Donnerstag, 25. Juli 2013

Gebäude eingestürzt: Rettungshunde suchen nach Verschütteten

Aktivist Zwickau.- Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr sorgte gestern Nachmittag für Aufregung in der Planitzer Uthmannstraße.  In dem zunehmend verfallenden Gebäude der ehemaligen Strickwarenfabrik „Aktivist“ ist eine Zwischendecke eingestürzt. Anwohner hatten einen lauten Knall gehört und daraufhin die Rettungskräfte alarmiert. Ein Passant will auch Schritte in dem alten Haus gehört haben. Deshalb wurde vermutet, dass bei dem Einsturz auch Personen zu Schaden gekommen sein könnten. Damit ausgeschlossen werden konnte, dass es Verschüttete gab, wurde unter anderem die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes aus Leipzig angefordert, um mit Spürhunden nach einer möglicherweise verletzten Person zu suchen. Auch der Rettungshubschrauber wurde vorsorglich angefordert. Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes waren ebenfalls vor Ort. Wie ein Polizeisprecher sagte, war bis zum Abend nicht bekannt, wer Eigentümer des Objektes ist. Nachdem feststand, dass sich keine Personen mehr auf dem Gelände befinden, seien durch städtische Mitarbeiter die Ruine und der umgebende Zaun gesichert worden, damit keiner mehr auf das Grundstück gelangen kann.
Die Westsächsische Zeitung berichtete bereits im April darüber, dass auf dem Grundstück spielende Kinder gesehen wurden. Damals hatte die Zwickauer Stadtverwaltung versprochen, das Grundstück besser sichern zu wollen.

Foto: Privat

Freitag, 19. Juli 2013

SemperOpernball 2014 - „Dresden glitzert!“

SemperopernballDresden/Zwickau.- Unter dem Motto „Dresden glitzert - Glanz und Glamour beim SemperOpernball“ steht die neunte Auflage der schönsten Nacht des Jahres am 7. Februar 2014 an. Das Motto gibt den Leitgedanken des Abendprogramms wieder. Hans-Joachim Frey, künstlerischer Leiter und 1. Vorsitzender des Semper Opernball e.V.: „Unsere Erfolgsgeschichte geht weiter und wir erwarten wieder viele internationale Top-Stars und Prominente in Dresden. Der Ball ist längst mehr als ein Showprogramm, er ist eine der wichtigsten Galaveranstaltungen Deutschlands.“
Udo Jürgens und das Orchester Pepe Lienhard sind als Mitternachts-Showact gesetzt. Der österreichische Musiker ist bekannt für seine Tophits "Griechischer Wein", "17 Jahr, blondes Haar" oder "Aber bitte mit Sahne". Mit "Merci Cherie" gewann er 1966 den Eurovision Song Contest. Udo Jürgens wird als Mitternachtsact einen der Höhepunkte der Ballnacht setzen. In den Vorjahren begeisterten Roger Cicero, Peter Kraus, Max Raabe, Ina Müller, Helene Fischer und Stefan Gwildis das Publikum.            Foto: ZPA/Bernhard Schareck

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Samstag, 13. Juli 2013

Großfeuer in Glauchau: Stadt und Kirche abgebrannt

Feuerwehreinsatz_Glauchau Glauchau.- Im Rahmen des Glauchauer Stadtfestes fand am 6. Juli eine groß angelegte Feuerwehrübung statt. 1712, also vor rund 300 Jahren, zerstörte ein verheerender Stadtbrand große Teile von Glauchau. Anhand verschiedener historischer Zeiträume wurden die Löscharbeiten am Beispiel der Georgenkirche nachgestellt. Diese fiel damals komplett den Flammen zum Opfer.
Versuche zu löschen scheiterten 1712 kläglich an der nicht vorhandenen Technik. Mit einer Menschenkette und einem knappen Dutzend Ledereimern hatte man den Flammen kaum etwas entgegen zu setzen. Selbst der Einsatz des eilig herbei gerufenen Militärs konnte nicht verhindern, dass das Gotteshaus komplett niederbrannte. Lediglich die Kirchenbesucher konnten noch gerettet werden.
Wäre das Feuer rund 200 Jahre später ausgebrochen, hätten die Löschversuche so ausgesehen. Mit Hilfe einer 1903 gebauten Handdruckspritze erreichte man damals knapp zehn Meter Höhe. Damit wäre die Kirche aber auch nicht zu retten gewesen.
Heute sieht die Sache ganz anders aus. Bei einem Großbrand dieser Art rücken gleich mehrere Löschzüge an. Mit Hilfe modernster Technik greift die Feuerwehr aktiv in das Brandgeschehen ein. Welche Möglichkeiten der modernen Brandbekämpfung es gibt, demonstrierten die Feuerwehren eindrucksvoll. Mit schwerem Atemschutz und einer bis auf 30 Meter Länge ausfahrbaren Leiter ging es dem Feuer zu Leibe. Als erstes steht jedoch die Menschenrettung im Mittelpunkt. Nach der erfolgten Rettung wird mit der Brandbekämpfung begonnen. Wenn das Feuer dann gelöscht ist, kommt ein großer Lüfter zum Einsatz, der den Rauch aus dem Gebäude heraus bläst. Um auf Ereignisse dieser Art angemessen zu reagieren, wird jeweils die entsprechende Ausrüstung angefordert.
Die groß angelegte Übung war nicht nur für die Feuerwehrleute etwas besonderes. Auch die zahlreich erschienenen Zuschauer hatten sichtlich Spaß an der Vorführung.

