieser Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an.
Die Ermittlungsverfahren gegen die vier Festgenommenen haben u. a. den verbotenen gewerbsmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln und deren Abgabe an Minderjährige zum Gegenstand, was ein Verbrechen darstellt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.

Quelle: PD Zwickau
Foto (Postplatz in der Plauener Innenstadt): Martin Reißmann