Foto und Video: Hit-TV.eu

Freitag, 12. Juli 2013

Ermittler suchen Zeugen zur schweren Brandstiftung

Kirchberg/Zwickau.- In der Nacht vom Sonntag zum Montag entzündeten unbekannte Brandstifter vor der Ladentür des Dönerimbisses „Lovely Pizza“ in der Auerbacher Straße in Kirchberg (zwischen REWE-Markt und Marktplatz) ein Feuer. Zu dieser Zeit schliefen im Obergeschoss des Hauses, unmittelbar über dem Dönerimbiss, Menschen. Nur durch einen glücklichen Umstand breitete sich das Feuer nicht weiter aus, so dass niemand verletzt oder gar getötet wurde. Zur Aufklärung dieser Straftat benötigt die Polizei die Mithilfe der Bevölkerung. Wer hat in dieser Nacht das Feuer beobachtet oder Reste des Brandmaterials wahrgenommen. Wer hat Personen in Tatortnähe gesehen? Jeder noch so kleine Hinweis kann zur Aufklärung dieser Tat beitragen! Zeugen die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Zwickau unter der Rufnummer (0375) 428 4480 zu melden. Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Operatives Abwehrzentrum / Polizeidirektion Leipzig

Dienstag, 9. Juli 2013

Polizeimeldung: Mann aus Bayern will Haus in Glauchau sprengen

Polizei02 Glauchau.- Wegen akuter Explosionsgefahr haben Polizei und Feuerwehr in der Nacht zu Dienstag ein Mehrfamilienhaus an der Chemnitzer Straße evakuieren müssen. Die neun Bewohner kamen vorübergehend in einem Hotel unter.
Den Einsatz löste der Notruf eines Anwohners aus. Ihm war aufgefallen, dass einer der Mieter seine Wohnung offenbar seit Tagen verlassen hatte und nachts dort dennoch Licht brannte.
Wie sich herausstellte war die Wohnung teilweise verbarrikadiert und an mehreren Stellen mit explosiven Stoffen präpariert. Unter anderem lagerten im 200 Grad heißen Backofen mehrere Gaskartuschen. Eine war bereits in die Luft geflogen. Spezialkräfte des Landeskriminalamtes untersuchten noch am Dienstagvormittag den Tatort. Welches Motiv den aus Bayern stammenden Mann antrieb ist indes unklar. Von ihm fehlt bislang noch jede Spur. Die Polizei fahndet derzeit nach dem 38-Jährigen.

Quelle: Polizeidirektion Zwickau

Montag, 8. Juli 2013

Werdaus Jugendrotkreuzler gehören zu Sachsens besten

Werdau.- 150 Jahre lang gibt es das Rote Kreuz. 150 Jahre lang engagieren sich unzählige ehrenamtliche Helfer im Namen der Menschlichkeit für andere. Ganz vorn mit dabei sind auch die Mitglieder des Jugendrotkreuzes. Diese veranstalteten am vergangenen Wochenende ihren Landeswettbewerb für Sachsen in der Stufe III (17-27 Jahre) in der Landeshauptstatt. Dabei mussten durch die jeweils 7 Kameraden starken Teams insgesamt 12 Aufgaben zu den Themen Erste Hilfe, Völkerrecht, Sport und Spiel, Kreativität und Soziales Engagement bewältigt werden. Nach einem anstrengenden und abwechslungsreichen Parcours im Stadtteil Dresden-Neustadt gelang es den Vertretern des DRK KV Zwickauer Land e.V. den dritten Platz für sich zu gewinnen. „Wir sind sehr zufrieden mit diesem Ergebnis, haben aber klar auch noch genügend Ausbaupotenziale für die nächste Auflage“, so Gruppenführerin Denise Haustein, deren Team aus Mitgliedern aus Zwickau, Werdau, Neukirchen, Crimmitschau und Linda vereinte.JRK-Landeswettbewerb 2013-07-06 037 Alle gemeinsam sind in einer Werdauer Ortsgruppe des DRK ehrenamtlich aktiv.
Die Zeit nach der Siegerehrung nutzen die Jugendrotkreuzler, von denen viele auch im Einsatz beim Juni-Hochwasser waren, um von der Brühlschen Terrasse das Helferfest am Elbufer zu beobachten. Kurz vor Mitternacht trat dann, wie es der Zufall so will, der Ernstfall ein: Eine ältere Touristin aus Israel stürzte von einer Treppe. Blitzschnell waren die Kameraden gefordert, um ihre Kenntnisse im wahren Leben unter Beweis zu stellen – mit Erfolg. Die Patientin konnte umgehend stabilisiert und versorgt werden. Auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst lief reibungslos, und das auch noch im mehrsprachigen, interkulturellen Kontext.

Foto: Paul Schilling (rechts) und Daniel Lätsch (links) bei der Versorgung eines Verletzten-Darstellers.

Hinweis: Der JRK-Landeswettbewerb Stufe I (bis 12 Jahre) wird am Samstag, den 31. August in Werdau ausgetragen. Er war ursprünglich für Mitte Juni angesetzt, musste jedoch hochwasserbedingt abgesagt werden.

Quelle: Stadtverwaltung Werdau

Donnerstag, 4. Juli 2013

Wasserwacht bringt Kindern das Verhalten im Notfall bei

Werdau.- Jährlich ertrinken mehrere hundert Menschen in Deutschland in Badegewässern, viele davon durch Unachtsamkeit oder aufgrund von mangelnden Schwimmkenntnissen. Um diesen Herausforderungen entgegenzutreten, bieten zahlreiche Einrichtungen und Hilfsorganisationen unterschiedlichste Kurse und Weiterbildungen an.KiTa Schöne Aussicht
Eine ganz besondere Initiative feierte am Mittwoch, den 3. Juli in der Werdauer Kindertagesstätte „Schöne Aussicht“ ihre Premiere. Auf Einladung von Einrichtungsleiterin Anja Püschel führten zwei erfahrene Kameraden der Wasserwacht Koberbachtalsperre einen einstündigen Schnupperkurs Wasserrettung für die Kindergartenkinder durch. „Dies ist für uns ein sehr ungewöhnlicher Einsatz und eine spannende Herausforderung“, so die stellvertretende Vorsitzende der DRK-Ortsgruppe Denise Haustein vor der gemeinsamen Aktion, an der insgesamt rund 60 Kinder teilnahmen. Dem konnte sich Vorstandskollege Felix Kaul nur anschließen. „Drei- bis sechsjährigen Nichtschwimmern etwas über die Sicherheit am und Rettung im Wasser beizubringen eröffnet für uns und die Kinder mit Sicherheit einzigartige Perspektiven“, freute sich der ehrenamtliche Rettungsschwimmer und Sanitäter, der wie viele andere Kameraden auch im Rahmen des Juni-Hochwassers Erfahrungen sammeln durfte. Und die Kinder waren mit erstaunlich viel Engagement dabei. Egal ob bei den Tauchspielen und Übungen im und am Pool der KiTa, dem Nennen der Notrufnummer oder dem Erklären der Badegeln, die Begeisterung der kleinen Helfer war nicht zu übersehen. „Besonders freut und natürlich, dass fast alle der größeren Kinder auch schon Schwimmen können. Denn das ist die oberste Grundlage zur Vermeidung von Unfällen“, fügte der frisch gebackene Abiturient hinzu.
Ähnlich glücklich mit dem Projekt waren auch Initiatorin Anja Püschel und ihre Schützlinge. „Für unsere Kinder war das wirklich ein großes, lehrreiches Abenteuer direkt vor der Haustür“, so die Einrichtungsleiterin, die gemeinsam mit den beiden Kameraden des Deutschen Roten Kreuzes jedem noch eine Urkunde zum „Mini-Retter“ überreichen durfte.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau